Sieben Autos im Driftvergleich

Test: Sieben Autos im Driftvergleich

Let's dance!

Wir bitten zum Tanz: Front- oder Mittelmotor, Heck- oder Allrad – aus sieben Automodellen suchen wir den besten Quertreiber.
Alle Jahre wieder, so klang das noch vor ein paar Wochen, als unsere Kids stramm vor dem Weihnachtsmann standen. Für die Redaktion AUTO BILD SPORTSCARS war die Bescherung schon ein bisschen zuvor. Zum einen stand der alljährliche Driftvergleich auf dem Programm, und zum anderen kamen wir dabei in den exklusiven Genuss, den neuen M5 zu testen. Kein weichgespültes Rumrollen wie auf Fahrterminen, wir durften den neuen Bayern-Star ordentlich ausquetschen.

Der neue BMW M5 trifft auf starke Gegner

Willkommener Gast: BMW stellt uns den neuen M5 zur Verfügung – und wir geben ihm die Sporen.

Bevor jetzt jedoch jemand meckert, wir würden hier nur reine Dienstzeit-Bespaßung betreiben: Der Driftvergleich dient nicht dazu, sinnlos Reifen zu vernichten. Wir vergleichen hier durchaus ernsthaft das Driftpotenzial verschiedener Fahrzeugkonzepte. Angefangen hat dieser sonderbare Test 2014, damals noch auf dem Ex-Millitärgelände Groß Dölln. Der erste Sieger hieß Jaguar F-Type V8S, gefolgt vom Toyota GT86. Ein Jahr später enterten wir den Hockenheimring und dessen Kurvenkombi vor der Mercedes-Tribüne. Mit dabei die Drift-Könige Schrick und Gusenbauer. Das AMG C 63 S T-Modell war knapp am Sieg dran, doch der brandneue BMW M4 konnte den Vergleich am Ende für sich entscheiden. 2016 dann der erste Driftvergleich auf dem Dekra-Testcenter, erstmals in zwei Disziplinen: trocken und nass. Als Promi-Juror fungierte damals TV- und Rallye-Star Niki Schelle. Das Feld war bunt gemixt, alle tippten auf den neuen Focus RS mit seinem Driftmodus.

Schöne Drifts gelingen auch mit wenig Dampf

Geheimfavorit: Es muss nicht immer ein dicker Motor sein, um gut zu driften – der GT86 beweist es.

Doch auch hier ging der Sieg nur über AMG und BMW. Erstmals holten sich die Affalterbacher mit dem C 63 Coupé die Driftkrone, dem M2 blieb nur Platz zwei. Und weil die Münchner das nicht so stehen lassen wollten, schworen sie 2017 Revanche: Mit dem neuen M5 sollte es endlich wieder für das oberste Stockerl reichen. Doch AMG hörte von der Starterliste und schickte eiskalt den ärgsten Kontrahenten, einen E 63 S 4Matic+ mit Drift-Mode. Machen die Rivalen den Sieg also erneut untereinander aus? Oder spuckt den beiden doch noch ein anderer in die Suppe? Das Starterfeld ist mit Toyota, Jaguar, Mazda, Corvette und McLaren jedenfalls stark. Sind Sie bereit für viel Rauch und extreme Driftwinkel? Dann lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Eindrücke!
Alle sieben Quertreiber dieses Vergleichs finden Sie in der Bildergalerie.

Autoren: Guido Naumann, Manuel Iglisch

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