
Nissan Juke
Generation 3
: ab 2027Alle Infos zum Modell
Toyota mag größer sein und Honda vielleicht detailversessener. Aber kaum ein japanischer Autohersteller ist so kreativ, mutig und extrovertiert wie Nissan – egal, ob es um Kleinwagen wie den Micra ging, Sportwagen wie die Z-Reihe oder den legendären GT-R, das schräge Murano Cabriolet oder den Leaf als das erste Elektroauto ohne Eliten-Attitüde. Und natürlich der Juke, der vor knapp 16 Jahren als rebellisches SUV-Coupé für die Hosentasche das Boomsegment der Stadtgeländewagen aufgemischt hat.
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Der Juke soll die Elektro-Wende bringen
Toyota mag größer sein und Honda vielleicht detailversessener. Aber kaum ein japanischer Autohersteller ist so kreativ, mutig und extrovertiert wie Nissan – egal, ob es um Kleinwagen wie den Micra ging, Sportwagen wie die Z-Reihe oder den legendären GT-R, das schräge Murano Cabriolet oder den Leaf als das erste Elektroauto ohne Eliten-Attitüde. Und natürlich der Juke, der vor knapp 16 Jahren als rebellisches SUV-Coupé für die Hosentasche das Boomsegment der Stadtgeländewagen aufgemischt hat.
Oder war es zumindest. Denn zuletzt ist davon leider nicht mehr viel übrig geblieben. Erst ist ihnen ihr charismatischer und führungsstarker, aber offenbar krimineller Konzernchef Carols Ghosn abhandengekommen, die Allianz mit Renault hat sie aufgerieben, und dann hat sie der Mut verlassen – von mangelnden Mitteln ganz zu schweigen.
Deshalb hat der neue Konzernchef Ivan Espinosa vor einem Jahr den Resetknopf gedrückt und Nissan eine Rosskur verschrieben. Die globale Modellpalette wird eingedampft, Fabriken werden geschlossen und neue Modelle enger verzahnt, schneller entwickelt und billiger produziert.
Neuer Juke ist kein Renault-Klon
Weil es schnell gehen musste, hat uns diese Rosskur – zumindest in Europa – erst mal nur einen ziemlich langweiligen neuen Leaf gebracht und das Comeback des Micra als Klon des charmanten Renault R5. Doch jetzt haben die Japaner offenbar endlich ein bisschen Luft zum Atmen und nutzen die für ein Auto, das in Europa zum Befreiungsschlag werden soll.
Denn mit einem neuen, diesmal vollelektrischen Juke wollen sie beweisen, dass sie bei allen Kostensparprogrammen die Kreativität nicht geopfert haben und noch immer verdammt coole Autos bauen können.
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Basispreis von rund 30.000 Euro denkbar
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Wilde und freche Optik des neuen Juke
Wieder etwas über vier Meter lang, muss sich der Juke gegen Konkurrenten wie den Renault R4, den Kia EV2 und vor allem gegen die Volkswagen-Vertreter ID.Cross und Skoda Epiq bewähren, die für reichlich frischen Wind im Segment der Mini-SUV sorgen. Damit er nicht genauso untergeht, wie der Leaf in der Klasse darüber, haben die Designer nicht nur eine Zweifarblackierung durchgesetzt.
Sondern sie haben auch sonst mächtig zugelangt, haben ein mutiges Gesicht gezeichnet mit markanten Stoßfängern in Bauschaum-Optik, ausgefranstem Leuchtenband auf der Haube und Scheinwerfern wie Edelsteinen.
Die Flanken sind kantig und faltig, als wären sie aus Fraktalen zusammengesetzt, und aus dem wie eh und je schrägen Heck glühen die Rückleuchten wie die Lava in Vulkankratern. Den vertikal gesetzten Namen kann man zwar erst auf den zweiten Blick lesen, aber den Juke erkennt man hier auf Anhieb.
Konkrete Angaben zur Ausstattung macht Nissan bislang noch nicht. Aufgrund der Positionierung und der Nähe zum Leaf ist jedoch mit moderner Infotainment-Technik, aktuellen Assistenzsystemen und einer zeitgemäßen Vernetzung zu rechnen.
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Nissan Juke erstmals rein elektrisch
Zwar hat Nissan den Hoffnungsträger daheim in Japan jetzt schon einmal auf die Bühne gerollt, doch bis zur Markteinführung dauert es noch ziemlich genau ein Jahr. Entsprechend schmallippig werden die Japaner, wenn es um die Details geht, und verweisen nur auf die Plattform des Leaf, mit dem der Juke – der als Hybrid übrigens weiter im Programm bleibt – gemeinsam in Sunderland in England vom Band laufen wird.
Also schauen wir halt dort ins Datenblatt. Ob es in dem kleineren Auto für die 218 PS und vor allem für den 75-kWh-Akku reicht, darauf würden wir vielleicht mal besser nicht wetten. Aber auch mit 177 PS und 52 kWh würde er gut ins Konkurrenzumfeld passen und sollte gute 400 Kilometer schaffen. Und falls die große Batterie doch passt, müssten es sogar über 600 sein.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Japaner die Zwischenzeit für ein Upgrade bei der Ladeleistung genutzt haben, die aktuell noch bei 105 kW für den kleinen und 150 kW für den großen Akku herumdümpelt.
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Nissan Juke Generationen
Diese Reise wurde unterstützt von Nissan. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Nissan Juke (2026)

