Suzuki Vitara Sitzprobe: Paris 2014
Der SUVuki kann richtig zupacken!

–
Suzuki macht den Möchtegern-SÜVchen Konkurrenz und schickt den Vitara mit Allradantrieb ins Rennen. Was der kernige Kompakte alles kann? Sitzprobe!

Klappe auf, ordentlich Platz drin. Ein doppelter Boden verspricht große Flexibilität.
Bild: Thomas Starck
Suzuki ruht sich nicht darauf aus, den Fahrer lediglich auf einem erhöhten Sitz zu platzieren. Das Gestühl ist angenehm gepolstert und die Sitzposition lässt sich in Kombination mit dem in Höhe und Tiefe verstellbaren Lenkrad optimal einstellen. Zudem ist die Qualitätsanmutung des griffigen Lederlenkrads und der Sitzpolster gut. Allerdings ist das Cockpit des Vitara noch nicht 100 Prozent ausgereift: Die Hartplastik-Abdeckung des Armaturenbretts wird es in Serie zum Glück nicht geben. Der Rest macht einen soliden Eindruck. Letztlich kann auch hier der Kunde bis zu einem gewissen Maß entscheiden, wie das Cockpit aussehen soll. Die Umrandung der Instrumententafel gibt es genau wie die Ringe der Lüftungsdüsen in vier verschiedenen Farben, und die analoge Uhr kann in Carbon oder "Kanji" geordert werden.
Überblick: Die Stars in Paris 2014

Der Vitara macht das Einbinden eines Smartphones zum Kinderspiel.
Bild: Thomas Starck

Radarsensoren helfen beim Abstandhalten im Kolonnenverkehr.
Bild: Thomas Starck
Fazit
Der kompakte Japaner mag durch seine knallblaue Messelackierung zuerst wie ein typisches Lifestyle SÜVchen wirken. Nach der ersten Sitzprobe ist allerdings klar, der Vitara kann mehr und hat das Zeug zu einem richtig kernigen Burschen, der auch mal ordentlich zupacken kann. Bleibt zu hoffen, dass er inklusive All-Grip unter 20.000 Euro kostet.
Service-Links
