
Škoda Epiq
Generation 1
: ab 2026Alle Infos zum Modell

Vorstellung
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Premiere um ein Jahr verschoben
Skoda wollte eigentlich 2025 den Epiq, ein neues Elektro-SUV im Kamiq-Format, präsentieren. Jetzt wurde der Marktstart um ein Jahr verschoben. Ganz mit leeren Händen steht Skoda aber nicht da – sie zeigen stattdessen eine zweite Studie zum geplanten Elektroauto. Die wirkt, genau wie die erste aus dem Jahr 2024, serienfertig.
Harte Fakten liefert Skoda zwar kaum, interessanterweise haben sich die wenigen, bekannten Angaben jedoch innerhalb eines Jahres geändert. Skoda verspricht nun etwas mehr Reichweite (bis zu 425 Kilometer), hat jedoch die Kofferraumangabe (475 Liter) nach unten korrigiert.
Einfacher Name, komplizierte Erklärung
Das neue Elektroauto hört auf den Namen Epiq. Skoda folgt also der gewohnten Strategie: Neue Elektrofahrzeuge der Marke fangen mit dem Buchstaben "E" an, alle SUV enden auf "q". Epiq leitet sich laut den Tschechen vom griechischen "epos" ab – und das kann viel bedeuten: Wort, Vers, Geschichte oder Gedicht liefert Skoda als Übersetzung mit – man scheint auf jeden Fall große Erwartungen an das neue Modell zu haben.
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Preis
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So viel wird das E-SUV kosten
Am günstigen Preis hält Skoda fest. Nennt jedoch keine Zahlen. Es gibt lediglich die Info, dass das Auto auf dem Niveau des Verbrenner-Bruders Kamiq startet. Der steht aktuell ab 25.330 Euro im Konfigurator – es bleibt also bei rund 25.000 Euro.
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Design
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Zweite Studie noch ausgereifter
Schon der ersten Epiq-Studie attestierten wir schon nahezu Serienreife. Showcar Nummer zwei wirkt, als könnte die Produktion direkt starten. Skoda hat ein paar kleinere Änderungen vorgenommen, z. B. an der Lichtsignatur der Front. Die kleinen beleuchteten Schrägstriche, die das Tagfahrlicht verbinden und sich über die komplette Breite ziehen, fallen nun etwas gröber aus. Statt beleuchtetem Logo gibt es einen silberfarbenen Markenschriftzug.

Das erste Showcar zum Skoda Epiq (Bild) wirkte mit bunten Elementen noch etwas verspielter.
Bild: Škoda Auto a.s
Die Scheinwerfer sind nach wie vor geteilt. Das Tagfahrlicht, bestehend aus zwei LED-Leisten in T-Form, setzt direkt am Grillelement an. Die Frontscheinwerfer sind darunter angeordnet. Sie stecken in einem schwarzen Element, das über die ganze Front verläuft und dem SUV einen grimmigen Ausdruck verleiht.
Der Epiq strahlt Robustheit aus
Der komplett geschlossene Grill behält die gewohnte Form. Die Schürze ist recht hochgezogen und wirkt ziemlich robust. Acht große, senkrechte Einkerbungen dienen der Luftzufuhr. Das gleiche Element findet sich auch am Heck wieder.
Das gilt auch für die dynamisch gezeichnete Lichtsignatur in T-Form, die bis in die Kofferraumklappe reicht. Unten sind die beiden Rücklichter durch ein dunkles Element miteinander verbunden, das unter der Ladekante entlangführt. Der Spoiler am Ende der leicht abfallenden Dachlinie dient wahrscheinlich nicht nur der sportlichen Optik, sondern auch der Aerodynamik des 4,10 Meter langen SUV.
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Antrieb
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Bis zu 430 Kilometer Reichweite
Bei den Antrieben wird es insgesamt drei verschiedene Optionen geben. Alle bauen auf der neuen MEB-21-Plattform mit Frontantrieb auf. Den Start macht der Epiq 35 mit 85 kW (116 PS) und 267 Nm maximalem Drehmoment. Darüber rangiert der Epiq 40 mit 99 kW (135 PS) und der Epiq 55 mit 155 kW (211 PS). Die Leistung reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h beim Epiq 35 und Epiq 40 und 160 km/h beim Epiq 55.
Die beiden Einstiegsmotoren bekommen eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit 37 kWh Nettokapazität, der Epiq 55 ist mit einer 51,7 kWh großen Nickel-Mangan-Cobalt-Batterie ausgerüstet. Trotz der größeren Batterie wiegt der Epiq 55 mit insgesamt 1544 Kilogramm nur zwei Kilo mehr als die beiden anderen Varianten – was auch daran liegt, dass der Akku nur sieben Kilo schwerer ist als die kleineren Batterien.
Das bedeutet logischerweise auch mehr Reichweite: Bis zu 430 Kilometer soll der Epiq 55 nach WLTP-Standard schaffen, die beiden kleineren Modelle kommen bis zu 315 Kilometer weit. Nachgeladen wird der große Epiq-Akku mit maximal 125 kW Leistung. Das Basismodell muss mit 50 kW auskommen, der mittlere Epiq mit 90 kW.
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Ausstattung
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Innenraum: weniger ist mehr
Mit der neuen Studie hat Skoda eine Zahl leicht nach unten korrigiert: Statt 490 Liter sollen jetzt 475 Liter in das Gepäckfach des Epiq passen.
Neue Bilder des Innenraums gibt es nicht. Bei der ersten Studie ist dieser extrem reduziert gestaltet. Im Fokus liegt das Armaturenbrett mit konsequent waagerechten Linien. Der Fahrer blickt auf digitale Instrumente, mittig findet sich das aufgesetzte Zentraldisplay in einer guten Größe.
Knöpfe gibt es auch noch: in der Etage unter dem Infotainment-Bildschirm zur Schnellwahl wichtiger Funktionen und auch auf dem Zweispeichen-Lenkrad. Dort werden sie von Drehreglern flankiert. Bei den Materialien will man eine besonders langlebige, praktische und nachhaltige Auswahl treffen.

