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Schlagschrauber im Test

Schlagschrauber im Test
Welche Schlagschrauber bieten genug Power für den Reifentausch? AUTO BILD hat zwölf Geräte von 33 bis 538 Euro getestet. Da es bei Preis und Stromversorgung deutliche Unterschiede gibt, ist der Vergleich in drei Gruppen aufgeteilt.
Bild: Ralf Timm
Schlagschrauber im Test
Bei den Profis des Werkzeugherstellers Hazet in Remscheid haben wir mithilfe eines Skidmore-Wilhelm-Prüfstands Anzugs- und Lösemoment der Schlagschrauber gemessen – ein geeignetes Verfahren zur genauen Ermittlung des dynamischen Drehmoments. Dann wurden Leerlaufdrehzahl, Gewicht, Lautstärke und Akkuladezeit gemessen, auch die Handhabung beim Arbeiten wurde bewertet.
Bild: Auto Bild
Schlagschrauber im Test
In der ersten Gruppe versammeln sich die 12-Volt-Schlagschrauber. AEG Schlagschrauber SD 340 (59,90 Euro): Bereits nach wenigen Minuten defekt! Heftige Schläge ins Handgelenk schmerzen auf Dauer. Urteil: einer von fünf Punkten.

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Schlagschrauber im Test
Hengda Impact Wrench (32,99 Euro): Miese Verarbeitung und schlechtes Schlagwerk, hat dennoch gehalten. Günstigster Schrauber im Test. Urteil: 1,5 von fünf Punkten.

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Mannesmann KFZ-Schlagschrauber 12V (49,45 Euro): Hat den Test zwar unbeschadet überstanden, doch ermüdungsfreies Arbeiten ist damit nicht möglich. Urteil: zwei von fünf Punkten.

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Schlagschrauber im Test
Einhell KFZ-Schlagschrauber CC-HS12 (39,41 Euro): Kann als einziges von den 12-Volt-Geräten halbwegs überzeugen. Aber das Gerät hat nur mäßig Kraft. Urteil: 2,5 von fünf Punkten.

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Schlagschrauber im Test
Gruppe zwei umfasst die 230-Volt-Schlagschrauber. Cartrend Profi-Schlagschrauber (60,29 Euro): Schon nach kurzer Zeit hat sich die Sperrkugel aus der Werkzeugaufnahme verabschiedet. Mäßig verarbeitet. Urteil: 2,5 von fünf Punkten.

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Schlagschrauber im Test
Unitec Schlagschrauber Premium (62,94 Euro): Bietet gerade noch ausreichend Power, ist solide verarbeitet und gut in der Handhabung. Urteil: drei von fünf Punkten.

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Schlagschrauber im Test
Michelin M-SS 1050 Schlagschrauber (119,99 Euro): Die Drehmoment-Vorwahl ist ein nettes Feature, jedoch leider viel zu ungenau. Sehr schwer und groß. Urteil: 3,5 von fünf Punkten.

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Schlagschrauber im Test
Güde ESS 350 (59,88 Euro): Günstig, solide Verarbeitung und genügend Kraft bescheren Güde den Sieg in der 230-Volt-Klasse. Urteil: vier von fünf Punkten.

 
Bild: Ralf Timm
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Die dritte Gruppe schließlich versammelt die Akkuschlagschrauber. Bosch GDS 18V-EC 250 (500,36 Euro): Leicht, handlich und schnelle Akkuladezeit. Jedoch vergleichsweise schwache Leistung. Unpraktisch: nur eine Leistungsstufe. Urteil: vier von Punkten.

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Ryobi R18IW3 (253,95 Euro mit 5-Ah-Akku und Ladegerät): Preiswerter und kräftiger (bestes Lösemoment) Schrauber mit prima Ausleuchtung (DreifachLED). Aber: ohne Koffer, kein bürstenloser Motor. Urteil: 4,5 von fünf Punkten.

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Hazet 9212-3 (538 Euro): Im harten Werkstattalltag punktet der Hazet-Schrauber mit solider Verarbeitung und kräftigem Drehmoment. Jedoch schwer und teuer. Urteil: 4,5 von fünf Punkten.

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Makita DTW 285 (389 Euro): Handliches Gerät, das mit Kompaktheit, geringem Gewicht und ordentlicher Leistung überzeugt. Praktisch: Kommt mit zweitem Akku. Urteil: fünf von fünf Punkten – Testsieger 2017!

 
Bild: Ralf Timm
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Fazit: Schon für knapp 60 Euro gibt es vernünftige Schlagschrauber, die das Reifenwechseln erleichtern. Wer eine Steckdose in der Garage hat, ist mit den 230-Volt-Modellen gut bedient. Richtig Spaß macht's mit den teuren Akkugeräten, da sie Arbeiten auch ohne Stromquelle ermöglichen. Dagegen sind die 12-Volt-Schrauber nur Spielzeug.
Bild: Ralf Timm