Skoda Fabia, Toyota Aygo X, Dacia Sandero, Renault Twingo: Kaufberatung
Vier attraktive Kleinst- und Kleinwagen für rund 15.000 Euro

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Es gibt noch echte Schnäppchen: Vier Kleinst- und Kleinwagen um 15.000 Euro treten den Beweis an. AUTO BILD-Kaufberatung mit Aygo X, Fabia, Sandero und Twingo.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Kaum zu glauben, aber wahr: Deutlich über 40.000 Euro haben die Deutschen letztes Jahr im Durchschnitt für ihren Neuwagen ausgegeben. Weil sich das aber längst nicht jeder leisten kann oder will, haben wir uns mal ganz unten an der automobilen Preisspirale umgeschaut. Und haben vier Kleinst- und Kleinwagen zu Preisen um 15.000 Euro gefunden.
Als Teuerster im Bunde fährt der Renault Twingo ab 16.100 Euro vor, ihm folgen Toyota Aygo X (ab 15.890 Euro) und Skoda Fabia (ab 15.350 Euro). Unschlagbar günstig: Der Dacia Sandero ab 11.300 Euro, der hier als TCe 90 ab 12.550 Euro antritt. Und damit als Einziger nicht als Basismodell mitmischt.
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Kaufberatung Kleinwagen

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Es gibt sie noch, die echten Schnäppchen: Vier Minis um 15.000 Euro treten den Beweis an. AUTO BILD-Kaufberatung mit Toyota Aygo X, Skoda Fabia, Dacia Sandero und Renault Twingo.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Sieht normal aus, ist aber etwas ganz Besonderes. Der Dacia Sandero ist nämlich so günstig, dass wir bei ihm (als Einzigem hier) nicht zur nackten Basis greifen müssen, um im Preisrahmen zu bleiben.
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Los geht der rumänische Renault-Ableger, der im marokkanischen Werk bei Tanger gebaut wird, tatsächlich bei 11.300 Euro – dann aber sehr ärmlich ausgestattet und motorisiert (Essential mit 67-PS-Sauger).
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Dacia Sandero
Deshalb haben wir uns den TCe 90 ausgesucht, der ab 12.550 Euro in der Liste steht. Sogar als Expression für 13.950 Euro passt er hier noch rein – und lässt noch Luft für ein paar Extras.
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Dacia Sandero
Das Raumangebot kann unabhängig von der Ausstattung überzeugen. Die Polster fühlen sich zwar etwas schwammig an, Seitenhalt gehört nicht zu ihren Stärken, aber vorn ...
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Dacia Sandero
... wie hinten sitzen wir recht entspannt. Der Innenraum ist zwar durchaus solide montiert, die Materialien bleiben aber eher einfach, die hinteren Türen scheppern beim Zuschlagen unschön.
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Dacia Sandero
Einfache Materialqualität finden wir auch im Kofferraum (328–1108 Liter), wo ausreichend Platz für Kisten und Koffer bleibt. Noch mehr als der billige Filz stört hier aber, dass beim Umklappen zwei hässliche Absätze entstehen. Der am Heckabschluss ist immerhin fast 40 Zentimeter hoch.
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Dacia Sandero
Immer an Bord sind Notbremsassistent sowie automatisches LED-Tagfahr- und Abblendlicht. Bereits der Totwinkelwarner kostet aber extra (ab Expression 450 Euro inklusive Parkpiepser), mehr Assistenten stehen nicht zur Wahl.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Dacia Sandero
Beim Fahren sammelt der einzige Turbo im Feld dann Sympathiepunkte. Der 91 PS starke Dreizylinder ist zwar kein Leisetreter, er bringt den Sandero aber ausreichend flott in Schwung und belohnt ruhige Naturen mit Verbräuchen unter fünf Litern. Mit dem kannst du dich getrost auch auf längere Touren trauen.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Dacia Sandero
Die Federung zeigt sich von der durchaus rustikalen, aber niemals unfairen Seite. Richtig miese Strecken stoßen den Gästen schon unangenehm auf, ...