Der reduziert gestaltete Innenraum der ersten Epiq-Studie soll mit nachhaltigen Materialien überzeugen.
Bild: Škoda Auto a.s
"Simply Clever" – natürlich auch beim Epiq
Der Epiq wäre selbstverständlich kein echter Skoda ohne die Simply-Clever-Lösungen: Das große offene Fach in der Mittelkonsole ist eine induktive Ladestation fürs Handy, es soll zusätzliche Staufächer geben und natürlich die bekannten Taschenhaken, Cargo-Elemente und Befestigungsvorrichtungen. Dazu noch ein verstecktes Fach unter dem Laderaumboden.
Interessanterweise soll der Epiq bidirektionales Laden ermöglichen. Er lässt sich also wie eine riesige Powerbank nutzen, wenn man Strom für Elektrogeräte braucht; oder als mobiler Speicher für das hauseigene Stromnetz.
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Test
Test

Erste Fahrt im getarnten Epiq
AUTO BILD hatte bereits die Gelegenheit, einen ersten Fahreindruck vom neuen Epiq zu erhaschen. Zur Verfügung stand – als getarntes Vorserienmodell – die leistungsstärkste Variante Epiq 55 mit 211 PS Gesamtleistung. Wie die beiden anderen Motorisierungen verfügt der 55 über Frontantrieb. Insgesamt 290 Nm Drehmoment werden an die Räder weitergegeben.
Den Durchzug geben die Tschechen mit 7,4 Sekunden auf Tempo 100 an – ein durchaus realistischer Wert für das 1544 Kilo schwere E-Auto. Bei 160 km/h ist Schluss. Genau nachprüfen konnten wir das auf den Straßen um Porto (Portugal) herum allerdings nicht. Dafür aber Fahrwerk und Federung, die bei den teils sehr unebenen Straßen ordentlich gefordert werden.

Das Cockpit des Epiq dürfen wir leider noch nicht zeigen – Skoda enthüllt den Innenraum erst zur Weltpremiere Ende Mai.
Bild: Škoda Auto a.s
Hier kann der Epiq gleich mal punkten. Obwohl keine Adaptiv-Dämpfer verbaut sind, bügelt der Wagen die Risse und Vertiefungen in den Straßen sauber aus. Auch über grobes Kopfsteinpflaster rollt der Epiq ruhig und gelassen, die Verkleidungen innen rappeln und poltern nicht.
Ebenso entspannt wie unauffällig arbeitet die Lenkung des Epiq, in besonders engen Kurven kann der kleine Stromer seinen Größenvorteil aber nicht ganz so gut ausspielen wie der Elroq. Grund dafür ist der Wendekreis, der mit 10,15 Metern etwas größer ist als der des Elroq. Aufgrund des Heckantriebs konnte beim Elroq die Vorderachse anders gestaltet werden, was einen größeren Lenkwinkel zulässt.
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Škoda Epiq Bilder
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Skoda Epiq

1/5
Skoda bringt ein neues Elektro-SUV, den Epiq. Der Hersteller gibt zwar zu bedenken, dass es sich bei den jetzt veröffentlichten Bildern um eine Studie handelt – AUTO BILD geht aber davon aus, dass es keine einschneidenden optischen Veränderungen beim Serienfahrzeug geben wird.
Bild: Škoda Auto a.s

2/5
Optisch geht Skoda den mit der Studie Vision 7S begonnenen Designweg weiter. Gerade an der Front ist trotz des futuristischen Looks immer noch zu erkennen, dass es sich um einen Skoda handelt – dafür bräuchte es den illuminierten Markenschriftzug gar nicht, der das Logo ersetzt.
Bild: Škoda Auto a.s

3/5
Die Schürze ist recht hochgezogen, wirkt ziemlich robust. Acht große, senkrechte Einkerbungen dienen der Luftzufuhr. Selbes Prinzip am Heck, hier scheinen die Kerben jedoch einen Diffusor nachzuahmen.
Bild: Škoda Auto a.s

4/5
Der Innenraum ist extrem reduziert gestaltet. Im Fokus liegt das Armaturenbrett mit konsequent waagerechten Linien. Der Fahrer blickt auf digitale Instrumente, mittig findet sich das aufgesetzte Zentraldisplay in einer guten Größe.
Bild: Škoda Auto a.s

5/5
Knöpfe gibt es auch noch, in der Etage unter dem Infotainment-Bildschirm zur Schnellwahl wichtiger Funktionen und tatsächlich auch auf dem Zweispeichen-Lenkrad. Hier werden sie von Drehreglern flankiert. Bei den Materialien will Skoda eine besonders langlebige, praktische und nachhaltige Auswahl treffen.
Bild: Škoda Auto a.s
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