
VW ID.Tiguan
Generation 1
: ab 2027Gefällt uns
- Materialauswahl
- Bedienbarkeit
- Moderater Aufpreis zum ID.4
Gefällt uns nicht
- Teurer als der Verbrenner-Tiguan
- Mäßige Ladegeschwindigkeit
- Bekannte Antriebe
Alle Infos zum Modell
VW räumt auf. Nach dem Zahlen-Wirrwarr bei der ersten Generation der ID-Modelle soll es künftig mehr Klarheit geben. Bedeutet: ID.4 und ID.5 sind Geschichte, stattdessen gibt es ab Frühjahr 2027 den ID.Tiguan. AUTO BILD hat sich das Elektro-SUV, das mit Tesla Model Y, Skoda Enyaq und Co konkurriert, schon mal genauer angeschaut!
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Vorstellung
Vorstellung

Der ID.Tiguan ersetzt ID.4 und ID.5
VW räumt auf. Nach dem Zahlen-Wirrwarr bei der ersten Generation der ID-Modelle soll es künftig mehr Klarheit geben. Bedeutet: ID.4 und ID.5 sind Geschichte, stattdessen gibt es ab Frühjahr 2027 den ID.Tiguan. AUTO BILD hat sich das Elektro-SUV, das mit Tesla Model Y, Skoda Enyaq und Co konkurriert, schon mal genauer angeschaut!
Verbrenner-Tiguan bleibt
Die wichtigste Info direkt vorweg: Der Verbrenner-Tiguan bleibt selbstverständlich im Programm, alles andere wäre angesichts von über neun Millionen verkauften Exemplaren seit 2007 auch blanker Wahnsinn. Der in Emden gebaute ID.Tiguan ersetzt ab sofort ID.4 und ID.5, die sich – aller Kritik zum Trotz – immerhin über 900.000 Mal verkauft haben.

Preis
Preis

Basispreis ab 42.695 Euro
Bestellbar ist der neue VW ID.Tiguan ab sofort zum Basispreis von 42.695 Euro. Das entspricht einem Aufschlag von gut 2000 Euro im Vergleich zum identisch motorisierten ID.4 (zuletzt ab 40.580 Euro). Verglichen mit dem ID.5 Pure (zuletzt ab 43.360 Euro) wird der ID.Tiguan sogar günstiger. Noch weniger kostet allerdings der gewöhnliche Tiguan – er startet bei 39.385 Euro.

Design
Design

Mehr SUV als bisher
VW verspricht, dass der elektrische Tiguan mehr SUV sein soll, als es der ID.4 war. Auf den ersten Blick erinnert die neue Optik jedenfalls stärker an den ID.Cross als an den Tiguan. Mit 4,62 Metern ist er rund acht Zentimeter länger als der namensgebende Verbrenner-Bruder und mit 1,86 Metern rund zwei Zentimeter breiter. Der Radstand fällt mit 2,77 Metern plattformbedingt deutlich größer aus. Klingt vielversprechend – doch bevor wir uns dem Platzangebot im Innenraum widmen, bleiben wir noch beim Design.
Abmessungen des VW ID.Tiguan:
Länge: 4618 mm
Breite: 1855 mm
Höhe: 1619 mm
Radstand: 2765 mm
Breite: 1855 mm
Höhe: 1619 mm
Radstand: 2765 mm
An der Front ist die Verwandtschaft zum ID.Cross deutlich zu erkennen. Die horizontale Lichtarchitektur steckt in einem Glas-Element, das intern den Spitznamen "Aquarium" trägt. LED-Scheinwerfer sind Serie – wer das IQ-Light mit Matrix-LED-Scheinwerfern ordert, bekommt immer auch ein beleuchtetes Logo. Die weitestgehend geschlossene Frontpartie ist typisch Elektroauto.
Erstmals auch als "R-Line"
Neu ist, dass VW erstmals ein ID-Modell als "R-Line" anbietet. Die sportliche Topausstattung ist neben schwarzen Akzenten vor allem an zusätzlichen vertikalen Lichtelementen in der Schürze zu erkennen. Genau wie beim ID.Cross verbirgt sich auch unter der Fronthaube des ID.Tiguan ein Frunk.

