Software-Update per Funk für VW ID-Familie
VW bringt ältere E-Autos auf den neuesten Stand

In Kürze erhalten ältere VW-Elektroautos per Funk ein Software-Update. Doch nicht alle Modelle profitieren davon: Manche müssen für das Update in die Werkstatt.
Bild: Volkswagen
Jetzt legt VW nach: Ältere ID-Modelle erhalten das OTA-Update auf ID.Software 3.9.1. Der Service ist bei allen Modellen möglich, die ID.Software 3.7 oder neuer nutzen. Bei Fahrzeugen mit einer Softwareversion vor ID.Software 3.7 ist ein manuelles Update durch eine Volkswagen-Werkstatt erforderlich.
Das Update dauert nach Angaben von VW etwa drei bis vier Stunden. Während der Installation kann das Auto nicht gefahren werden. Der Ladestand des Akkus muss bei Anstoßen des Updates mindestens zehn Prozent betragen, VW empfiehlt 20 Prozent.
So findet man heraus, ob ein OTA-Update möglich ist
Kunden mit OTA-fähigen Fahrzeugen erhalten die Update-Benachrichtigung direkt im Infotainmentsystem. Fahrer älterer Modelle bis Baujahr 2023 mit Softwarestand 3.x sollten einen Werkstatttermin vereinbaren. Wer sich nicht sicher ist, kann die aktuelle Version im Fahrzeug leicht in Erfahrung bringen.
Dazu muss man auf dem Zentraldisplay den Punkt "Menü" öffnen, dann "Setup" auswählen (je nach Softwarestand wird es durch ein Zahnrad-Symbol angezeigt oder ähnlich). Darunter findet sich der Menüpunkt "Systeminformationen" beziehungsweise "Software-Informationen". Dort wird – wie bei einem Handy – die aktuell installierte Version angezeigt.
Das bringt das neue Software-Update für ID-Modelle
Mit ID.Software 3.9.1 bringt VW neue Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen auf die Straße:
- Batterieheizung für optimiertes Schnellladen: Durch das Vorkonditionieren der Hochvoltbatterie vor einem DC‑Ladevorgang kann eine höhere Schnellladeleistung erreicht werden. Bei Bedarf lässt sich die Batterieheizung im Lademenü des Fahrzeugs manuell aktivieren.
- Verbessertes Temperaturmanagement des Akkus: Nun wird die Batterietemperatur automatisch an das Fahrverhalten angepasst. Außerdem wird der Akku nach Schnellladevorgängen wirksamer abgekühlt. Dadurch können Energieverbrauch und Reichweite optimiert werden. Außerdem soll die Batterie dadurch langsamer altern.
- Zuverlässigeres AC-Laden: In seltenen Fällen war beim Wechselstrom-Laden die Ladeleistung unerwartet stark gesunken, teilt VW mit. Das Update soll die Ladeleistung in solchen Fällen automatisch stabilisieren.
- Überwachung der Hochvoltbatterie: Das System prüft selbstständig auf eine erhöhte Selbstentladung. Wird das erkannt, spielt die Software im Display eine Warnmeldung aus. Dann sollten Kunden den Akku in der Fachwerkstatt prüfen lassen.
- Komfort: Der Startbildschirm, der beim Einsteigen begrüßt, verschwindet nun nach fünf Sekunden automatisch.
- Aktualisierungen der IT-Sicherheit: Das Update enthält Verbesserungen der IT-Sicherheit und ist Voraussetzung für den Erhalt zukünftiger Over-the-Air-Updates.
Service-Links

















