VW Golf GTI: Fahrbericht
Er ist wieder da

Für manche sind es nur drei Buchstaben, für Autofans fast heilige Insignien: GTI – das Sportmodell des VW Golf. Generation sieben im Fahrbericht.
- Georg Kacher
GTI – drei Buchstaben, ein Versprechen: unanständig viel Spaß für relativ wenig Geld. Und das jetzt schon in der siebten Generation. Okay, zwischenzeitlich hatten die Wolfsburger Schnellermacher mal den roten Faden verloren. Aber inzwischen ist er wieder voll auf Kurs, der legendärste aller Golf. Während anderswo aggressiv aufgerüstet wird, legt der GTI nur um schlanke 10 PS zu. Das ab 28 350 Euro teure Grundmodell leistet 220 PS, in Verbindung mit dem Performance-Paket für 1175 Euro gibt es 230 PS.
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Kompaktsportler: Der Basis-GTI rennt in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h und läuft 246 km/h Spitze.
Bild: Charlie Magee / AUTO BILD
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Fahrspaßgarant: Die serienmäßige Progressivlenkung teilt sich jederzeit genau richtig mit.
Bild: Charlie Magee / AUTO BILD
Als wichtigstes Handwerkzeug entpuppt sich dabei die serienmäßige Progressivlenkung. Die macht alles richtig, denn sie ist weder einsilbig noch geschwätzig, sondern kommuniziert genau so viel mit dem Fahrer, wie es gerade nötig ist. Der flinke Golf hebt zwar gelegentlich kurz das kurveninnere Bein, doch das tut der Erdverbundenheit des souverän abgestimmten Fünfsitzers keinen Abbruch. Ein weiteres wichtiges Glied in der Kette der vertrauensbildenden Maßnahmen sind die vier Scheibenbremsen, die gemeinsam mit den Conti-SportContact-Reifen prompt und spurtreu wirken. Keine Frage: Dieser Golf GTI erweist sich als ausgesprochen stimmige Fahrmaschine, eine stets quicklebendige und bei aller Unvernunft immer noch bezahlbare Legende. Man kann entspannt reisen oder Kampflinie fahren, den Familienfreund geben oder nach Scheitelpunkten schnappen. Und damit geben die drei Buchstaben genau genommen ja schon zwei Versprechen. Mindestens.
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