Tops und Flops in Genf 2009
Heiße Schlitten in kalten Zeiten

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Gute Nachrichten sind selten geworden. Der 79. Genfer Salon macht da eine Ausnahme. Zum Glück! Fünf AUTO BILD-Redakteure zeigen ihre Tops vom Lac Léman – und die Autos, die bei ihnen durchgefallen sind.
Die Wasserstandsmeldung zur Lage der Autonation gab es bereits am Vorabend des Genfer Salons. "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das Automobil seine beste Zeit noch vor sich hat", prophezeite VW-Boss Martin Winterkorn. Etwa 700 Journalisten waren seiner Einladung gefolgt, die Vorab-Premiere des neuen Polo zu erleben. Wer so einen Star in seiner Familie hat, der hat natürlich gut reden. Der Polo ist das richtige Auto zur richtigen Zeit. Als BlueMotion 1.2 beansprucht er sogar, spätestens 2010 mit 87 g/km CO2-König zu sein. Schon beim Angucken macht der Mini-Golf klar, dass die fünfte Generation das Potenzial hat, den Karren aus der Krise zu ziehen. Aber welche Krise? Der Genfer Frühling treibt seine automobilen Blüten aus wie eh und je. Ziemlich üppig und sehr bunt. Wie zum Beispiel bei Brabus. Während sich Mercedes gar nicht erst traut, seine SUV aus der Garage zu lassen, protzt der Haustuner ungeniert mit einer 700 PS starken G-Klasse.
Auf einen Blick: Die Stars des Genfer Autosalon 2010

Bild: Ulrich Sonntag
Die Zukunft wird bodenständiger als die Höhenflüge der Vergangenheit

Bild: Markus Heimbach
Auch Chrysler, Opel und General Motors glänzen nicht mit Abwesenheit, sondern mit neuen Produkten. Wenn überhaupt ein Trend dem Salon den Stempel aufdrückt, dann das Bekenntnis zur Familie. In Zeiten der Krise rückt man zusammen. Renault Scénic, Mégane Grandtour, Brilliance BS4, Skoda Yeti oder $(LB540892:Seat Exeo ST)$ – reihenweise Vans und Kombis schaffen Platz für Perspektiven. Für eine Zukunft, die bodenständiger ist als viele Höhenflüge der Vergangenheit.
Die Tops und Flops des AUTO BILD-Teams sehen Sie in der Bildergalerie.
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