Erstmals wird ein ID-Modell auch als "R-Line" angeboten. Das sportliche Topmodell ist an neuen Schürzen, dunklen Akzenten und speziellen 21-Zoll-Felgen zu erkennen.
Bild: Volkswagen
Die Seitenlinie ist vertraut, wobei das Designteam um Andreas Mindt hier einen optischen Trick angewandt hat, denn Dachlinie und C-Säule sind ab sofort in Wagenfarbe lackiert. Wo wir gerade dabei sind: Laut VW ist das Dach das einzige Blechteil, das vom ID.4 übernommen wurde. Zudem wurde viel Wert auf ein strömungsoptimiertes Design gelegt, was sich an vielen kleinen und großen Details wie Air Curtains, einem aerodynamisch modifizierten Diffusor oder dem vollverkleideten Unterboden ablesen lässt. Mit Erfolg, denn der cw-Wert konnte von 0,27 auf 0,26 gesenkt werden.
Abgesehen vom eher zaghaft angedeuteten Diffusor ist auch das Heckdesign mit den vier rechteckigen LED-Rückleuchten und den drei verbindenden Lichtleitern nah dran an den kleineren Geschwistern. Die Heckscheibe ist auffällig schmal – ein Problem, das sich der ID.Tiguan mit vielen anderen modernen Autos teilt.

Antrieb
Antrieb

Drei Antriebe stehen zur Wahl
Die Basisversion "Pure" leistet 140 kW (190 PS) und hat einen 58 kWh großen LFP-Akku. Die maximale Reichweite soll bei 450 Kilometern liegen, nachgeladen wird aber nur mit 105 kW. Außerdem ist schon bei 160 km/h Schluss.
Mäßige Ladeleistung
Der ID.Tiguan Pro ist der "Reichweitenmeister", wie die Wolfsburger sagen. Er besitzt einen 77-kWh-Akku (NMC) und soll bis zu 600 Kilometer weit kommen. Der bekannte APP550-Elektromotor an der Hinterachse ist mit 210 kW (286 PS) zudem kaum schwächer als das Topmodell "Pro 4Motion", das zwei Elektromotoren (AKA150 und APP350), Allradantrieb und eine Leistung von 220 kW (299 PS) hat. Laut VW sind rund 560 Kilometer Reichweite angepeilt, wobei sich dieser Wert bis zur finalen Homologation noch mal leicht ändern kann. ID.Tiguan Pro und Pro 4Motion bieten eine maximale DC-Ladeleistung von 165 kW. Eine Ladung von 10 bis 80 Prozent soll 29 Minuten dauern.

Der Radstand des ID.Tiguan fällt mit 2,77 Metern rund neun Zentimeter größer aus, als beim Tiguan-Verbrenner. Das Platzangebot im Fond ist dementsprechend großzügig.
Bild: Volkswagen
Wem die technischen Daten des ID.Tiguan bekannt vorkommen: Er wird mit den gleichen Antrieben angeboten, die seit März 2026 auch in ID.4 und ID.5 zum Einsatz kamen. Immerhin wurde die Anhängelast auf 1,8 (Pure) bzw. 2,0 Tonnen (Pro und Pro 4Motion) erhöht. Die Stützlast beträgt nun maximal 90 Kilogramm (bisher 75 kg).

Ausstattung
Ausstattung

Gute Materialauswahl
Pluspunkte gibt es für die Bügelgriffe, die VW auf expliziten Wunsch der Kunden wieder eingeführt hat. Also rein in den ID.Tiguan. Das Cockpit kommt mir bekannt vor, denn auch hier orientiert sich der elektrische Tiguan deutlich an ID.Polo und ID.Cross, was in diesem Fall gut ist. Zumal sich VW für das neueste ID-Modell einige charmante wie praktische Lösungen hat einfallen lassen. Der ID.Tiguan ist der erste VW in Europa, der über ein Beifahrerdisplay verfügt. Ein Feature, an dem sich die Geister scheiden, wobei der zusätzliche Bildschirm optional ist.
Retro-Modus im Stil des Golf 4
Den 15 Zoll großen Touchscreen gibt es hingegen ohne Aufpreis. Womit wir beim nächsten neuen Punkt wären: dem Retro-Modus für die digitalen Instrumente, der mit dem ID.Polo eingeführt wurde. Für den ID.Tiguan hat VW sich bei der Gestaltung allerdings nicht am Golf 1, sondern am Golf 4 orientiert – inklusive der charakteristischen blauen Beleuchtung.

