VW Polo GTI/Skoda Fabia RS: Vergleich
Zwei für Angaser

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Familienduell: Mit jeweils 180 Turbo-PS haben Fabia RS und Polo GTI das Zeug zum Bürgerschreck. Aber was können die kleinen Asphaltraketen von VW und Skoda wirklich?
Normale Kleinwagen sind diese zwei ebenso wenig, wie der erste Golf GTI von 1976 ein braver Kompakter war. 180 Turbo-PS im Vier-Meter-Auto, große Bremsen mit roten Sätteln sowie Spoiler hier und da zeigen: Wir lieben Speed. Wer die Giftzwerge einmal auf einer kurvigen Passstraße erlebt hat, fühlt sich plötzlich um Jahre verjüngt. Turbopfeifend schnupfen sie – mit messbar mehr Temperament im dunkler klingenden Polo – die Geraden auf, lassen sich auf den Punkt zusammenbremsen und zacken um die Kurve, dass niemand mehr spöttisch Dorfdisco-Racer ruft.
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Das bleibt, man ahnt es, nicht ohne Folgen für den Preis: 21.890 Euro kostet der stets viertürige, im Fond geräumigere und besser ausgestattete Fabia (z. B. Klimaautomatik statt Klimaanlage). Der Zweitürer-Polo kostet 22.500 Euro, der Viertürer liegt sogar bei 23.250 Euro.
Fazit
Der Polo GTI ist für Angaser, die ab und zu sogar auf der Rennstrecke rumtoben wollen, die bessere Wahl. Der Skoda Fabia RS bietet zwar mehr Platz auf den Rücksitzen und hat den größeren Kofferraum. Doch mit seinem komfortableren Fahrwerk, den besseren Bremsen und der spritzigeren Beschleunigung ist der Polo genau in den Disziplinen vorn, die das Kürzel GTI oder RS ausmachen. Die im Detail wertigere Ausführung rechtfertigt den höheren Preis.
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