Update Porsche Panamera
Blick unters Blech

Porsche definiert die Business-Class neu. Der Panamera ist nicht nur optisch eine eigene Hausmarke, er hat auch jede Menge technische Highlights an Bord. Ein Fest für Ingenieure.
- Stephan Bähnisch
Kaum ein Auto polarisiert so sehr wie der Porsche Panamera. An der Optik scheiden sich die Geister, doch spätestens bei der Technik begeistert Porsches Oberklasse. Noch vor der Weltpremiere im April 2009 in Shanghai lässt Porsche uns tiefer hinter die Geheimnisse des Sportlers blicken. So sei der Panamera das erste Fahrzeug, das ein Start-Stopp-System mit einem automatisch schaltenden Getriebe kombiniert. Porsche kombiniert die Spartechnik mit dem bereits im 911er verwendeten Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Benzin-Direkteinspritzung, kennfeldgesteuertes Kühlwasser-Thermomanagement, Gewichtsreduzierung an bewegten Bauteilen und Nebenaggregaten und nicht zuletzt die auf Leichtbau getrimmte Karosserie – das Zusammenspiel all dieser Bausteine soll dem Panamera S (400 PS) einen Durchschnittsverbrauch von vergleichsweise moderaten 10,8 Litern bescheren.
Die Elektronik regelt von zart bis hart
Das Sportfahrwerk mit aktiven Dämpfersystems PASM kennen wir bereits. Sie lässt unter anderem den 911er von zart bis hart abrollen. Noch weiter geht die beim Panamera Turbo serienmäßige, ansonsten optionale adaptive Luftfederung mit schaltbarem Zusatzvolumen in jeder Feder. Das erstmals verbaute System erlaubt eine noch größere Spreizung zwischen sportlichen und komfortablen Fahrwerksprogrammen. Weiter steigern lassen sich Fahrdynamik und Komfort bei allen Modellen auf Wunsch mit Hilfe der aktiven Wankstabilisierung PDCC, die bei Geradeausfahrt das Ansprechverhalten auf einseitige Fahrbahnunebenheiten verbessert und in Kombination mit einer geregelten Hinterachs-Quersperre angeboten wird. Wer noch mehr Möglichkeiten will, muss zum optionalen Sport-Chrono-Paket mit Sport-Plus-Taste greifen, die alle Antriebs- und Fahrwerkssysteme auf Rennsport trimmt.
Vier-Wege-Heckspoiler optimiert Aerodynamik

Bild: Werk
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