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... grundsätzlich bietet der Sandero aber ordentlichen Komfort. Der sich etwa mit dem Winterpaket (Sitzheizung vorn, Klimaautomatik für 550 Euro) noch steigern lässt.
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Renault Twingo SCe 65
Der Renault Twingo ist ein Sonderling, aber ein durchaus liebenswerter. Während Technik-Twin Smart Forfour schon letztes Jahr (als Basisbenziner sogar schon 2017) abtrat, hält der im slowenischen Novo Mesto gebaute Twingo ...
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
... weiterhin die Fahne des Heckmotor-Konzepts hoch. Unterm Kofferraumboden steckt also ein 65 PS starker Dreizylinder, der natürlich die Hinterräder antreibt. Vorteile: hohe Agilität und kleiner Wendekreis. Nachteil: das Raumkonzept.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Vorn geht es noch, wenn man nicht zwei Meter groß ist und sich mit den eher zierlichen, hoch im Auto montierten Sitzpolstern anfreunden kann. Die Rücksicht ist eingeschränkt, dem Fahrer versperrt eine ziemlich ausladende C-Säule den Blick.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Hinten bleiben kaum mehr als Notsitze – auf der spärlichen, nur knapp über dem Fahrzeugboden montierten Bank hocken wir froschähnlich hinter den Ausstellfenstern und finden gleichzeitig nur wenig Luft überm Scheitel.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Der Ausflug in die Großstadt bereitet dennoch eine Menge gute Laune. Hier kann der 3,62-Meter-Floh wendig und wuselig selbst kleinste Lücken nutzen und begeistert mit seinem wirklich winzigen Wendekreis.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Und da passt dann auch der kleine Dreizylinder, dessen 65 PS den knapp eine Tonne leichten Franzosen in der City gut mithalten lassen. Darüber hinaus wird es dann spürbar zäher, wir raten von langen Reisen unter Zeitdruck eher ab.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Der einfach eingerichtete Arbeitsplatz versucht Stress zu vermeiden. Mit dem Mix aus Touchen und Drehen kommt man ganz gut klar. Die Instrumente mit mäßig ablesbarem Tacho und ohne Drehzahlmesser könnten aber ruhig etwas detailreicher informieren.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Ganz echter Franzose leistet sich der kleine Renault natürlich ein paar Schrullen. Die Türgriffe hinten sind in die C-Säule gewandert, bleiben fast unsichtbar.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Um an den Motor zu gelangen, braucht's Werkzeug – sechs Schrauben sichern den Deckel im Kofferraum (Bild). Die vordere Haube wiederum will fummelig von Hand entriegelt sein, bevor sie den Zugang zu Wischwasser & Co freigibt.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

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Renault Twingo SCe 65
Inzwischen startet der Twingo als Equilibre bei 16.100 Euro, wobei selbst ein Spurhaltewarner noch extra kostet. Klimaautomatik und Handykopplung (Apple/Android) gehören dagegen zur Grundausstattung.
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Skoda Fabia 1.0 MPI
Es pressiert! Der Fabia, der aktuell bei 15.350 Euro startet, läuft aus. Nein, natürlich nicht das Modell. Aber der Basismotor 1.0 MPI. Das Aus ist schon beschlossen, der Termin aber noch nicht fix. Also zugreifen?
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Skoda Fabia 1.0 MPI
Erst mal rein in die gute Stube und gemütlich einrichten. Auf immerhin 4,11 Meter Länge gibt es reichlich Platz. Vorn sind die Sitze top, nur die Kopfstütze dürfte gern weiter ausziehbar sein.
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Skoda Fabia 1.0 MPI
Hinten fallen die Polster kleiner aus als vorn, gehen aber noch in Ordnung. Das Platzangebot ist auch hier absolut ausreichend.
