Soko Autoposer: Neue Fälle

Soko Autoposer: neue Fälle

Brabus-Smart flüchtet nach Rennen

In Hamburg lieferten sich ein Golf 7 und ein aufgemotzter Smart ein illegales Straßenrennen. Die Polizei schnappte den Golf, der Brabus-Smart entkam. Neues von der Soko Autoposer!
Ein illegales Straßenrennen mitten in Hamburg zog die Aufmerksamkeit der Soko Autoposer auf sich. Die Akteure: ein Golf 7 und ein Smart fortwo Brabus. Der VW war den Beamten am vergangenen Wochenende aufgefallen, als er mit etwa 100 km/h die Wandsbeker Chaussee entlang fuhr, dabei mit schnellen Fahrstreifenwechseln Fußgängern auswich, die die Straße überquerten, und die er zuvor mit der Lichthupe behelligt hatte. An einer roten Ampel rückte ein Brabus-Smart neben dem Golf auf, die Fahrer nahmen Blickkontakt auf. Mit dem Umschalten auf Grün beschleunigten beide Fahrzeuge bis auf über 120 km/h, erlaubt war Tempo 50. Die Polizisten konnten den Golf nach kurzer Zeit stoppen, der 109 PS starke Smart entkam. Der gefasste VW-Fahrer musste seinen Führerschein abgeben, daraufhin beleidigte er die Beamten. Dem 23-Jährigen werden die Teilnahme an einem verbotenen Straßenrennen sowie Beleidigung vorgeworfen. Er durfte den Golf 7, einen Mietwagen, nicht zum Vermieter zurückbringen, das musste jemand anderes übernehmen. 

Alkoholisierte S-Klasse-Poser scheitert mit Pipi-Trick

Einen vermeintlich cleveren Trick ließ sich der Fahrer eines Mercedes S350d am gleichen Wochenende einfallen. Der 30-Jährige war dem Kontrollteam aufgefallen, weil er mit seiner S-Klasse mit 106 statt der erlaubten 50 km/h über die Willy-Brandt-Straße im Zentrum Hamburgs gefahren war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Spur des Benz unzulässig verbreitert und die Betriebserlaubnis somit erloschen war. Zudem ergab ein Atemtest einen Alkoholwert von 0,54 Promille. Bei der Durchführung eines Drogentests dann der Eklat: Der bereits polizeibekannte Mann versuchte die Polizisten zu täuschen, indem er anstelle des eigenen Urins Toilettenwasser in den Urin-Becher füllte. Doch die Soko-Beamten durchschauten den Trick. Die S-Klasse wurde am Anhalteort abgestellt, dem Fahrer die Weiterfahrt bis zu einer gerichtlichen Entscheidung untersagt. Ihm werden Verstöße gegen die Verkehrsordnung und das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.

Autor: Julian Rabe

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