Tata Pixel: Autosalon Genf 2011
Indische Großstadtpflanze

Der indische Hersteller Tata präsentiert in Genf das Stadtauto Pixel. Die Clous des Kleinen sind sein Wendekreis von nur 2,6 Metern und die nach oben öffnenden Türen.
- Stephanie Kriebel
Die Verkaufszahlen für den Tata Nano sind miserabel. Das hält die Inder aber nicht davon ab, ihn trotzdem als Basis für ein neues Modell zu nehmen. Auf dem Genfer Salon präsentiert Tata den Pixel, ein Konzept, das den europäischen Markt anvisiert. Vollmundig wird der knapp über drei Meter lange Knirps als "effizientester Viersitzer der Welt" angepriesen. Vier Erwachsene sollen bequem Platz finden im Pixel – vielleicht auch eine Frage der Leidensfähigkeit der beteiligten Personen. Abgesehen vom Raumangebot will der Stadtflitzer auch mit seiner Wendigkeit und geringem Verbrauch auf sich aufmerksam machen. Um sich selbst in kleinste und verzwickteste Parklücken quetschen zu können, hat sich Tata für den Pixel etwas ganz besonderes ausgedacht: Fährt der Winzling eine langsame Kurve, drehen sich die äußeren Räder nach vorn, die kurveninneren Räder hingegen rückwärts. Der Effekt ist von Kettenfahrzeugen bekannt, die so auf der Stelle drehen können. Das kann der Pixel zwar nicht, sein Wendekreis von gerade einmal 2,6 Metern kann sich aber trotzdem sehen lassen.
Auf einen Blick: Die Stars auf dem Automobilsalon Genf 2011

Bild: Werk
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Ebenfalls am Messestand in Genf vertreten ist der Indica Vista EV. Der viersitzige Stromer wird in diesem Sommer bereits an Flottenkunden in Großbritannien ausgeliefert. Seine Reichweite soll 160 Kilometern betragen. Mit dem Aria hat Tata erstmals auch ein Allrad-Crossover am Start. Ebenfalls dabei sind die in Indien sehr erfolgreiche Limousine Indigo Manza und der kompakte Indica Vista, der in Polen und Italien bereits auf dem Markt ist.
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