Tracktest Norma 20-Nissan
Rendezvous mit Norma

Fast 300 km/h schnell, laut und offen: Auf dem Hockenheimring fuhren wir den französischen Sport-Prototypen Norma 20. Ein heißblütiges Date – mit großer Überraschung.
Es ist wie bei jedem Rendezvous. Am Anfang geht man nicht zu stürmisch vor. Wie schnell kann es sonst passieren, dass sie zickig wird – und sich einfach wegdreht. Doch Norma ist anders. Mit ihr geht's ziemlich schnell zur Sache. Norma ist ein Rennwagen. Und folgt stoisch meinen Lenkbefehlen. Ganz berechenbar im Verhalten.
Mein linker Fuß ruht auf der Stütze links neben dem Kupplungspedal. Am rechten Fahrbahnrand tauchen die weißen Bremsmarken mit den schwarzen Ziffern vor der Sachskurve auf. Noch 300, gleich 200 Meter bis zur 180-Grad-Kehre. Rechten Fuß vom Gas nehmen, aufs Bremspedal treten. Den silbernen, zum Lenkrad geneigten Schaltknauf vehement von mir wegdrücken. Trotz Helm, trotz Windgeräuschen: Die kernigen, automatisch abgefeuerten Zwischengasstöße sind unüberhörbar.
Mein linker Fuß ruht auf der Stütze links neben dem Kupplungspedal. Am rechten Fahrbahnrand tauchen die weißen Bremsmarken mit den schwarzen Ziffern vor der Sachskurve auf. Noch 300, gleich 200 Meter bis zur 180-Grad-Kehre. Rechten Fuß vom Gas nehmen, aufs Bremspedal treten. Den silbernen, zum Lenkrad geneigten Schaltknauf vehement von mir wegdrücken. Trotz Helm, trotz Windgeräuschen: Die kernigen, automatisch abgefeuerten Zwischengasstöße sind unüberhörbar.
Das Gitterrohramen-Chassis könnte weniger als 700 Kilo wiegen

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