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Toyota mag größer sein und Honda detailversessener. Aber kaum ein japanischer Hersteller ist so kreativ und extrovertiert wie Nissan – vom Micra über die Z-Modelle und den GT-R bis zum schrägen Murano Cabrio oder dem Leaf als frühem Elektroauto für alle. Und natürlich der Juke, der vor rund 16 Jahren als rebellisches Mini-SUV ein ganzes Segment aufgemischt hat.
Bild: Nissan Motor Company

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Zuletzt ist davon wenig geblieben. Nach dem Abgang von Carlos Ghosn, Problemen in der Renault-Allianz und knappen Mitteln fehlte der Mut. Konzernchef Ivan Espinosa hat deshalb den Resetknopf gedrückt: Modellpalette schrumpfen, Kosten senken, Entwicklung beschleunigen.
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In Europa brachte das zunächst nur einen braven neuen Leaf und den Micra als Renault-R5-Ableger. Jetzt aber soll ein neues Modell den Befreiungsschlag bringen: der vollelektrische Juke. Er soll zeigen, dass Nissan trotz Sparkurs noch für mutiges Design steht. Mit gut vier Metern Länge tritt er gegen Renault R4, Kia EV2 sowie VW ID.Cross und Skoda Epiq an.
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Optisch setzen die Designer alles auf Angriff: Zweifarblackierung, markante Stoßfänger, ein ausgefranstes Leuchtenband und kantige Flächen. Auch das schräg geschnittene Heck bleibt typisch Juke – extrovertiert wie eh und je. Technisch hält sich Nissan noch bedeckt und verweist auf die Leaf-Plattform. Ob es für 218 PS und 75 kWh reicht, ist offen.
Bild: Nissan Motor Company

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Wahrscheinlicher sind rund 177 PS und 52 kWh für etwa 400 Kilometer Reichweite – mit größerem Akku wären auch über 600 Kilometer möglich. Bei der Ladeleistung besteht allerdings noch Nachholbedarf. Der Marktstart folgt erst in etwa einem Jahr, Preise gibt's noch nicht. Realistisch erscheint eine Positionierung unterhalb des Leaf (ab 35.950 Euro) und über ...
Bild: Nissan Motor Company

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... dem aktuellen Juke (ab 24.950 Euro), idealerweise um die 30.000 Euro. Für Nissan ist der Juke mehr als nur ein Modell: Er soll helfen, die Verkäufe in Europa wieder deutlich zu steigern. Gleichzeitig setzt Espinosa mit neuen Sportwagen wie Skyline und GT-R auch auf Emotionen. Doch den ersten Impuls für das Comeback soll der neue Juke liefern.
Bild: Nissan Motor Company
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