Optional kann der VW ID.Tiguan mit einem Beifahrerdisplay geordert werden. Damit ist er der erste VW in Europa, der dieses Feature bekommt.
Bild: Volkswagen
Anstelle des Drehzahlmessers befindet sich rechts ein Powermeter, außerdem wird oben erstmals die Temperatur der Batterie angezeigt. Im zentralen Infotainment kann der Retro-Modus sechs unterschiedliche ikonische VW-Modelle zitieren. Letztendlich eine Spielerei, die aber schön umgesetzt ist.
Kommen wir zu den Punkten, die wirklich zählen: Das Platzangebot ist gut, die Bedienung dank zahlreicher Tasten und Knöpfe endlich wieder selbsterklärend. In puncto Materialauswahl knüpft der ID.Tiguan da an, wo ID.Polo und ID.Cross aufgehört haben. Je nach Ausstattungslinie können Kunden zwischen einem dunkel und einem hell gehaltenen Interieur wählen. Wer sich für den ID.Tiguan Style entscheidet, der bekommt bequeme Komfortsitze mit einer Kontrastnaht, die sich auch in den Türen wiederfindet, sowie eine Ambientebeleuchtung, die Teile der Türtafeln hinterleuchtet. Auch an Ablagen und Staufächern mangelt es im ID.Tiguan nicht.
Kleinerer Kofferraum als beim Tiguan
Mit 1,83 Meter Körpergröße sitze ich im Fond äußerst komfortabel, hier macht sich der große Radstand bemerkbar. Die Sicht nach hinten ist aufgrund der schmalen Heckscheibe aber nicht optimal. Auch das Kofferraumvolumen könnte besser ausfallen: Für sich genommen sind 534 Liter kein schlechter Wert, verglichen mit dem Verbrenner-Tiguan müssen ID.Tiguan-Fahrer aber deutliche Abstriche machen. Trotz acht Zentimeter weniger Außenlänge passen in den Verbrenner 652 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen sind es sogar bis zu 1650 Liter (im ID.Tiguan bis zu 1577 Liter). Da macht auch der 32 Liter große Frunk keinen Unterschied.

Wie schon der ID.Cross bekommt auch der ID.Tiguan einen Frunk. Der fasst 32 Liter, für ein Ladekabel reicht's.
Bild: Volkswagen
Zum angepeilten Marktstart im Februar 2027 wird VW den ID.Tiguan in den drei bewährten Ausstattungslinien "Trend", "Life" und "Style" sowie erstmals auch als sportlichen "R-Line" mit drei unterschiedlichen Antriebsoptionen anbieten.

Test
Test

One-Pedal-Driving funktioniert
Schon auf den ersten Metern wirkt der ID.Tiguan vertraut. Die Fahrstufe wird über einen Lenkstockhebel eingelegt, so wie bei allen ID-Modellen. Instinktiv drehe ich auf "B" und probiere das One-Pedal-Driving aus – funktioniert tadellos, und zwar bis zum Stillstand. Die Rekuperation lässt sich in zwei Stufen einstellen oder auch komplett ausschalten.
Ausgewogener erster Eindruck
Das im Detail noch mal optimierte DCC-Fahrwerk hinterlässt einen sehr ausgewogenen ersten Eindruck und ist trotz 21-Zoll-Rädern nicht zu hart abgestimmt. Die Progressivlenkung bietet ein gutes Feedback und ist auch beim Langsamfahren nicht zu leichtgängig. Was positiv auffällt, ist der kleine Wendekreis. Außerdem ist es im Innenraum des ID.Tiguan angenehm leise. Im teilweise noch verhüllten Digitalcockpit erhasche ich einen Blick auf den Durchschnittsverbrauch, der laut Anzeige bei 19,9 kWh/100 km liegt. Ein nicht wirklich belastbarer Wert, schließlich wurde der Wagen zuletzt nur auf kurzen Strecken gefahren.

Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, durfte AUTO BILD einen noch getarnten, aber serienreifen VW ID.Tiguan fahren. Das Fahrwerk wirkt ausgewogen, der Geräuschpegel im Innenraum ist angenehm leise.
Bild: Volkswagen
Wechsel vom Modus "Comfort" in "Sport": Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gibt VW eine Zeit von 6,3 Sekunden an. Ein ordentlicher, aber kein bahnbrechender Wert in der PS-verwöhnten Elektroautowelt. Gleiches gilt für die Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Der ID.Tiguan hat weniger mit dem Tiguan gemein, als erwartet.
Fazit
von Jan Götze
Optisch reiht sich der ID.Tiguan nahtlos in die aktuelle VW-Designsprache ein: gefällig, aber zurückhaltend. Der Innenraum ist, wie schon beim ID.Polo, mein Highlight. Hier scheint VW in puncto Bedienung und Materialauswahl endlich wieder zur alten Stärke gefunden zu haben. Dass die Antriebe vom ID.4 übernommen wurden, sehe ich unkritisch. Die Ladeleistung lässt jedoch zu wünschen übrig, das kann die Konkurrenz mittlerweile besser. Dafür fällt die Preiserhöhung moderater aus als erwartet.
Bilder
Die Reise zur Präsentation wurde unterstützt von Volkswagen. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
VW ID.Tiguan

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Die wichtigste Info direkt vorweg: Der Verbrenner-Tiguan bleibt selbstverständlich im Programm, alles andere wäre angesichts von über neun Millionen verkauften Exemplaren seit 2007 auch blanker Wahnsinn. Der in Emden gebaute ID.Tiguan ersetzt ab sofort ID.4 und ID.5, die sich – aller Kritik zum Trotz – immerhin über 900.000 Mal verkauft haben.
Bild: Volkswagen

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Bestellbar ist der neue VW ID.Tiguan ab sofort zum Basispreis von 42.695 Euro. Das entspricht einem Aufschlag von gut 2000 Euro im Vergleich zum identisch motorisierten ID.4 (zuletzt ab 40.580 Euro). Verglichen mit dem ID.5 Pure (zuletzt ab 43.360 Euro) wird der ID.Tiguan sogar günstiger. Noch weniger kostet allerdings der gewöhnliche Tiguan – er startet bei 39.385 Euro.
Bild: Volkswagen

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VW verspricht, dass der elektrische Tiguan mehr SUV sein soll, als es der ID.4 war. Auf den ersten Blick erinnert die neue Optik jedenfalls stärker an den ID.Cross als an den Tiguan. Mit 4,62 Metern ist er rund acht Zentimeter länger als der namensgebende Verbrenner-Bruder und mit 1,86 Metern rund zwei Zentimeter breiter. Der Radstand fällt mit 2,77 Metern plattformbedingt deutlich größer aus.
Bild: Volkswagen

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An der Front ist die Verwandtschaft zum ID.Cross deutlich zu erkennen. Die horizontale Lichtarchitektur steckt in einem Glas-Element, das intern den Spitznamen "Aquarium" trägt. LED-Scheinwerfer sind Serie – wer das IQ-Light mit Matrix-LED-Scheinwerfern ordert, bekommt immer auch ein beleuchtetes Logo. Die weitestgehend geschlossene Frontpartie ist typisch Elektroauto.
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Neu ist, dass VW erstmals ein ID-Modell als "R-Line" anbietet. Die sportliche Topausstattung ist neben schwarzen Akzenten vor allem an zusätzlichen vertikalen Lichtelementen in der Schürze zu erkennen.
Bild: Volkswagen

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Genau wie beim ID.Cross verbirgt sich auch unter der Fronthaube des ID.Tiguan ein Frunk.
Bild: Volkswagen

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Pluspunkte gibt es für die Bügelgriffe, die VW auf expliziten Wunsch der Kunden wieder eingeführt hat. Also rein in den ID.Tiguan. Das Cockpit kommt mir bekannt vor, denn auch hier orientiert sich der elektrische Tiguan deutlich an ID.Polo und ID.Cross, was in diesem Fall gut ist.
Bild: Volkswagen

