Innenraum-Check VW ID.3

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VW ID.3 im Test: Innenraumcheck

Viel Platz, aber kein Frunk

Mit dem ID.3 will VW ein neues Kapitel der Elektromobilität aufschlagen. AUTO BILD schaut sich den Innenraum des neuen E-Modells genau an!
Platz wie ein Passat soll er bieten, der neue VW ID.3. Und das bei kompakten Abmessungen. Welche Platzverhältnisse im Innenraum herrschen, wie der Kofferraum aussieht und was sich unter der Fronthaube verbirgt: AUTO BILD schaut sich den Innenraum genau an!

Reduziertes Cockpit mit makelloser Ergonomie

Das Handschuhfach fällt recht klein aus (keine Literangabe). Weitere Unterteilungen des Fachs gibt es nicht.

Einstieg in VWs Hoffnungsträger in Sachen E-Mobilität! Was zuerst auffällt: Das Cockpit ist erstaunlich reduziert. Kaum Knöpfe, zwei Monitore, alles sehr aufgeräumt und schnörkellos. In puncto Ergonomie ist der ID.3 ohne Makel. Platz ist vorne tatsächlich reichlich vorhanden, die Sitzposition ist für sehr große Menschen relativ hoch. Beim ersten Test, also mit 1,95 Meter Körpergröße, geht die Kopffreiheit aber vollkommen in Ordnung. Erstaunlich gut funktioniert die knopflose Bedienung der Lautstärke- und Temperaturregelung. Der Finger bekommt beim Wischen über eine Touchfläche zwar kein Feedback, jedoch ist die Fläche rechts und links durch Erhöhungen klar definiert, sodass man die Regler auch ohne Hinschauen bedienen kann. So geht Touch klar! In der Mittelkonsole gibt es zwei Becherhalter und ein großes Fach, das sich durch herausnehmbare Zwischenwände individuell einteilen lässt wie bei einem Karteikasten. Außerdem gibt es zwei USB-C-Ports.

Platzraubende Technik verhindert einen Frunk

Der ID.3 ist auch in der zweiten Reihe voll reisetauglich. Auch wenn hinten Großgewachsene sitzen.

Zwei weitere USB-C-Anschlüsse gibt es für die Fondpassagiere. Und Platz. Viel Platz sogar! 1,95-Meter-Menschen können auf der Rücksitzbank sowohl aufrecht sitzen als auch die Beine entspannen, denn Knieraum ist im ID.3 ebenfalls mehr als genug vorhanden. Auch wenn vorne ein hoch aufgeschossener Fahrer sitzt. Prädikat: Der ID.3 ist voll reisetauglich – zumindest was den Komfort angeht. Ein Blick in den Kofferraum: 385 Liter fasst das Gepäckabteil. Guter Kompaktklasse-Standard. Ein doppelter Ladeboden bringt Variabilität, und unter dem Teppich befindet sich neben dem Subwoofer noch ein kleines Fach, betont VW. Hier könnte man ja noch das Ladekabel platzieren. Na ja, nicht wirklich praktikabel bei zwei Zwischenböden.
Aber ist da nicht Platz für ein Fach unter der Fronthaube – also im "Frunk" (Front-Trunk) wie bei Tesla? Leider nein, denn unter der Frontabdeckung drängt sich viel Technik: Die Ventilsteuerung der optionalen CO2-Wärmepumpe, Klimaanlage, 12-Volt-Batterie, Head-up-Projektion für Augmented Reality – der Vorderwagen des ID.3 ist gut gefüllt. Hier steckt die Technik, mit der VW ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufschlagen will.

Innenraum-Check VW ID.3

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