W-Series: Diese Frauen haben es in die Serie geschafft.

W Series Auftakt in Hockenheim

Zicken-Krieg in der Frauenformel?

Am Wochenende geht sie los, die Frauen-Rennserie. Wer ist die schnellste Dame? Eine der Favoritinnen ist Beitske Visser aus Holland.
Eigentlich sollten die Testzeiten gar nicht veröffentlicht werden. Und dann tauchten sie doch auf… Die drei schnellsten unter den 18 Mädels: Marta García vor Jamie Chadwick und Beitske Visser. 
Die drei Damen gelten auch als die Favoritinnen in der neuen Frauen-Rennserie, der W Series, die am Samstag (16.10 Uhr) im Rahmen der DTM in Hockenheim startet. Mit 270 PS starken Formel-3-Rennwagen von Tatuus.
Naomi Schiff startet als einzige Fahrerin mit deutscher Lizenz in der W Series. Hier klicken
Marta García war bereits Teil des Formel-1-Juniorenprogramms von Renault, musste ihre Formelkarriere aber aus Geldmangel auf Eis legen. Da kommt die W Series wie gerufen. Die Teilnahme kostet nichts und der Titel ist eine halbe Million Dollar wert!
Chadwick gewann 2018 als erste Frau in 65 Jahren ein Rennen der britischen Formel 3.

Visser ist aktuell BMW-Juniorin.

Und Visser ist aktuell BMW-Juniorin, ist auch als Ersatzfahrerin für BMW in der Formel E aktiv. Sie freut sich auf den Saisonstart der W Series: „Ich bin wirklich sehr gespannt. Die Top fünf lagen bei den Testfahrten sehr eng beisammen. Und selbst dahinter ist die Lücke nicht sehr groß.“
Die Kritik an der W Series, wie sie etwa von Sophia Flörsch, Deutschlands schnellster Rennfahrerin, kommt, kann sie nicht nachvollziehen: „Es gibt derzeit keine Frau in der Formel 1. Also auch kein Idol für junge Mädchen, um sich mit dem Motorsport zu identifizieren. Es gibt auch nicht viele Frauen, die das machen. Es geht im Motorsport auch immer um Geld, darum brauchst du dich aber in der W Series nicht zu kümmern. Also ist es eine super Gelegenheit für uns, sich zu verbessern, zu üben und unsere Träume zu verwirklichen.“
Und der ist klar: Visser: „Mein Traum ist es schon immer und wird es auch immer sein, in die Formel 1 zu kommen. Aber ich fühle mich auch bei BMW wohl, also im Umfeld der DTM und der Formel E.“
Wer glaubt, dass in der W Series Zickenkrieg ausbrechen könnte, der irrt. Zumindest bist jetzt: „Jeder hat natürlich das Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen“, stellt Visser klar. „Aber abseits von der Strecke verstehen wir uns wirklich gut.“
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen alle 18 Frauen, die am Wochenende am Start sein werden.

W-Series: Diese Frauen haben es in die Serie geschafft.

Fotos: W Series

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