Alfa Romeo Giulietta: Gebrauchtwagen-Test
Die Giulietta ist aufregend anders – aber trotzdem solide genug?
Gebrauchtwagen-Test Alfa Romeo Giulietta
Kleine Stückzahlen und ein großer Name machen den Kompaktwagen Alfa Giulietta zur individuellen Alternative in seiner Klasse. Der Gebrauchtwagen-Test!
An Italien lieben wir Deutschen das Essen, den Fußball, die Sonne, die Lebensart. Aber was ist mit den Autos? Klar, Alfa, Lancia und Maserati sind große Namen. Aber kaufen wir sie deswegen? Eher nicht. Im Juli 2021 wurde der Kompaktwagen Alfa Giulietta, zu Deutsch Julchen, lediglich 52-mal neu zugelassen. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum setzte Bentley 38 Continental GT ab, kaum weniger. Der VW Golf, obwohl nicht in Topform, fand dagegen 10.005 neue Besitzer.
Dass die 2010 vorgestellte Giulietta kurz vor der Rente steht, ist keine Erklärung. Die Verkäufe dümpeln seit Jahren auf niedrigstem Niveau. Sorgen über mangelnde Exklusivität sind also unbegründet. Über die Optik auch nicht, Julchen ist eitel. Mit charismatischem Kühlergrill, einer ansteigenden, sehnigen Silhouette und keckem Heck gehört sie noch heute zum Nettesten, was die Klasse zu bieten hat.
Mit dem Schaltgetriebe zeigt der Alfa Giulietta reichlich Sportsgeist

Könnte besser sein: enges Cockpit mit rutschigen Schaltern und spezieller Bedienung.
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD
Erwachsene fühlen sich auf der Giulietta-Rückbank nicht wohl

Das Gestühl sieht besser aus, als es ist. Defizite gibt's bei Komfort und Seitenhalt.
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD
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