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Der ID.Tiguan ist der erste VW in Europa, der über ein Beifahrerdisplay verfügt. Ein Feature, an dem sich die Geister scheiden, wobei der zusätzliche Bildschirm optional ist. Den 15 Zoll großen Touchscreen gibt es hingegen ohne Aufpreis.
Bild: Volkswagen

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Womit wir beim nächsten neuen Punkt wären: dem Retro-Modus für die digitalen Instrumente, der mit dem ID.Polo eingeführt wurde. Für den ID.Tiguan hat VW sich bei der Gestaltung allerdings nicht am Golf 1, sondern am Golf 4 orientiert – inklusive der charakteristischen blauen Beleuchtung. Anstelle des Drehzahlmessers befindet sich rechts ein Powermeter, außerdem wird oben erstmals die Temperatur der Batterie angezeigt.
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Das Platzangebot ist gut, die Bedienung dank zahlreicher Tasten und Knöpfe endlich wieder selbsterklärend. In puncto Materialauswahl knüpft der ID.Tiguan da an, wo ID.Polo und ID.Cross aufgehört haben. Je nach Ausstattungslinie können Kunden zwischen einem dunkel und einem hell gehaltenen Interieur wählen. Wer sich für den ID.Tiguan Style entscheidet, der bekommt bequeme Komfortsitze mit einer Kontrastnaht, die sich auch in den Türen wiederfindet, sowie eine Ambientebeleuchtung, die Teile der Türtafeln hinterleuchtet. Auch an Ablagen und Staufächern mangelt es im ID.Tiguan nicht.
Bild: Volkswagen

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Das Kofferraumvolumen könnte aber besser ausfallen: Für sich genommen sind 534 Liter kein schlechter Wert, verglichen mit dem Verbrenner-Tiguan müssen ID.Tiguan-Fahrer aber deutliche Abstriche machen. Trotz acht Zentimeter weniger Außenlänge passen in den Verbrenner 652 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen sind es sogar bis zu 1650 Liter (im ID.Tiguan bis zu 1577 Liter). Da macht auch der 32 Liter große Frunk keinen Unterschied.
Bild: Volkswagen

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Zum angepeilten Marktstart im Februar 2027 wird VW den ID.Tiguan in den drei bewährten Ausstattungslinien "Trend", "Life" und "Style" sowie erstmals auch als sportlichen "R-Line" mit drei unterschiedlichen Antriebsoptionen anbieten.
Bild: Volkswagen

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Die Basisversion "Pure" leistet 140 kW (190 PS) und hat einen 58 kWh großen LFP-Akku. Die maximale Reichweite soll bei 450 Kilometern liegen, nachgeladen wird aber nur mit 105 kW. Außerdem ist schon bei 160 km/h Schluss.
Bild: Volkswagen

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Der ID.Tiguan Pro ist der "Reichweitenmeister", wie die Wolfsburger sagen. Er besitzt einen 77-kWh-Akku (NMC) und soll bis zu 600 Kilometer weit kommen. Der bekannte APP550-Elektromotor an der Hinterachse ist mit 210 kW (286 PS) zudem kaum schwächer als das Topmodell "Pro 4Motion", das zwei Elektromotoren (AKA150 und APP350), Allradantrieb und eine Leistung von 220 kW (299 PS) hat. Laut VW sind rund 560 Kilometer Reichweite angepeilt, wobei sich dieser Wert bis zur finalen Homologation noch mal leicht ändern kann. ID.Tiguan Pro und Pro 4Motion bieten eine maximale DC-Ladeleistung von 165 kW. Eine Ladung von 10 bis 80 Prozent soll 29 Minuten dauern.
Bild: Volkswagen

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Fazit von Jan Götze: Optisch reiht sich der ID.Tiguan nahtlos in die aktuelle VW-Designsprache ein: gefällig, aber zurückhaltend. Der Innenraum ist, wie schon beim ID.Polo, mein Highlight. Hier scheint VW in puncto Bedienung und Materialauswahl endlich wieder zur alten Stärke gefunden zu haben. Dass die Antriebe vom ID.4 übernommen wurden, sehe ich unkritisch. Die Ladeleistung lässt jedoch zu wünschen übrig. Das kann die Konkurrenz mittlerweile besser. Dafür fällt die Preiserhöhung moderater aus als erwartet.
Bild: Volkswagen
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