
VW ID.Polo
Generation 1
: ab 2026Gefällt uns
- Hervorragende Materialauswahl
- Gutes Platzangebot
- Basispreis von unter 25.000 Euro
Gefällt uns nicht
- Ladegeschwindigkeit verbesserungswürdig
- Basisversion nicht direkt zum Marktstart erhältlich
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Vorstellung
Vorstellung

Mit dem ID.Polo will VW zurück auf die Erfolgsspur
Der ID.Polo ist das erste frontangetriebene Modell auf der Plattform MEB+, und er soll VW wieder in die Spur bringen. Dass sie in Wolfsburg einen neuen Kurs einschlagen, verdeutlicht bereits der Name: Die Zahlen sind Geschichte, mit der Modellbezeichnung ID.Polo kehrt man zurück zu den Wurzeln. Weitere Modelle sollen folgen.
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Preis
Preis

ID.Polo startet unter 25.000 Euro
VW hat sein Versprechen eingelöst und wird den ID.Polo unter 25.000 Euro anbieten. Aber nicht wundern: Zum Bestellstart ist die Basisversion im Konfigurator zwar sichtbar, die Bestellfreigabe der Versionen mit der kleinen Batterie erfolgt aber voraussichtlich vier bis sechs Wochen später. Auf die Auslieferungen soll das wiederum keinen Einfluss haben, denn die ersten Kundenfahrzeuge sind für September 2026 geplant.
Life ab 27.995 Euro
Die mittlere Ausstattungslinie "Life" startet bei 27.995 Euro (37 kWh) bzw. 33.795 Euro (52 kWh). Für die Topversion "Style" werden 32.400 Euro bzw. 36.995 Euro fällig. Noch entscheidender als die Basispreise sind in dieser Klasse aber die Leasingraten!
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Design
Design

Unaufgeregtes Design
Aber fangen wir ganz vorne an: Mit 4,05 Meter Länge ist der ID.Polo sogar noch kompakter als der Verbrenner-Polo (4,07 Meter), der vorerst parallel angeboten wird. Gleichzeitig ist der Neue ganze sieben Zentimeter breiter, was vor allem an den ausgestellten Radhäusern liegt und ihn für einen Kleinwagen stämmig dastehen lässt. Der Radstand fällt mit 2,60 Metern ebenfalls üppiger aus als beim Polo. Die Gründe hierfür sind die Plattform und die besonders kurzen Überhänge.

Auch am Heck gibt es designtechnisch keine Überraschungen. Rückleuchten in 3D-Optik gibt es in Verbindung mit den Matrix-LED-Scheinwerfern.
Bild: Volkswagen Group
Die Optik ist angenehm zurückhaltend – eben so, wie man es von VW früher gewohnt war. Der ID.Polo wirkt modern, ohne dabei wie ein Raumschiff aussehen zu wollen. Optional (Serie bei "Style") gibt es Matrix-LED-Scheinwerfer inklusive beleuchtetem VW-Logo. Wer das als Klimbim abtut, der bestellt die Basisversion "Trend" und bekommt trotzdem LED-Scheinwerfer serienmäßig. Die farblich abgesetzte Zierleiste unterhalb der Leuchten und die Air Curtains in der Frontschürze hat jeder ID.Polo.
Serienmäßig sind 17-Zoll-Stahlfelgen mit Radkappen, optional gibt es sogar 19-Zöller. Das Heck ist schlicht. Wer das IQ.Light bestellt, bekommt auch hinten ein beleuchtetes Logo und Rückleuchten in 3D-Optik.
Die eigentliche Überraschung verbirgt sich hinter der Heckklappe. Mit einem Kofferraumvolumen von 441 Litern übertrumpft der ID.Polo sogar den deutlich größeren Golf (381 Liter). Den normalen Polo (351 Liter) deklassiert er geradezu.

