Weltspartag 2018
5 Spar-Tipps für Autofahrer

Am 30. Oktober 2018 ist Weltspartag. Zu diesem Anlass gibt AUTO BILD fünf interessante Tipps, wie Autofahrer viel Geld sparen können.
Am 30. Oktober ist Weltspartag! AUTO BILD gibt fünf Tipps, wie Sie als Autofahrer auch ohne Niedrigzinsen, Mini-Rendite oder riskante Kapitalanlagen richtig Geld sparen können – Monat für Monat, Jahr für Jahr. Wie Sie das gesparte Vermögen dann anlegen, ist natürlich Ihre Entscheidung. Wir hätten da aber eine Idee: ein schöner Oldtimer mit Wertsteigerung ...

Nur wer sich vorab informiert, tankt zum günstigsten Preis.
Bis zum 30. November können die meisten Autofahrer ihre laufende Kfz-Versicherung kündigen und zum Jahreswechsel den Anbieter wechseln. Die Versicherungen befinden sich jetzt im Preiskampf um Neukunden und bringen viele günstige Versicherungstarife auf den Markt. Tipp: Nutzen Sie rechtzeitig vor dem 30. November einen Versicherungs-Vergleichsrechner, um den Markt zu überprüfen: Gehört Ihre aktuelle Versicherung noch zu den günstigen oder gibt es mittlerweile Anbieter, die vergleichbare Leistung zu einem deutlich besseren Preis anbieten? Nutzen Sie die Gelegenheit auch, um Ihren aktuellen Leistungsbedarf zu überprüfen: Fahren Sie zum Beispiel wirklich noch so viele Kilometer im Jahr, wie Sie einmal angegeben haben oder sind es inzwischen vielleicht deutlich weniger? Brauchen Sie für Ihren Wagen wirklich noch eine Vollkasko- oder reicht eine Teilkaskoversicherung, weil der Wert Ihres Fahrzeugs nicht mehr so hoch ist? Passen Sie alle Leistungskriterien, die den Preis für die Versicherung in die Höhe treiben können, auf Ihren aktuellen Bedarf an. Übrigens können Sie auch dann vom Preiskampf der Versicherer profitieren, wenn Sie Ihren aktuellen Anbieter gar nicht wechseln wollen: Tarife für Neukunden sind oft günstiger als bestehende Verträge. Fragen Sie Ihre Versicherung einfach, ob Sie auf einen Neukundentarif wechseln können. Die meisten Versicherungen lassen sich darauf ein, weil sie Sie als Kunden nicht verlieren wollen. Achten Sie aber darauf, dass der neue Tarif bei den Leistungen nicht schlechter ist als Ihr bestehender Tarif.

Durch den Räderwechsel in Eigenregie lassen sich rund 80 Euro Werkstattkosten sparen.
Ob Karosserieteile, Filter, Scheinwerfer oder Motoröl: Wer Ersatz- und Verschleißteile, Zubehör oder Betriebsstoffe selbst kauft und in die Werkstatt mitbringt, kann dort bei der Reparatur ordentlich sparen. Denn die Werkstatt verbaut in der Regel lediglich teure Original-Teile. Vor dem Kauf ist jedoch abzuklären, welche Werkstatt die selbst mitgebrachten Teile einbaut und wie es mit der Garantie von Fremdteilen ausschaut. Zugleich kann man sich absichern, was genau zu beschaffen ist. Anschließend kann die benötigte Ware im Internet bestellt werden. Empfehlenswert sind bekannte Zubehör-Anbieter sowie freie Teile-Händler, diese bieten gute Qualität und man erhält keine bedenkliche Billigware. Besonders sicherheitsrelevante Baugruppen dürfen auf keinen Fall aus Billigproduktionen stammen. Wer Blechteile sucht, kann auf dem Schrottplatz schauen, denn dort gibt es nicht nur zerbeulten oder defekten Schrott, sondern häufig auch gut erhaltene Ersatzteile. Wichtig ist jedoch, dass die Ware den Vorgaben des Herstellers entspricht. Doch nicht immer müssen Teile ersetzt werden – Geld sparen lässt sich auch mit der Reparatur. So können beispielsweise einige defekte Bauteile wie die Lichtmaschine oder der Anlasser günstig fit gemacht werden und bieten dadurch eine ordentliche Einsparung verglichen zu einem Ersatz. Wichtig: Der Einbau der selbst beschafften Teile wirkt sich auf die Sachmängelhaftung aus. Die Werkstatt haftet nur für den korrekten Einbau, sollte es Probleme mit den Teilen geben, müssen Sie sich direkt an den Hersteller wenden.
Für Neu- und Gebrauchtwagenkäufer gibt es verschiedene Möglichkeiten, schon bei der Anschaffung des Autos zu sparen. Wer Wert auf ein hohes Ausstattungsniveau legt, kann zu einem Sondermodell greifen. Die Ausstattung ist meist umfangreich, der Preis liegt niedriger als bei einem vergleichbaren Standard-Modell. Mit dem Kauf eines (Re-)Import-Modells sind sogar Ersparnisse von bis zu 30 Prozent drin. Ein weiterer Tipp: Auslaufmodelle kaufen. Der Traumwagen bekommt in Kürze ein Facelift oder einen Nachfolger? Perfekt, denn dann wollen die Händler den Vorgänger möglichst schnell vom Hof haben und verkaufen die Ausläufer meist mit attraktiven Rabatten. Wer seinen Neuwagen direkt vom Werk abholt, spart außerdem die Überführungskosten, die der Händler oft großzügig auf den Kaufpreis aufschlägt. Gebrauchtwagenkäufer sparen bei ein bis drei Jahre alten Autos am meisten, denn die Autos sind noch vergleichsweise aktuell, haben den schlimmsten Wertverlust aber schon hinter sich. Auch Leasing-Rückläufer sind ein Spar-Tipp. Bei Autokäufen allgemein gilt: über den Tellerrand blicken. Teilweise gibt es bei den Verkaufspreisen je nach Anbieter erhebliche Unterschiede. So sollte man nicht davor scheuen, seinen Wagen in einem 300 Kilometer entfernten Ort zu kaufen, sofern sich dabei ordentlich sparen lässt. Bei Barzahlung von Neu- und Gebrauchtwagen winken zusätzliche Rabatte.
Service-Links

