Hierzulande gilt ein Subaru eher als Exot – global betrachtet sind die Japaner alles andere als eine Nischenmarke. In den USA und in Kanada machen sie Stückzahlen. Da passt es, dass der in Nordamerika schon immer als Crosstrek laufende XV mit der Neuauflage auch bei uns diesen Namen trägt.
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Gegen den Trend geriet der Neue einen Zentimeter kürzer und 1,5 flacher – bravo! Die Sitzposition ist nur halbhoch (25 cm über dem Wagenboden), die Bodenfreiheit aber ist die gleiche wie beim Forester: 22 Zentimeter – damit kommt er über Steine im Schuhkartonformat hinweg. In Österreich, wo wir den Crosstrek erstmals fahren, zählt der XV zum Straßenbild wie Golf und Co.
Subaru Crosstrek 2.0 e-Boxer
Gegen den Trend: Der Crosstrek ist im Vergleich zu seinem Vorgänger XV einen Zentimeter kürzer und 1,5 flacher geworden.
Bild: Subaru

Zwei Kritikpunkte am XV hat Subaru abgearbeitet: Die Sitze stützen nun besser im Schulterbereich, zudem gibt's eine Lordosenstütze. Auch im Fond sitzt man nicht zu tief, mit nicht zu steiler Lehne. Vor allem aber: Er ist innen viel leiser. So macht sich der noch vorhandene Gummibandeffekt des CVT-Getriebes – Motor dreht bei kräftigem Beschleunigen übertrieben hoch, Tempozuwachs nur verzögert – akustisch weniger bemerkbar.
Subaru Crosstrek 2.0 e-Boxer
Mehr drin: Der Crosstrek bietet eine Fülle von Assistenten, hervorzuheben ist das Schlamm- und Schneeprogramm X-Mode.
Bild: Subaru

Viele neue Assistenzsysteme

Zu den vielen neuen oder verbesserten Assistenten, deren Beschreibung hier den Platz sprengen würde, zählt das Schlamm- und Schneeprogramm X-Mode, das jetzt auch bei Rückwärtsfahrt arbeitet und sich, einmal aktiviert, bei Überschreiten der 40-km/h-Grenze selbsttätig ein- und ausschaltet.

Fahrzeugdaten

Fahrzeugdaten
Motor
Vierzylinder, Boxer-Benziner, vorn quer
Hubraum
1995 cm³
Leistung
100 kW (136 PS) bei 5600/min
max. Drehmoment
182 Nm bei 4000/min
Antrieb
CVT-Automatik mit hydraulischem Wandler,
Allrad semipermanent via Lamellenkupplung
Länge/Breite/Höhe
4495/1800/1600 mm
Leergewicht
1612 kg
max. Zuglast
1270 kg
Kofferraum max.
1314 l
0–100 km/h
10,8 s
Vmax
198 km/h
Verbrauch (WLTP)
7,7 l S/100 km
Abgas CO2
174 g/km
Preis
keine Angabe

Wer diese primär für Tempolimit-Länder gemachten Saugbenziner (jetzt mit 136 statt 150 PS, zugunsten der CO2-Werte) nicht so recht kapiert, der sollte mal an einer rutschigen Steigung damit anfahren – souverän! Auch nach dem x-ten Anfahren am Berg wird das Getriebe nicht zu heiß.
Subaru Crosstrek 2.0 e-Boxer
Gut motorisiert: Im Bug des Crosstrek arbeitet ein zwei Liter großer Vierzylinder-Boxer, der 136 PS in den Allradantrieb schickt.
Bild: Subaru

Saugbenziner passt perfekt zu den Aufgaben

Dazu Details wie drei statt zwei Scheibenwaschdüsen oder der extragroße Wischer hinten – top gerüstet für einen staubigen Alltag! Der kleine 1,6-Liter-Sauger fliegt aus dem Programm. Leider auch der Platz für ein Notrad. Der Hybrid-Akku verbaut ihm den Platz.

Bildergalerie

Subaru Crosstrek
Subaru Crosstrek
Subaru Crosstrek
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Subaru Crosstrek im ersten Check

Fazit

Das Konzept des Subaru Crosstrek ist einmalig: eine Art Allrad-Golf auf Stelzen, gern gekauft von Alpenbewohnern. Zentrale Fortschritte gegenüber dem Vorgänger sind Sitze und Akustik. Der Gummibandeffekt der CVT-Automatik aber bleibt. AUTO BILD-Testnote: 3+