Klein, aber oho: In den Kofferraum des ID.Polo passen 441 Liter. Das ist deutlich mehr als beim Golf.
Bild: Volkswagen Group
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4053 mm
- Breite: 1816 mm
- Höhe: 1530 mm
- Radstand: 2600 mm
- Gewicht: 1568 bis 1576 kg (je nach Batterie)
- Kofferraumvolumen: 441 bis 1249 Liter
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Antrieb
Antrieb

Drei Leistungsstufen für den ID.Polo
Der ID.Polo wird in drei Leistungsstufen und mit zwei Batteriegrößen angeboten. Anders als beispielsweise der ID.3 haben alle Versionen Frontantrieb und setzen auf den gleichen APP290 getauften Elektromotor. Die Basisversion leistet 116 PS (85 kW), darüber gibt es den ID.Polo mit 135 PS (95 kW). Das vorläufige Topmodell ist mit 211 PS (155 kW) verdächtig nah dran am schon bestätigten ID.Polo GTI.

Der ID.Polo basiert auf der weiterentwickelten Plattform MEB+. Die neue Batterie wird in Salzgitter gefertigt.
Bild: Volkswagen AG
Die kleine 37-kWh-Batterie (LFP) soll eine maximale Reichweite von 329 Kilometern ermöglichen, der größere 52-kWh-Akku (NMC) bis zu 455 Kilometer. Etwas enttäuschend ist die DC-Ladeleistung von maximal 90 kW (37 kWh) bzw. 105 kW (52 kWh). Immerhin verspricht VW ein gleichmäßiges Lade-Plateau, das es im ersten Test zu überprüfen gilt.
Die technischen Daten im Überblick:
116 PS (85 kW) / 37 kWh | 135 PS (99 kW) / 37 kWh | 211 PS (155 kW) / 52 kWh | |
|---|---|---|---|
Motor | Elektro | Elektro | Elektro |
Leistung | 116 PS (85 kW) | 135 PS (99 kW) | 211 PS (155 kW) |
Antrieb | Front | Front | Front |
Getriebe | 1- Gang-Getriebe | 1- Gang-Getriebe | 1- Gang-Getriebe |
Batteriekapazität (netto)* | 37 kWh | 37 kWh | 52 kWh |
max. Reichweite* | 315 km | 329 km | 456 km |
max. Ladeleistung* | 90 kW | 90 kW | 105 kW |
Ladedauer mit max. Ladeleistung (10-80 %)* | 27 min | 27 min | 24 min |
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Ausstattung
Ausstattung

Ordentliche Materialien und einfache Bedienung

Zum Marktstart gibt es den ID.Polo in drei Ausstattungslinien ("Trend", "Life" und "Style"). Digitale Instrumente und Touchscreen gibt es serienmäßig.
Bild: Volkswagen Group
Im Studio stand die mittlere Ausstattungslinie "Life" (ab 27.995 Euro), an der es nichts zu mäkeln gibt. Vorbei sind die Zeiten von Touchflächen, billigem Pianolack und eingesparten Fensterhebern. Stattdessen sind Armaturenbrett und Türtafeln großflächig mit hochwertigem Stoff bezogen, der Klimabedienung wurde eine eigene Leiste mit physischen Tasten spendiert. Auch am oben und unten leicht abgeflachten Lenkrad gibt es ausschließlich echte Knöpfe. Der Lautstärkeregler in der Mittelkonsole wirkt fast wie ein Mahnmal.
Der Retro-Modus ist ein cooles Detail
Unabhängig von der gewählten Ausstattung wird jeder ID.Polo mit einem 12,9 Zoll großen Infotainment und digitalen Instrumenten in 10,25 Zoll ausgeliefert. Ein charmantes Detail ist der Retro-Modus: Über die "View"-Taste am Lenkrad wechselt die Anzeige auf klassische Instrumente im Stil des Golf 1.

Platzangebot und Materialauswahl des ID.Polo sind sehr gut. VW hat offenbar aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.
Bild: Volkswagen Group
Gegen Aufpreis kann der ID.Polo mit Panoramadach, einem neu entwickelten 425-Watt-Soundsystem von Harman Kardon und einer Massagefunktion geordert werden. Mit 1,83 Meter Körperlänge sitzt es sich vorne wie hinten gut. Am Cockpit gibt es nichts zu bemängeln – der Innenraum des ID.Polo macht den Eindruck, als könne VW endlich dort weitermachen, wo die Marke nach dem Golf 7 Facelift falsch abgebogen war.
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Test
Test

