Skoda macht mit dem Scout aus dem Octavia einen Kraxler mit Qualitäten auch abseits fester Wege. Jetzt gibt es Preise: Los geht es bei 28.590 Euro und dem neuen 110-PS-Diesel mit 1,6 Litern Hubraum (plus Sechsgang-Handschaltung). Darüber rangiert der 2.0-TDI mit 150 PS und einem manuellen Sechsganggetriebe für mindestens 30.550 Euro. Als Top-Diesel fungiert der 184 PS starke 2,0-Liter-TDI mit automatischem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Er startet bei 32.950 Euro. Einziger Benziner in der Scout-Reihe ist ein 1,8-Liter-TSI und 180 PS, der inklusive DSG 31.550 Euro kostet.
Ab jetzt mit Dreizylinder: Skoda Octavia
Der Scout basiert auf dem Octavia Combi und signalisiert bereits optisch: "Ich kann auch Offroad." Vorne und hinten gibt es schwarz beplankte Stoßfänger mit silberfarbigem Aufsatzteil. Die Front zeigt einen breiten Lufteinlass sowie modifizierte Nebelscheinwerfer. Auch Türschweller und Radkästen sind schwarz beplankt, dazu kommen schwarze Seitenschutzleisten. Die Bodenfreiheit ist im Vergleich zum Serien-Octavia um 31 Millimeter auf rund 17 Zentimeter erhöht. Dazu spendiert Skoda 17-Zoll-Aluräder.
Erste Sitzprobe im Skoda Octavia Scout

Die Zugskraft steigt um 25 Prozent

Skoda Octavia Scout
Skoda spendiert ein Dreispeichenlenkrad mit einem "Scout"-Schriftzug.
Bild: Werk
Der Antrieb wird über die neue Haldex-5-Kupplung an alle vier Räder verteilt. Die Zugkraft wächst um 25 Prozent auf bis zu zwei Tonnen. Zudem wurden laut Skoda das Anfahrverhalten und die Steigfähigkeit verbessert. Dank größerer Böschungswinkel soll der tschechische Pfadfinder auch anspruchsvolleres Gelände meistern. Die drei lieferbaren Motoren aus dem VW-Regal sollen im Vergleich zum Vorgänger bis zu 20 Prozent Sprit sparen. Im Innenraum gibt es ein 3-Speichen-Multifunktions-Lederlenkrad und einige "Scout-spezifische" Extras. Für Sicherheit sorgen unter anderem bis zu neun Airbags und die serienmäßige Multikollisionsbremse.