Die klassische Handschaltung in Sportwagen stirbt aus! Für die Pragmatiker eine notwendige Konsequenz, für die Liebhaber bricht eine Welt zusammen. Fakt ist, nur noch ein paar Hersteller bieten ihre Sportwagen aktuell mit Handschaltung an und es werden immer weniger! Beispiele gefällig? Lamborghini und Ferrari haben keine Modelle mit manueller Schaltung mehr am Start – die Doppellkupplungsgetriebe übernehmen! Auch Mercedes-AMG und Audi sport haben keine Handschalter im Angebot.
Ford Mustang Shelby GT350
Aussterbende Art: Saugmotor und Handschaltung im Shelby GT350 – offiziell leider nur für die USA.
Bild: Ronald Sassen /AUTO BILD
Die automatisierten Schaltgetriebe, egal ob Wandlerautomatik oder Doppelkupplungsgetriebe, bieten bessere Performance und es scheint als wäre das alles, was zählt! Der maximale Fahrspaß wird hintenangestellt. Jüngstes Beispiel: Die Alfa Giulia QV, die zum Marktstart als First Edition noch mit Sechsgang-Handschaltung angeboten wurde und jetzt nur noch mit Achtgang-Automatik zu haben ist. Anders sieht es da im Segment der Hot Hatches aus: Egal ob Honda Civic Type R, Renault Mégane RS oder VW Golf R – ein Großteil der sportlichen Kompakten wird ab Werk handgeschaltet ausgeliefert. Ein weiterer Hersteller, der aktuell noch gegen den Trend steuert, ist Porsche. Mit Ausnahme der Tracktools GT3 RS und GT2 RS sind alle 911-Modelle noch (GTS) oder wieder (GT3) mit Handschaltung zu haben. In der Galerie zeigt AUTO BILD alle hochmotorisierten Sportwagen, die aktuell noch mit Handschaltung zu haben sind. Kleinserienhersteller wie Caterham, Dallara, Donkervoort und Co. haben wir bewusst außen vorgelassen!

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Übersicht: Die letzten Handschalter
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