Der Fuchs ist wie ein Chamäleon: Stetig passt er sich seiner Umgebung an. So hat sich viel getan, seitdem er 1979 für die Bundeswehr erstmals vom Band lief. Sprengstoff-Attentate in Afghanistan führten zu tiefgreifenden Umbauten des Transportpanzers Fuchs. Für die neueste Version 1A8 wurde die Wanne – der Panzerkörper – im Bodenbereich überarbeitet. Durch weitere Schutzplatten, Verstärkungen in den Radkästen und zusätzliche Materialverdichtungen im Außen­bereich ist er gegen Minen geschützt. Um zusätzlich vor Beschuss und Sprengsätzen gewappnet zu sein, sind die Türen beim 1A8 stärker gepanzert. Die aus Panzerglas bestehende Windschutzscheibe kann durch eine von innen bedienbare Beschussblende von außen abgedeckt werden.

Bildergalerie

Das ist der Leopard 2 Revolution
Das ist der Leopard 2 Revolution
Das ist der Leopard 2 Revolution
Kamera
Das ist der Leopard 2 Revolution
Im Innenraum sind die Sitze nicht mehr starr am Boden verschraubt, sondern schwingen frei. So sollen die Soldaten weder durch die Weiterleitung einer Druckwelle durch den Fahrzeugboden noch von herumfliegenden Gegenständen verletzt werden. Durch die Modifikationen stieg das Gesamtgewicht des Fuchs auf maximal 22,5 Tonnen. Angetrieben wird das 6x6-Schwergewicht durch einen 428 PS starken 6-Zylinder-Turbodiesel von Mercedes. 16 Varianten gibt es mittlerweile vom Transportpanzer in der Bundeswehr. Seine Schwimmfähigkeit, die in Zeiten des Kalten Krieges gefordert war, verschwand bereits mit der letzten Version 1A7. Durch Ausbau von Schwimmantrieb und Schwallschild konnte die Nutzlast gesteigert werden.

Groß, schwer oder gepanzert: Schwermetall bei autobild.de