VW Tiguan: Vorschau
So kommt der neue VW Tiguan

Das Facelift im Frühjahr 2011 wird behutsam, aber Mitte 2015 krempelt VW sein kompaktes SUV Tiguan ganz um – mit neuem Fahrwerk und Allrad, sparsamen Motoren und Hybrid-Technik.
- Georg Kacher
Gab es das mal, VW-Verkaufsräume ohne den Tiguan? Ohne den bei uns beliebtesten SUV, der sich in nur drei Jahren zum Bestseller und zum Maßstab seiner Klasse gemausert hat? Kaum vorstellbar. Entsprechend vorsichtig geht VW die Weiterentwicklung des Modells an, das – ganz nach Golf-Manier – eher mit zarten Strichen als mit dem dicken Pinsel modernisiert wird. Ab März 2011 bekommt der aktuelle Tiguan ein dezentes Facelift im Stil des Passat, mit mehr Chrom, neuen Assistenzsystemen und effizienteren Motoren. Die Benziner leisten 160 bis 210 PS, die erweiterte BlueMotion-Technik soll 0,5 bis 1,0 Liter sparen. Zudem läuft in China ein Tiguan XL mit verlängertem Radstand und einer opulenteren Innenausstattung vom Band, denn Fernostkunden lieben halt Leder und Luxus.
Überblick: Alle News und Tests zum VW Tiguan

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Überblick: Alle News und Tests zu VW

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Den kleinsten Benziner gibt es auch künftig nur mit Frontantrieb, den stärksten Diesel und den 220-PS-TFSI nur als 4Motion mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DQ 500). Sämtliche Varianten erfüllen die EU-6-plus-Abgasnorm. Als besonders umweltfreundliches Angebot plant VW einen Tiguan-Plug-in-Hybriden, dessen rund 50 PS starker E-Motor-Baustein rein elektrisches Fahren zumindest auf kurzen Strecken zulässt. Das Bedienkonzept des neuen Tiguan wird sich wenig vom Golf VII unterscheiden. Während Audi, BMW und Mercedes ab 2014 die Ergonomie stark vereinfachen werden, will VW auch aus Kostengründen am Viel- Knopf-System festhalten. Dazu kommen neue Assistenzfunktionen, vielschichtigeres Infotainment und die Eingabe über Tasten, Sprachbefehl und Lenkrad. Ein Krieg der Knöpfe, die braven Zeiten sind halt vorbei ...
Fazit
Bloß keine Experimente. VW setzt beim neuen Tiguan auf Verbesserungen im Detail, doch am Gesamtkonzept ändert sich kaum etwas. Trotzdem geht der erfolgreiche Crossover mit der Zeit, denn er wird deutlich sparsamer und umweltfreundlicher. Nur schade, dass uns auch diesmal die Langversion verwehrt bleibt.
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