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Skoda Fabia 1.0 MPI
Für die Sicherheit ist das Wichtigste an Bord, LED-Licht, Spurhalter, Frontradar mit City-Notbremsfunktion und Multikollisionsbremse gibt es ab der Basis, einen adaptiven Tempomaten oder Fahrer-Knie- und Seitenairbags hinten allerdings erst darüber.
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Skoda Fabia 1.0 MPI
Wer den großen Kofferraum (380–1190 Liter) nutzt, wird den doppelten Boden und bei Baumarktbesuchen die klappbare Beifahrersitzlehne vermissen – gibt's für die Ausstattung Easy nicht.
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Skoda Fabia 1.0 MPI
Easy gibt es wiederum nur mit dem 66 PS starken MPI-Motörchen. Der kleine Dreizylinder zeigt sich dem Fabia kaum gewachsen, ...
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Skoda Fabia 1.0 MPI
... macht wenig Freude und Überholen zur Geduldsprobe. Vermissen werden wir ihn wohl nur wegen seines attraktiven Preises.
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Skoda Fabia 1.0 MPI
Immerhin: Selbst vernachlässigte Nebenstrecken meistert der komfortable Fabia mit Anstand.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
Da war es nur noch einer. Schon seit 2022 muss der Aygo X die Kleinstwagen-Ehre in der Partnerschaft mit PSA allein verteidigen – Citroën C1 und Peugeot 108 gibt es nicht mehr, aus dem tschechischen Werk in Kolin rollen nur noch Toyota. Und der kleine Japaner macht das gut, ...
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Toyota Aygo X 1.0
... solange wir vorn sitzen. Auf 3,70 Meter gewachsen, genießen wir in der ersten Reihe ein ordentliches Platzangebot und auch durchaus erwachsen wirkende, aber etwas hoch montierte Sitze. Kein Wunder, basiert der Winzling doch jetzt auf der Plattform des großen Bruders Yaris.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
Die zweite Reihe macht nur bedingt Spaß – schon der Zustieg erfordert eine gewisse Beweglichkeit. Die kurzen Türen klingen blechern, es gibt nur Ausstellfenster, die dünnen Sitzpolster sind tief montiert, sodass wir eher unglücklich im Aygo hocken und trotzdem ab 1,90 Meter mit den Haaren den Dachhimmel streifen.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
Beim Kofferraum (231–829 Liter) wird es kaum besser. Die mittig geteilte Lehne schafft zwar annähernd eine ebene Ladefläche, am Heck bleibt aber eine unpraktische Stufe von etwa 15 Zentimetern, und die Entriegelung der Lehne erfolgt einzig vom Heck aus.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
Der Aygo X hat schon ab der Basisausstattung verhältnismäßig viele Assistenzsysteme. Unter dem klangvollen Namen Toyota Safety Sense versammeln sich automatische Erkennung für Fußgänger, Radfahrer und Verkehrszeichen, Spurhalte- und Fernlichtassistent sowie ein adaptiver Tempomat.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
Die Bedienung mischt geschickt Touch- und Dreh-Drück-Elemente. An den Rändern links und rechts des Zentralbildschirms erlauben je vier Tasten Schnellzugriff auf wichtige Funktionen, unten gibt's zwei Drehknöpfe für laut/leise und tune/scroll – gefällt uns. Smartphone-Anbindung über Android Auto und Apple CarPlay ist aber leider erst ab der Ausstattungslinie Play mit an Bord.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
Am Antrieb wurde nichts geändert. Der Dreizylinder mit 75 PS müht sich redlich und unüberhörbar, ...
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
... viel Temperament spüren wir aber nicht. Dafür federt der Kleine trotz nur 2,43 Meter Radstand manierlich.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Toyota Aygo X 1.0
Und wer es gemütlich angehen lässt, fährt mit kaum mehr als vier Litern.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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