Retro-Feeling im neuen ID.Polo
Der neue VW ID.Polo macht einen erwachsenen, souveränen Eindruck. Er federt komfortabel und lenkt präzise. Zum ersten Mal in einem elektrischen VW kommt so etwas wie Fahrspaß auf, der nicht nur der flotten Beschleunigung geschuldet ist, sondern auch dem erfreulich niedrigen Gewicht von kaum mehr als 1500 Kilo. Zusammen mit der Rückkehr zum Frontantrieb fühlt sich der ID.Polo fast ein wenig wie der gute alte Golf an – und erinnert beim Kick-down sogar ein bisschen an den seligen GTI der ersten Generation.
VWs E-Kleinwagen startet 2026
Erste Fahrt: Retro-Feeling im neuen VW ID.Polo
Bild: Volkswagen AG
Rekuperieren bis zum Stillstand
Auffällig: Obwohl der ID.Polo als erster elektrischer VW bis zum Stillstand rekuperiert und man den Fuß praktisch nie auf die Bremse setzen muss, bietet er ein vernünftiges, gut vorhersehbares Pedalgefühl. Plötzlich fährt man nicht mehr nur, um anzukommen, sondern auch um des Fahrens willen.
Nur Bleifüße bremst der ID.Polo nachhaltig aus – mehr als 160 km/h sind zunächst nicht drin. Doch VW hat bereits Abhilfe versprochen: Auch ein Polo GTI ist geplant. Der dürfte dem elektrischen Kleinwagen spürbar mehr Auslauf verschaffen.
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Auf den ersten Eindruck wirkt der VW ID.Polo sehr gelungen. Die berechtigte Frage lautet aber: Wieso kommt er erst jetzt?
Fazit
von
Warum nicht gleich so? Der ID.Polo ist das Elektroauto, das VW vor Jahren hätte bringen sollen – stattdessen musste man auf den unausgereiften und billig wirkenden ID.3 zurückgreifen. VW will und muss jetzt zu alter Stärke zurückkehren. Mit dem ID.Polo kann das klappen – vorausgesetzt, die Kunden geben den Wolfsburgern noch eine Chance.
VW ID.Polo Bilder
Die Reise zur Präsentation wurde unterstützt von Volkswagen. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
VW ID.Polo

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Der ID.Polo ist das erste frontangetriebene Modell auf der Plattform MEB+, und er soll VW wieder in die Spur bringen. Dass sie in Wolfsburg einen neuen Kurs einschlagen, verdeutlicht bereits der Name: Die Zahlen sind Geschichte, mit der Modellbezeichnung ID.Polo kehrt man zurück zu den Wurzeln. Weitere Modelle sollen folgen.
Bild: Volkswagen Group

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Mit 4,05 Meter Länge ist der ID.Polo sogar noch kompakter als der Verbrenner-Polo (4,07 Meter), der vorerst parallel angeboten wird. Gleichzeitig ist der Neue ganze sieben Zentimeter breiter, was vor allem an den ausgestellten Radhäusern liegt und ihn für einen Kleinwagen stämmig dastehen lässt.
Bild: Volkswagen Group

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Der Radstand fällt mit 2,60 Metern ebenfalls üppiger aus als beim Polo. Die Gründe hierfür sind die Plattform und die besonders kurzen Überhänge. Die Optik ist angenehm zurückhaltend – eben so, wie man es von VW früher gewohnt war. Der ID.Polo wirkt modern, ohne dabei wie ein Raumschiff aussehen zu wollen. Optional (Serie bei "Style") gibt es Matrix-LED-Scheinwerfer inklusive beleuchtetem VW-Logo.
Bild: Volkswagen Group

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Wer das als Klimbim abtut, der bestellt die Basisversion "Trend" und bekommt trotzdem LED-Scheinwerfer serienmäßig. Die farblich abgesetzte Zierleiste unterhalb der Leuchten und die Air Curtains in der Frontschürze hat jeder ID.Polo.
Bild: Volkswagen Group

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Serienmäßig sind 16-Zoll-Stahlfelgen mit Radkappen, optional gibt es sogar 19-Zöller. Das Heck ist schlicht. Wer das IQ.Light bestellt, bekommt auch hinten ein beleuchtetes Logo und Rückleuchten in 3D-Optik.
Bild: Volkswagen Group

