In China hat Volkswagen eine neue Baureihe vorgestellt, die sicher auch in Europa gut ankommen würde: Es handelt sich um den VW Lamando L. Zur Erklärung: Auf dem chinesischen Markt verkaufen die Wolfsburger den (bei uns ebenfalls seit einiger Zeit gestrichenen) Jetta unter dem Namen Lamando.
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Das frisch vorgestellte Fahrzeug hat mit dem im Vergleich bieder wirkenden, regulären Lamando allerdings nicht viel zu tun. Das zusätzliche L im Namen steht nämlich, anders als man erwarten könnte, nicht für eine einfache Jetta-Langversion: In puncto Länge (4784 Millimeter) und Breite (1831 Millimeter) ist der Lamando L tatsächlich auf Passat-Niveau angesiedelt, mit 1469 Millimeter Höhe aber auch ein kleines Stück niedriger. Außerdem bietet er sechs Zentimeter weniger Radstand (2731 Millimeter).

Lamando L mit LED-Bändern und beleuchteten VW-Logos an Front und Heck

Die Optik ist mutiger und sportlicher, als wir es von VW gewohnt sind. Dazu trägt schon die coupéhafte Grundform des Viertürers bei. Die angriffslustig gestaltete Front fällt mit einer deutlich ausgeformten, leicht nach unten verlaufenden Motorhaube und großen Scheinwerfern auf, deren Form einer Feder nachempfunden ist. Auf einen herkömmlichen Grill wurde verzichtet; an dessen Stelle findet sich ein durchgehendes LED-Band mit einem beleuchteten VW-Logo in der Mitte.
VW Lamando L
Wie der aktuelle VW Golf basiert auch der chinesische Lamango L auf der MQB-Evo-Plattform.
Für die Belüftung des Motorraums ist trotzdem gesorgt, ein einzelner, sich weit nach oben und zu den Seiten erstreckender Lufteinlass dominiert den Großteil des Bereichs über der Stoßstange. Auch am Heck trägt der Lamando L eine auffällige Lichtsignatur: Hier hat VW das durchgehende LED-Band sowie das beleuchtete VW-Logo unter dem Spoiler der Heckklappe positioniert. Rahmenlose Türen und 18-Zoll-Räder komplettieren den auffälligen Look.

Beim Innenraum scheint der VW Golf 8 Vorbild gewesen zu sein

Der Innenraum ist dagegen nicht ganz so ausgefallen wie die Außengestaltung. Hier scheint man sich stark am aktuellen VW Golf 8 orientiert zu haben. Das zehn Zoll große digitale Cockpit und der Zwölfzoll-Infotainmentbildschirm sind auf dem Armaturenbrett aufgesetzt und unter einem leicht zum Fahrer gebogenen Glas zusammengefasst.
Das unten abgeflachte Lenkrad hat Touchflächen zur Schnellwahl. Wie es derzeit Mode ist, sind die Lüftungsdüsen ins Dekor des Armaturenbretts integriert. Für Fahrer und Beifahrer gibt es Sportsitze.
VW Lamando L
Das Cockpit-Layout erinnert stark an das Interieur des Golf. Sportsitze und ein abgeflachtes Lenkrad sollen für den passenden dynamischen Charakter sorgen.

Mit dem einzigen verfügbaren Antrieb dürfte das Auto nicht untermotorisiert sein: Es handelt sich um den bekannten 1,4-Liter-TSI mit 150 PS und Siebengang-DSG. Die ersten Lamando L sollen noch im Frühjahr 2022 ausgeliefert werden.