Auf Landstraßen und Autobahnen ist der Verkehr schnell. Wer hier von der Spur abkommt muss mit schweren Unfällen rechnen. Laut ADAC sind 40 % aller Unfälle darauf zurückzuführen, dass der Fahrer von der Spur abgekommen ist. Ist der Unfall erst einmal geschehen, benötigen Sie eine gute KFZ-Versicherung. Damit es aber gar nicht erst zum Versicherungsfall kommt, nutzen immer mehr PKW einen Spurhalte-Assistenten. Diese sind war kein absoluter Garant für die Unfallprävention, erhöhen Ihre Chancen aber deutlich. Manche Systeme greifen erst spät und entschieden in die Lenkung ein, wohingegen andere die Spurführung nur sanft beeinflussen. Einige Fahrer sind von dieser Technik noch nicht überzeugt und deaktivieren ihren Assistenten, was die Gefahr von Unfällen wieder steigen lässt.

Auf Grundlage der EURO NCAP Tests der letzten beiden Jahre, hat der ADAC eine Rangliste von über 70 PKW-Modellen erstellt. Die besten Fahrspurassistenten lassen sich bei Model 3 und Model X von Tesla finden. Der dritte Platz geht an den Audi Q3. Diese Fahrspurassistenten verfügen über den besten Schutz für den Fahrer. Die Assistenten greifen auch in Gefahrensituationen automatisch ein, erkennen den Straßenrand selbst ohne Spurmarkierung und werden direkt beim Fahrzeugstart aktiviert. Zudem schützen die besten Spurhalte-Assistenten zuverlässig vor einem Aufprall mit dem Gegenverkehr. Schlechte Bewertungen haben der Suzuki Jimny, der Fiat Panda und der Wrangler Jeep erhalten. Der Jeep besitzt überhaupt keinen Spurhalte-Assistenten und der Suzuki Jimny warnt seinen Fahrer nur und greift nicht in die Situation ein.

Bis 2022 haben Autofahrer noch Zeit, sich an die Spur-Assistenten zu gewöhnen. Ab dann müssen alle neuen Fahrzeugmodelle mit einem Assistenten ausgestattet sein. Für Autofahrer wird es dann nicht mehr einfach möglich sein, die Spurhalte-Assistenten manuell auszuschalten. Beachten Sie auch, dass jedes Fahrzeugmodell unterschiedlich bei der Versicherung eingestuft werden kann. Um sich hier einen guten Überblick zu verschaffen, ist es sinnvoll, vorher einen KFZ-Versicherungsvergleich durchzuführen und im Zweifel Ihre Versicherung zu wechseln.