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Die eigentliche Überraschung verbirgt sich hinter der Heckklappe. Mit einem Kofferraumvolumen von 441 Litern übertrumpft der ID.Polo sogar den deutlich größeren Golf (381 Liter). Den normalen Polo (351 Liter) deklassiert er geradezu.
Bild: Volkswagen Group

8/15
Im Innenraum setzt sich der hervorragende Eindruck fort. Mit dem ID.Polo knüpfen sie in Wolfsburg dort an, wo sie mit dem T-Roc aufgehört haben: klar strukturiert, einfach zu bedienen und endlich wieder mit einer ordentlichen Materialauswahl.
Bild: Volkswagen Group

9/15
Vorbei sind die Zeiten von Touchflächen, billigem Pianolack und eingesparten Fensterhebern. Stattdessen sind Armaturenbrett und Türtafeln großflächig mit hochwertigem Stoff bezogen, der Klimabedienung wurde eine eigene Leiste mit physischen Tasten spendiert. Auch am oben und unten leicht abgeflachten Lenkrad gibt es ausschließlich echte Knöpfe.
Bild: Volkswagen Group

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Unabhängig von der gewählten Ausstattung wird jeder ID.Polo mit einem 12,9 Zoll großen Infotainment und digitalen Instrumenten in 10,25 Zoll ausgeliefert. Ein charmantes Detail ist der Retro-Modus: Über die "View"-Taste am Lenkrad wechselt die Anzeige auf klassische Instrumente im Stil des Golf 1.
Bild: Volkswagen Group

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Gegen Aufpreis kann der ID.Polo mit Panoramadach, einem neu entwickelten 425-Watt-Soundsystem von Harman Kardon und einer Massagefunktion geordert werden. Mit 1,83 Meter Körperlänge sitzt es sich vorne wie hinten gut. Am Cockpit gibt es nichts zu bemängeln – der Innenraum des ID.Polo macht den Eindruck, als könne VW endlich dort weitermachen, wo die Marke nach dem Golf 7 Facelift falsch abgebogen war.
Bild: Volkswagen Group

12/15
Der ID.Polo wird in drei Leistungsstufen und mit zwei Batteriegrößen angeboten. Anders als beispielsweise der ID.3 haben alle Versionen Frontantrieb und setzen auf den gleichen APP290 getauften Elektromotor. Die Basisversion leistet 116 PS (85 kW), darüber gibt es den ID.Polo mit 135 PS (95 kW). Das vorläufige Topmodell ist mit 211 PS (155 kW) verdächtig nah dran am schon bestätigten ID.Polo GTI.
Bild: Volkswagen Group

13/15
Die kleine 37-kWh-Batterie (LFP) soll eine maximale Reichweite von 329 Kilometern ermöglichen, der größere 52-kWh-Akku (NMC) bis zu 455 Kilometer. Etwas enttäuschend ist die DC-Ladeleistung von maximal 90 kW (37 kWh) bzw. 105 kW (52 kWh). Immerhin verspricht VW ein gleichmäßiges Lade-Plateau, das es im ersten Test zu überprüfen gilt.
Bild: Volkswagen Group

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VW hat sein Versprechen eingelöst und wird den ID.Polo unter 25.000 Euro anbieten. Aber nicht wundern: Zum Bestellstart ist die Basisversion im Konfigurator zwar sichtbar, die Bestellfreigabe der Versionen mit der kleinen Batterie erfolgt aber voraussichtlich vier bis sechs Wochen später. Die mittlere Ausstattungslinie "Life" startet bei 27.995 Euro (37 kWh) bzw. 33.800 Euro (52 kWh). Für die Topversion "Style" werden 32.400 Euro bzw. 36.995 Euro fällig. Noch entscheidender als die Basispreise sind in dieser Klasse aber die Leasingraten!
Bild: Volkswagen Group

15/15
Fazit von Jan Götze: Warum nicht gleich so? Der ID.Polo ist das Elektroauto, das VW vor Jahren hätte bringen sollen – stattdessen musste man auf den unausgereiften und billig wirkenden ID.3 zurückgreifen. VW will und muss jetzt zu alter Stärke zurückkehren. Mit dem ID.Polo kann das klappen – vorausgesetzt, die Kunden geben den Wolfsburgern noch eine Chance.
Bild: Volkswagen Group
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