Test Mitsubishi Colt Ralliart
Kurz und knapp

Kleinwagendesign der aktuellen Mode: Zur umfassenden Modellpflege krönt Mitsubishi die Colt-Baureihe mit einem Ralliart-Modell. Der Sportler fährt mit 150 PS und grimmiger Optik vor.
- Dietrich Erben
Bei den Kunden kommt die Mitsubishi-Optik mit dem markanten Kühlergrill gut an. Als Erster heimste der Lancer für seinen eigenständigen Auftritt viel Lob ein. Kein Wunder, dass Mitsubishi nun auch den Colt in Windeseile auf diese Linie trimmte. Die als Jet-Fighter bezeichnete Front ersetzt ab sofort das glatt gelutschte Allerweltsgesicht. Nur das Klappdach-Cabrio wird unverändert weitergebaut. Neu gestaltet wurde auch das Heck. Insgesamt sind nur 35 Prozent aller Teile noch baugleich mit dem seit 2004 gebauten Vorgänger – deutlich weniger, als sonst bei einem Facelift üblich.
Ein sechster Gang würde den Verbrauch senken

Für 1000 Euro Aufpreis auch als Fünftürer erhältlich

Bild: Werk
Die Lenkung agiert ansprechend direkt und gefühlvoll. Im Innenraum blieb die nette Optik unverändert, hochwertigere Materialien steigern den Qualitätseindruck. Neu sind zudem Features wie Schaltanzeige, Bordcomputer und eine eine glattflächig klappbare Rückbank (nicht mehr ausbaubar). Und es gibt den Ralliart für 1000 Euro Aufpreis auch als Fünftürer. Schließlich spricht Mitsubishi hier von einem Junior-Lancer.
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