Wenn die Knieschoner regelmäßig das erste sind, was an der Lederkombi kaputt geht, ist der Biker wohl eher sportlich unterwegs.
Fünf passende Bikes, die auch beim sporadischen Einsatz auf der Rennstrecke eine gute Figur machen, stellen wir hier vor.

Yamaha R7: Die Unverfälschte

Die R7 verbindet sportliche Leistung und Spaß im Alltag.

ABS, mehr nicht. Das ist wahrlich puristisch für ein modernes Sportmotorrad mit Rennstreckenambition. Yamaha geht diesen Weg bei all seinen 700er-Bikes mit CP2-Motor. Und das ist gut so. Der Zweizylinder entwickelt seine Kraft sehr gut kontrollierbar. Das Fahrwerk ist tadellos. Ergebnis: Fahrspaß pur!
Technische Daten und Preis: Yamaha R7
Motor: Zweizylinder (4-Takt)
Hubraum: 689 cm3
Leistung: 54 kW (73 PS) bei 8.750/min.
max. Drehmoment: 67 Nm bei 6500/ min.
Gewicht: 188 kg
Preis: ab 9.649 Euro

Nützliches für Motorradfahrer

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Ein ehrliches Bike

Diese Yamaha passt bestens zu Hobby-Racern, Cup-Piloten und Kurvenkratzer. Die R7 verbindet sportliche Leistung und Spaß im Alltag. Yamaha hat eine eigene Cup-Reihe ins Leben gerufen und begeistert so weitere Käuferschichten für seine R-Familie. Keine Fahrmodi, keine Traktionskontrolle – die R7 ist ein ehrliches Bike.

Kawasaki Ninja H2R: Der Überschalljäger

Wer eine Ninja H2R haben will, braucht Glück, Geduld und reichlich Penunsen.

Alle Jahre wieder... gibt es kurzzeitig die Chance, eine Ninja H2R zu ergattern. Zwischen September und Oktober öffnet Kawasaki für zwei bis vier Wochen ein Bestellfenster für sein handgefertigtes Übermotorrad: bis zu 326 PS mit "RAM Air". Eine rasende Legende.
Technische Daten und Preis
Motor:
Reihenvierzylinder mit Kompressor
Hubraum: 998 cm3
Leistung: 228 kW (310 PS) bei 14.000/min.
max. Drehmoment: 165 Nm bei 12.500/min
Gewicht: 216 kg
Preis: 55.000 Euro

Nur was für Könner

Die H2R ist das mit Abstand stärkste orderbare Bike. Die Bestellungen arbeitet Kawasaki in Japan sukzessive ab. Wer eine haben will, braucht Glück, Geduld und reichlich Penunsen. Fahren können sollte er auch. Dieses Bike ist nur was für Kompromisslose, Jetpiloten, Überflieger und Geduldige.

Ducati Supersport 950: Die Performance-Perle

Immer Attacke könnte die SuperSport 950 auch, aber sie verlangt nicht danach.

Entschlossen am Gas, aber leicht zu beherrschen. Gierig in den Kurven, aber brav in der City. Engagiert auf der Rennstrecke, aber entspannt beim Überlandtörn. All das geht mit der SuperSport 950, Ducatis Mittelklasse-Racer mit besten Manieren.
Technische Daten und Preis: Ducati Supersport 950
Motor: Zweizylinder (Testastretta 11°)
Hubraum: 937 cm3
Leistung: 81 kW (110 PS) bei 9.000/min.
max. Drehmoment: 93 Nm bei 6.500/ min.
Gewicht: 218 kg
Preis: ab 14.290 Euro

Volle Attacke und noch mehr

Funracer, Landstraßenkönige, Connaisseure, Nichts-beweisen-Müsser fahren mit der Supersport 950 gut. Ducati hat sicher bissigere Rennmaschinen im Programm, aber muss es denn immer Attacke sein? Könnte die SuperSport 950 auch, aber sie verlangt nicht danach. Das macht sie so sympathisch und universell.

Aprilia RSV4 Factory: Der Dominator

Aprilia kratzt mächtig an der Peformance-Krone von Ducati.

Aprilia ist das Überraschungsteam der Saison in der MotoGP. Die Gene des erfolgreichen Profibikes stecken in der RSV4. Als aufgewertetes "Factory"-Modell rollt sie mit superleichten Aluminium-Schmiederädern und semiaktivem Öhlins Smart EC 2.0- Fahrwerk an die Startlinie. Das Basismodell rockt ab 21.699 Euro den Ring. Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h. Fragen? Fahren!
Technische Daten und Preis: Aprilia RSV4
Motor: Vierzylinder (65°)
Hubraum: 1099 cm3
Leistung: 160 kW (217 PS) bei 13.000/min.
max. Drehmoment: 125 Nm bei 10.500/ min.
Gewicht: 202 kg
Preis: ab 25.999 Euro

Ein Zweirad für Rekordjäger

Ein rasantes Bike für Rundenrekordjäger, Rundenrekordhalter, Ragazzi. Aprilia kratzt mächtig an der Peformance-Krone von Ducati. Die beiden Italo-Schmieden jagen sich in der Motorradweltmeisterschaft und auf der Straße. Technisch trennt RSV4 und Panigale nur ein Wimpernschlag.

BMW M 1000 RR: Die Perfektionistin

Die Technik der BMW M 1000 RR macht es selbst Renn-Novizen leicht, sich auf der Rennstrecke wie ein König zu fühlen.

306 km/h Spitze, in der Rennübersetzung mindestens 315 km/h – die BMW M 1000 RR ist sauschnell unterwegs. Der Renner aus Bayern beziehungsweise aus dem BMW-Motorrad-Werk Berlin markiert die Spitze deutscher Motorsportkunst im Serientrimm. Alltag kann sie aber auch – anders als der Wettbewerb.
Technische Daten und Preis: BMW M 1000 RR
Motor: Reihenvierzylinder
Hubraum: 999 cm3
Leistung: 156 kW (212 PS) bei 14.500/min.
max. Drehmoment: 113 Nm bei 11.000/min.
Gewicht: 192 kg (ohne Batterie)
Preis: 33.000 Euro

Ein Racer auch für Novizen

Das richtige Bike für Podestplätze, Streckenrekorde, eilige Medikamente oder Home Runs. Die Technik der BMW M 1000 RR macht es selbst Renn-Novizen leicht, sich auf der Rennstrecke wie ein König zu fühlen. Könner schätzen die fein justierbaren Assistenzsysteme. Die M-Bremse ist top.

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