Elektro-Motorrad-Hersteller Zero bringt ein neues E-Bike heraus, auf das Naked-Bike SR/F folgt der Sporttourer SR/S. Der nach Angaben des Herstellers erste elektrische Sporttourer überhaupt ist praktisch eine SR/F mit Verkleidung. Doch die Kalifornier haben mit der SR/F noch mehr angestellt.

Die Aerodynamik verbessert die Reichweite

Zero S/RS: Kurzvorstellung
Die Sitzposition ist im Vergleich zur SR/F deutlich entspannter. Reichweite: bis zu 323 km!
Die Vollverkleidung der Zero SR/S sieht zunächst sehr schnittig aus. Sie verbessert aber vor allem die Aerodynamik der Kalifornierin und lässt so die Reichweite wachsen. Bis zu 323 Kilometer sollen in Verbindung mit dem optionalen Zero-Zusatzakku namens Power Tank drin sein. Damit würde die SR/S vergleichbare Verbrenner-Bikes deutlich hinter sich lassen. Wie viele Kilometer die SR/S mit dem 14,4-kWh-Standardakku schafft, gibt Zero bisher nicht in Zahlen an. 13 Prozent mehr Reichweite als bei der SR/F sollen es aber sein. Diese Standardversion lädt mit drei Kilowatt. Alternativ kann sich der Käufer für den Schnellader mit sechs Kilowatt Ladeleistung entscheiden. Dann ist der Akku innerhalb von einer Stunde zu 95 Prozent voll, sagt Zero. Doch Zusatzakku und Schnelllader lassen sich nicht miteinander kombinieren. Das sollten Interessenten bedenken. Um die Sitzposition für lange Touren zu entspannen, liegen die Fußrasten der SR/S tiefer als die der SR/F und der Lenker ist höher. Die Sitzfläche auf der Bank fällt größer aus, die Showa-Federung hat Zero für Fahrten zu zweit neu abgestimmt.

Bekannte, aber sehenswerte technische Daten

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Zero SR/S (2020): Neuvorstellung - Motorrad - Elektro - Preis - Infos

E-Motorrad als Sportstourer

Die technischen Daten unterscheiden sich nicht von der Zero SR/F. Der von Zero entwickelte ZF75-10-Motor leistet auch hier 110 PS und entwickelt 190 Nm maximales Drehmoment. Die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Ob die SR/S ähnlich flink beschleunigt wie ihre Naked-Schwester, müssen Tests zeigen. Dafür ist klar, dass Kurven-ABS und eine Traktionskontrolle von Bosch serienmäßig an Bord sind. Dazu kommen das Cypher-III-Betriebssystem und ein Cockpit, dass sich per App mit dem Smartphone verbinden lässt. Die App hält für den Fahrer verschiedene Informationen wie den Standort des Motorrads, den Ladezustand, Fahrdaten und mehr bereit. Ab Werk fährt die Zero SR/S auf Diablo Rosso III von Pirelli.
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Preis des neuen E-Motorrads

Die Preise stehen bereits fest. Das Standardmodell mit Drei-kW-Ladegerät wird in Deutschland ab 21.540 Euro kosten, für die Premium-Version mit Schnellader und beheizten Handgriffen müssen 23.740 Euro angelegt werden. Aus zwei Farben kann gewählt werden, Silber und "Cerulian Blue". Vom 5. bis 8. März wird die Zero SR/S auf der Dortmunder Motorradmesse zu sehen sein.