Toyota Yaris Hybrid (2020): Bilder

Toyota Yaris Hybrid (2020): Test, Innenraum, TNGA, Marktstart

Alles Infos zum neuen Yaris

Neue Hybridtechnik und ein stimmiges Design: Mit dem vierten Yaris hieven die Japaner ihren Kleinwagen in die Neuzeit. Erster Test!
➀ Vorstellung
➀ Design
➀ Abmessungen
➀ Innenraum
➀ Motoren

Vorstellung: Vierte Generation fĂŒr den Yaris

Neuauflage fĂŒr den Yaris. Seit 1998 liefert Toyota den Kleinwagen fĂŒr Kunden auf dem europĂ€ischen Markt und produziert ihn auch hier. Im französischen Toyota-Werk Onnaing lĂ€uft das Stadtauto seit jeher vom Band – mit Erfolg. Allein in Deutschland sind rund 346.000 Yaris aller Baujahre zugelassen. Grund genug, dem Yaris eine neue Generation zu spendieren, schließlich wurde der VorgĂ€nger knapp neun Jahre gebaut. Neben einer neuen Bodengruppe bekommt der kleine Japaner auch einen Hybridantriebsstrang der vierten Generation. Zu den Preisen schweigt Toyota noch, allerdings dĂŒrfte die Neuauflage nur unwesentlich mehr kosten als der VorgĂ€nger.

Design: Agressiver als der VorgÀnger

Am Heck betont ein schwarzer Balken die neue Breite des Yaris.

Optisch ist der Yaris sofort als neues Modell zu erkennen. Das Design wird erwachsener und macht den Yaris in Generation vier deutlich aggressiver. Vorne dominiert ein mĂ€chtiger KĂŒhlergrill. Die Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht sind schmal und werden in den KotflĂŒgel verlĂ€ngert. In der Seitenansicht fallen die extrem kurzen ÜberhĂ€nge auf. Das könnte vor allem bei Parkmanövern in der Stadt von Vorteil sein. Am Heck betont ein schwarzer Balken um die RĂŒckleuchten die Breite des kleinen Asiaten aus Frankreich. Ein roter Zierstreifen soll ein durchgĂ€ngiges Leuchtenband simulieren, die RĂŒckleuchten ragen in das Seitenblech.

Neue Kleinwagen (2019, 2020 bis 2023)

Abmessungen: Neue Plattform schafft neue Abmessungen

Nicht nur optisch wirkt der Kleine jetzt groß. Der Yaris steht auf der neuen GA-B Plattform und erhĂ€lt dadurch neue Außenmaße. Ganze fĂŒnf Zentimeter wĂ€chst der Kleinwagen im Vergleich zum VorgĂ€nger in die Breite. Das soll Platz im Innenraum schaffen und gleichzeitig eine breitere Spur erlauben. Ein lĂ€ngerer Radstand möchte fĂŒr Komfort auf lĂ€ngeren Strecken sorgen. Die LĂ€nge schrumpft im Vergleich zum VorgĂ€nger um fĂŒnf Millimeter und bleibt damit annĂ€hrend gleich.

Innenraum: Mehr QualitĂ€t fĂŒr den Yaris

Der Innenraum macht einen qualitativen Sprung nach vorne. In Zukunft gibt es auch Soft-Touch-OberflÀchen.

Im Innenraum werten die Japaner ordentlich auf. Die TĂŒrverkleidungen kommen jetzt, zumindest in höheren Ausstattungen, mit Filz bezogen. Das Armaturenbrett verabschiedet sich vom Hartplastik und wird mit Soft-Touch-FlĂ€chen gepolstert. Die Sitze machen fĂŒr die Fahrzeugklasse einen hervorragenden Eindruck und könnten auch langstreckentauglich sein. Das Lenkrad wirkt mit seinen vielen Knöpfen etwas ĂŒberladen, liegt aber angenehm in der Hand. Neu ist im Yaris das TFT-Kombiinstrument, ein richtiges Digitalcockpit gibt es dagegen nicht. DafĂŒr lĂ€sst sich optional ein zehn Zoll großes Head-up-Display ordern. Das Platzangebot ist vorne ausreichend, auf der RĂŒckbank wird es dagegen mit 1,80 Metern etwas eng. In der Stadt lĂ€sst es sich hier aushalten, weitere Strecken möchte man aber so nicht zurĂŒcklegen.

Motoren: Zum Marktstart als Hybrid

Zum Marktstart wird es neben dem Hybriden auch noch zwei weitere Benzinvarianten geben.

Zum Marktstart Mitte 2020 liefert Toyota den Yaris bereits als Hybrid an die Kunden aus. Dabei kommt die vierte Generation des Zwitter-Antriebsstrangs zum Einsatz. Der 1,5-Liter-Dreizylinder im Yaris ist direkt mit den Vierzylindern aus Corolla und RAV4 verwandt und soll in der Stadt die meiste Zeit aus sein. Toyota spricht davon, dass 80 Prozent der Stadtfahrten elektrisch möglich seien, ob das stimmt, wird der Test zeigen. Nach Werksangaben ist der Hybrid-Antriebsstrang 20 Prozent effizienter als sein VorgÀnger und besitzt 15 Prozent mehr Systemleistung. Möglich macht das unter anderem auch die neue Hairpin-Wicklung des E-Motors. Anstelle von DrÀhten werden hier KupferstÀbe miteinander verflochten. Das erhöht die Leistungsdichte bei gleichem Bauraum.
Zu anderen Motorisierungen Ă€ußert sich Toyota bislang nur widerspenstig. Neben dem Hybriden soll es auch einen 1,0-Liter-Motor und eine 1,5-Liter-Variante ohne Hybrid geben, PS-Angaben liegen noch nicht vor.
Fazit von Andreas Huber: Der Yaris ist richtig chic geworden. Das Design ist gefĂ€llig und wird vor allem jĂŒngere Kunden ansprechen. Die neue Hybrid-Version klingt vor allem fĂŒr den Stadtverkehr interessant. Man darf auf den ersten Test gespannt sein.

Toyota Yaris Hybrid (2020): Bilder


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