Volkswagen kündigt ID-Modell Nummer zwei mit einer Studie an! Der VW ID.4 wirkt auf den ersten Bildern schon recht seriennah und erinnert in einigen Details an den bereits vorgestellten ID.3. Die kompakte SUV-Studie beerbt den bereits 2017 auf der IAA in Frankfurt gezeigten ID Crozz.

ID.4 erhält mehr Eigenständigkeit

So soll das erste ID-SUV werden
T-Cross lässt grüßen: Am Heck trägt auch der ID.4 ein schwarzes Band, das die Rückleuchten verbindet.
Die Front des ID.4 passt zwar eindeutig zur ID-Familie, das Design bleibt aber immer noch selbstständig. Die Scheinwerfer bekommen ein Tagfahrlicht, das zur Mitte hin geöffnet ist. Wie schon bei anderen ID-Studien sind beide Scheinwerfer über ein Leuchtband miteinander verbunden. Die Schürze des Elektro-SUVs erhält angedeutete Lufteinlässe, darunter befindet sich ein relativ großer, echter Lufteinlass. An der Seite sind die nach oben gezogenen Radhäuser zu erkennen. Die Form der seitlichen Fenster ähnelt dem Profil des ID.3, allerdings verzichtet das SUV auf die Extra-Fenster vor dem Spiegel. Am Heck zeigt die Studie Rückleuchten im Stil des Kleinwagen-SUVs T-Cross. Am ID.4 sind sie allerdings filigraner und bestehen aus vielen kleinen LED-Elementen.

Innenraum und Motor könnten vom ID.3 stammen

Über den Innenraum darf noch spekuliert werden – er dürfte allerdings sehr dem Interieur des ID.3 ähneln. Volkswagen beschreibt die Platzverhältnisse in der Studie kurz und knapp als "großzügig". Die MEB-Plattform soll den ID.4 zum Fahrzeug mit Hinterradantrieb machen. Im späteren Produktionsverlauf will VW aber auch einen elektrischen Allradantrieb nachreichen.
Auch die Motorenpalette des ID.4 wird sich wohl am ID.3 orientieren. Demnach könnte das erste ID-SUV ebenfalls mit 150 oder 204 PS erhältlich sein. Die Akkupakete im Fahrzeugboden werden ähnliche Optionen bieten wie der ID-Bruder: Mit dem Top-Akku (77 kWh) kommt der ID.3 bis zu 550 Kilometer weit. Ein SUV sollte damit um die 500 Kilometer schaffen. Marktstart könnte bereits im Jahr 2021 sein.