Waymo und Renault-Nissan: Kooperation

Google macht autonome Autos billiger

Waymo und Renault-Nissan: autonome Taxis

Waymo und Renault wollen autonom fahren

Neue Kooperation fürs autonome Fahren: Waymo und Renault-Nissan wollen selbstfahrenden Taxis und Lieferdiensten den Weg bereiten.
(dpa/cj) Die Google-Schwester Waymo und die französisch-asiatische Autobauer-Allianz Renault-Nissan (mit Mitsubishi) wollen zusammen in die Zukunft fahren – und zwar autonom. Geplant sind gemeinsame Unternehmen, die in Frankreich und Japan selbstfahrende Taxis und fahrerlose Lieferdienste anbieten sollen. Das teilte Nissan am 20. Juni 2019 in Tokio mit. Waymo, das wie Google zu Alphabet gehört, gilt als führend bei der Entwicklung von Roboterwagentechnik. Bereits seit 2018 werden unter dem Arbeitstitel Waymo One mit einer Robotaxiflotte in mehreren US-Bundesstaaten Erfahrungen gesammelt. Im Herbst 2018 erhielt das Unternehmen die Erlaubnis, in Teilen des Silicon Valley (Kalifornien) Testfahrten zu absolvieren, ohne dass sich ein Fahrer als Sicherheit hinterm Steuer befindet. Die Technik in den fahrerlosen Taxis stützt sich vor allem auf die Signale diverser Lidar- und Radarsensoren, die die Umgebung permanent abtasten – in einem 360-Grad-Radius und über eine Fläche von der Größe dreier Fußballfelder (hier zeigt AUTO BILD, wie die Technik funktioniert).

Google macht autonome Autos billiger

Derzeit arbeitet Waymo bei der technischen Entwicklung mit Fiat Chrysler (FCA) und Jaguar zusammen. Bei der nun beschlossenen Zusammenarbeit mit Renault-Nissan geht es jedoch weniger um die Praxis als mehr um die Theorie. So sollen zunächst kommerzielle und rechtliche Fragen geklärt werden, die vor einer Verbreitung in den beiden genannten Ländern stehen. Die Geschäftspartner hoffen darauf, ihre Dienste später auch auf andere Märkte auszuweiten – nicht jedoch auf China, wie es in einer Mitteilung heißt. "Das ist eine ideale Gelegenheit für Waymo, unsere autonome Technik weltweit vorzuführen", sagte Waymo-Chef John Krafcik.

So funktioniert das autonome Fahren

Erst im Oktober 2018 hatte Japans drittgrößter Autobauer Honda angekündigt, 2,75 Milliarden Dollar (2,4 Mrd. Euro) in ein Projekt für selbstfahrende Autos mit dem US-Konzern General Motors zu investieren. Toyota und der Technologiekonzern SoftBank einigten sich im selben Monat auf eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Roboterwagen und der Schaffung neuer Fahrdienste.

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