Galerie Toyota GR Yaris (2020)

Galerie Toyota GR Yaris (2020)

Toyota GR Yaris (2020): Test, Preis, Allrad, Motor

Der neue Toyota GR Yaris macht im ersten Test eine Höllengaudi

Mitlenkendes Heck, spontan ansprechender Motor und auf dem richtigen Untergrund sind Drifts drin – AUTO BILD ist den neuen Toyota GR Yaris gefahren.
Was braucht es, um einen Kleinwagen auf Basis eines Rallye-Autos zu entwickeln? Viel Mut, technisches Knowhow – und einen völlig Motorsport-verrückten Firmenchef. Heraus kommt: der Toyota GR Yaris. Der Kleinwagen ist konsequent auf Fahrspaß gepolt. Die Eckdaten: 261 PS aus einem 1,6-Liter-Dreizylinder mit Turboaufladung, 360 Newtonmeter, 5,5 Sekunden auf Tempo 100 und bei 230 km/h wird abgeregelt. Der permanente "GR Four"-Allradantrieb schickt je nach Fahrmodus die Kraft über ein Verteilergetriebe an die Vorder- und Hinterachse. AUTO BILD ist den mindestens 37.690 Euro teuren GR Yaris mit High Performance Paket gefahren, bei dem vorn wie hinten ein Torsen-Diff die Kraft je nach Gripverhältnissen zwischen linkem und rechtem Rad verteilt. Und um schon mal ein kleines Fazit vorwegzunehmen – es macht eine Höllengaudi! 
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 Der Motor spricht ab ca. 3000 Touren spontan auf Gasbefehle an, dreht bis kurz vor 7000 Touren für einen Turbo ungewöhnlich linear. Ach ja, und da hätten wir ja beinahe noch ein entscheidendes Fahrspaß-Detail vergessen: die Sechsgang-Handschaltung mit Zwischengasfunktion, die auf angenehm kurzen Wegen mit Nachdruck in die Gassen gezwungen werden will – und zwar nicht hakelig, sondern schön knackig.

Der GR Yaris lässt sich auch bei harter Verzögerung noch sauber in die Kurve einlenken.

©Toyota

Auch beim wieder Herunterbremsen zeigt der GR sein Potenzial. Die geschlitzten Scheiben mit Vierkolben-Sätteln vorn verzögern einwandfrei und bleiben auch nach vielen Runden noch konstant. Was uns aber am meisten beeindruckt, ist die immense Bremsstabilität. Der Yaris lässt sich auch bei harter Verzögerung noch sauber in die Kurve einlenken, ohne dass das Heck allzu nervös wird. Nur in mittelschnellen Kurven wird die Hinterhand bei Gaslupfern nervös. Dieses Übersteuern lässt sich jedoch gezielt einsetzen, um den gefühlten Kurvenradius ohne große Lenkbewegungen zu reduzieren. Genau das ist es, wenn Renn-Profis davon sprechen, das Heck würde "mitlenken". Meist schon vor dem Kurvenscheitel können wir wieder ans Gas gehen, den Rest erledigen die Sperrdifferenziale mit ihrer variablen Kraftverteilung.

Driften geht auf Schotter und nasser Straße

Auf trockenem Asphalt ist Driften kaum ohne Tricks möglich, dafür hat der Motor zu wenig Dampf.

©Toyota

Und die Drifterei? Auf trockenem Asphalt kaum ohne Tricks möglich, denn für ein simples Leistungsübersteuern hat der Motor zu wenig Dampf, und der Sportmodus schickt nie mehr als 70 Prozent der Leistung nach hinten. Dadurch zieht die Vorderhand den GR Yaris immer wieder dezent gerade. Das Allradsystem könnte zwar theoretisch auch hundert Prozent Kraft nach hinten leiten, dieses Talent hat man ihm jedoch durch die Fahrmodi herausprogrammiert. Auf Schotter und bei Nässe dagegen kein Problem! Dabei genügt meist ein leichter, provozierter Haftungsabriss – sei es durch einen drehzahllastigen Gasstoß oder durch einen kurzen Anpendler. Hach, macht das Laune. Und durch die angenehm straffe und schön präzise Lenkung lässt sich der Japan-Sportler auch jederzeit narrensicher wieder einfangen. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)
Fazit von Alexander Bernt: Toyota verlangt mit fast 38.000 Euro eine Stange Geld für einen Kleinwagen, aber gemessen am betriebenen Aufwand fast schon ein Schnapper. Liebe Lancer-Evo- oder WRX-STi-Piloten: Hier kommt der legitime Nachfolger.

Galerie Toyota GR Yaris (2020)

Toyota GR Yaris    !! Sperrfrist 13. November 15:00 Uhr !!Toyota GR Yaris    !! Sperrfrist 13. November 15:00 Uhr !!Toyota GR Yaris    !! Sperrfrist 13. November 15:00 Uhr !!

Fotos: Toyota

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