Alfa 156 von Gianpierro

Alfa 156 von Gianpierro

— 05.08.2005

Phatischist

Mit den 20 Zoll dicken Phat Wheels anseinem Alfa 156 ist Gianpierro der Star der Schweizer Italo-Szene. Die silberne Limo hat aber noch jede Menge mehr zu bieten als nur goldene Speichen.

Pltzlich schtig nach Tuning

Vor vier Jahren begann die Story um diese Limousine. Gianpierro hatte gerade den Fhrerschein bestanden, und seine Eltern wollten ihm ein Auto schenken. Bei der Frage nach Marke und Modell mute der Schweizer nicht lange berlegen: Alfa 156 in Silber. Wieso gerade dieses Modell? "Seitdem es den 156er gab, schwrmte ich dafr. Es sind einfach die unglaublichen Linien der Karosserie und die kernigen Motoren", so Gianpierro.

Es dauerte nur ein paar Tage, bis das passende Fahrzeug gefunden war. Die silberne Limousine sah noch wie neu aus und hatte erst wenige Kilometer auf der Uhr. "Ich wollte eigentlich nix daran verndern. Doch eines Tages, als ich eine Tuning-Show besuchte, erfate mich die Tuning-Sucht", erinnert sich der 23jhrige. Mit der Tuninggarage "Styling Car Catalano" fand Gianpierro auch schnell einen kompetenten Partner, der seine Ideen umsetzen konnte.

Die Zutaten sollten Spoiler, Leder, Felgen, Fahrwerk und Hi-Fi heien. Bei Fiat-Spoiler-Spezialisten Cadamuro orderte man wenig spter einen kompletten Kit. Der umfate neben Front- und Heckschrze auch Motorhaube, Carbon-Heckspoiler und Frontgrill. Ein bser Blick sollte ebenfalls nicht lange auf sich warten lassen. Bei Tuner Lester bestellte man einen Satz Scheinwerferblenden, damit die Augen noch grimmiger schauen.

Cleaner Auftritt, guter Antritt

In Sachen Fahr- und Rderwerk waren sich die Jungs genauso schnell einig. Statt profaner Serie dienen nun ein KW-Gewindefahrwerk Variante II und RH-Cup-Rder in 17 Zoll als Unterbau.

Dem von Haus schon gut gehenden 2,0-Liter-Twinspark-Motor sollte anschlieend etwas mehr Power eingehaucht werden. Mit klassischen Mitteln wie Sport-Nockenwellen sowie Bearbeitung des Zylinderkopfs und der Einlakanle und durch die Ragazzon-Sportauspuffanlage und ein gendertes Steuergert kitzelte man 60 PS mehr heraus. Nun leistet der 156er stramme und infernalisch klingende 210 PS. So stand die italienische Limo schon gut da und fand auch bei Treffen Anerkennung. Doch der Kick fehlte noch irgendwie.

Im Winter 2004 cleante Gianpierro fast die gesamte Karosse. Die vorderen Tren verloren ihre Griffe, die Heckklappe ihre Rckfahrscheinwerfer und Nebelschluleuchten. Statt dessen pflanzte er ein Rckfahrlicht vom Ford Ka unter das hintere Kennzeichen.

Gianpierros Alfa die Facts

Auch innen mute sich etwas tun. So hielt die Marke Momo mit Lenkrad, Handbremshebel, Pedalerie und Schaltknauf Einzug. Genauso wurde die Hi-Fi-Anlage aufgestockt. Neben einigen Zusatz-Lautsprechern und einem Subwoofer im Kofferraum installierte der Schweizer auch ein Panasonic-Radio mit groem Bildschirm, DVD und Navigationssystem.

So ausgestattet konnte Gianpierro schon ein paar Pokale bei den Treffen 2004 mit nach Hause nehmen. Doch 2005 sollte es noch spektakulrer werden. Der Trend zu Chrom- oder Speichenrdern schwappte auch bis in die Schweiz zu Gianpierro. "20-Zoll-Phat-Wheels fr meinen Alfa, das wr's", dachte er damals. Aus dem Traum wurde wenige Monate spter Wirklichkeit. Im Frhjahr 2005 konnte man 8x20 Zoll groe Phat Wheels mit goldenen Speichen und 225/30er-Reifen montieren. Das Fahrwerk wurde genauso wie die Kotflgel auf die Monster-Felgen angepat. Zusammen mit einem Satz GTA-Sportsitze sorgt dieser Alfa-"Phatischist" derzeit auf jedem Schweizer Treffen fr Furore.

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