Twitter-Dienst im Auto
Ford bringt Autos das Zwitschern bei

Ford bringt den Nachrichtendienst Twitter ins Cockpit: Ford Edge und Ford Focus sollen bald Twitter-Nachrichten vorlesen können. Das System wurde auf der CES 2010 in Las Vegas vorgestellt.
- Stefan Voswinkel
Auf der Consumer Electronics Show 2010 (CES) in Las Vegas hat Ford eine Rundum-Erneuerung seiner Modellpalette und den Vorstoß ins Multimedia-Zeitalter angekündigt. Die US-Modelle Ford Edge und Focus sollen per WLAN und UMTS-Modem online-tauglich werden. Neben dem Nachrichtendienst Twitter (engl. to twitter: zwitschern) sollen die Fahrzeuge Musik aus dem Internet streamen können. Die Bedienung: ganz einfach per Touchscreen. Ford-Chef Alan Mulally kündigte an, dass die Autos sogar in der Lage sein sollen, dem Fahrer Twitter-Nachrichten vorzulesen. Dank Sprachsteuerung soll selbst die Beantwortung der Kurztexte hinter dem Steuer möglich sein.
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Bild: Werk
Fazit
Was erwarten Sie von Ihrem Auto? Es soll zuverlässig und sparsam sein, nett aussehen und gut fahren. Künftig dreht Ihr Gefährt noch in anderen Disziplinen groß auf: Es wird zum rollenden Computer, zum Dreh- und Angelpunkt Ihrer sozialen Netzwerke – wo Facebook und Co zusammenlaufen. So jedenfalls stellen es sich Strategen von Ford vor. "Unser Ziel ist die Führungsrolle bei Social Media", verkündet Scott Monty, Vize-Marketingchef in Europa. Ab Herbst, so ist es geplant, verliest eine Frauenstimme im Cockpit Twitter-Mitteilungen. Oje, was für ein schlimmes Gestammel wohl dabei herauskommt! Viele der Beiträge bestehen aus Abkürzungen und Links. Und antworten kann man auch nicht. Twittern macht Spaß – am PC und per Handy. Ein Auto muss nicht twittern können. Schließlich baut Apple auch keine Räder ans iPhone.
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