Suzuki Jimny: Preis, Gebrauchtwagen

Suzuki Jimny im Gebrauchtwagen-Test

Suzuki Jimny (2017): Preis, Gebrauchtwagen, 4x4, Geländewagen

4x4-Held mit wenigen Kilometern

Alle reden vom aktuellen Suzuki Jimny. Dabei hat die erste Generation des Mini-Offroaders auch was auf dem Kasten. Die Stärken und Schwächen.
Die Nachfrage nach dem aktuellen Jimny explodierte innerhalb kürzester Zeit. Suzuki räumte offiziell Lieferschwierigkeiten ein, Kunden müssen lange auf ihren Neuwagen warten. Dabei hat auch die erste Generation des kleinen Geländewagens enorme Kraxler-Qualitäten. Gebrauchte Exemplare tauchen immer mal wieder auf dem Markt auf. Aktuell wird in Esslingen (Baden-Württemberg) ein 2017er Suzuki Jimny 1.3 4x4 in Graumetallic angeboten.

Wenig Kilometer, guter Gesamteindruck

Praktisch und gut: Wer im Wald unterwegs ist, weiß den widerstandsfähigen Innenraum zu schätzen.

Laut Verkaufsanzeige wurde dieser Jimny erstmals im Oktober 2017 zugelassen. Der Händler gibt den Kilometerstand mit nur 18.150 an. Der 1328 ccm große Vierzylinder-Benziner leistet 86 PS, schafft die Euro-6-Norm und bekommt eine grüne Plakette. Auf die rund sieben Liter kombinierten Kraftstoffverbrauch, die in der Anzeige stehen, schlägt man am besten gute zwei Liter drauf. Die Ausstattung ist überschaubar: Der Händler listet eine Klimaanlage, ABS, ESP, Alufelgen, Airbags, eine Dachreling, elektrische Fensterheber, Nebelscheinwerfer, eine Traktionskontrolle und Zentralverriegelung auf. Auf den Bildern des Inserats macht der Jimny einen guten Eindruck. Patina, Kratzer oder Schäden sind außen wie innen nicht zu erkennen. Lack, Oberflächen und Polster wirken neuwertig und unbenutzt. Nicht mal die typischen Griffspuren an Lenkrad und Schalthebel sowie die normale Abnutzung der Pedale sind sichtbar.

Sympathisches Retro-Auto mit Macken

Da kann man nicht meckern: Der inserierte Suzuki Jimny aus dem Jahr 2017 wirkt top gepflegt.

Der Charme des Japaners mit dem reduzierten 80er-Jahre-Interieur ist unbestritten. Dazu hält er nachweislich jede Menge aus – vor allem im Gelände. Doch er leistet sich auch Schwächen: Am Unterboden und in den Radkästen setzen sich gerne Matsch und Dreck fest und halten ihn auch in trockenen Zeiten feucht. Wurde der Jimny nicht nachträglich versiegelt, droht ordentlich Rost
Das Starrachsenfahrwerk eignet sich nicht für zarte Gemüter. Die große Stärke des Suzuki im Gelände sorgt auf dem Asphalt für eifriges Hopsen. Die relativ schmale Spur und der hohe Schwerpunkt machen ihn windanfällig. Wasserpumpe und Anlasser gehören nicht zu den standfesten Teilen an Bord. Sie müssen immer mal wieder getauscht werden. Und dann ist da noch die Vorderachse. Sie zeigt sich empfindlich gegenüber nicht gefühlvoll ausgewuchteten Reifen. Das Gleiche gilt für Räder mit nur minimalem Seitenschlag. Beides kann zu nervigem Lenkradflattern führen. Der TÜV moniert je nach Auto mal die Achsaufhängung, die vordere Beleuchtung, Bremse und Bremsleitungen sowie Ölverlust und Rost am Auspuff. Dagegen ist der 1,3-Liter-Benziner kaum totzukriegen – vorausgesetzt, die Ölwechsel finden rechtzeitig statt. Für das inserierte Auto verlangt der Händler 15.680 Euro.

Suzuki Jimny im Gebrauchtwagen-Test

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