AUTO BILD Design Award 2012
— 10.08.2012
Der neue Liebling der Deutschen
Deutschland hat gewählt – und wir reiben uns die Augen. Das schönste Auto im Lande kommt diesmal aus der Golf-Klasse. Die aktuelle Mercedes A-Klasse schiebt sich dank völlig neuer Optik an die Design-Spitze.
Cabrios, Roadster, Supersportwagen und Luxusfahrzeuge – Automobile, die in diese elitären Kreise geboren werden, haben es leicht. Sind sie doch zumeist von Natur aus schon schön, zumindest aber extravagant. Umso so erstaunlicher, dass beim Design Award 2012 diesmal ein vergleichsweise bodenständiger Bursche ganz oben steht. Die Mercedes A-Klasse ist der neue Liebling der Deutschen. Für keine andere Neuerscheinung des Jahres votierten mehr Leser. Damit gelingt den Stuttgartern der vierte Gesamtsieg in Folge. Da sage noch einer, die Strahlkraft des Sterns sei längst ermattet. Zumal mit dem SLS Roadster auch Platz zwei der Gesamtwertung an Mercedes geht. Auf Platz drei folgt dann das 6er Gran Coupé von BMW. Insgesamt wurden 2012 knapp 100.000 Stimmen abgegeben. Die Leser konnten ihre Favoriten in fünf Klassen wählen und am Ende jeweils eine Stimme für den Schönsten der Schönen abgeben.
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Viel Vorschuss für den neuen Opel Adam
Lediglich drei ausländische Hersteller sind unter den Gewinnern. Der Fiska Atlantic errang Platz 3 der Kategorie Limousinen und Kombis.
Große Überraschungen blieben dabei aus. In den einzelnen Klassen gewinnen die üblichen Verdächtigen aus deutschem Hause. Zumindest beim Autogeschmack ist sich das Volk also ziemlich einig. Mit dem Aston Martin Vanquish, dem Fisker Atlantic und dem Mazda CX-5 können lediglich drei ausländische Hersteller vor den kritischen Blicken unserer Leser bestehen. Mit reichlich Vorschusslorbeeren durfte sich der neue Opel Adam schmücken. Obwohl vom Mini aus Rüsselsheim bislang nur ein paar Werksbilder existierten, wählte ihn die Leser-Jury auf Platz drei bei den Klein-und Kompaktwagen. So schöne Neuigkeiten gab es schon lange nicht mehr von Opel zu berichten.
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Roter Roadster statt roter Rosen
Andreas Roeder und Ehefrau Ute vor ihrem Hauptgewinn: einem Mercedes SL 350.
Glück gehört dazu. Im Spiel und in der Liebe. Als Andreas Roeder (46) vom Gewinn eines neuen Mercedes SL 350 im Wert von über 100.000 Euro erfuhr, war er gerade mit seiner Gattin auf Silberhochzeitsreise am Comer See. Einen roten Roadster statt roter Rosen – über diesen Tausch dürfte auch Andreas' Ehefrau Ute nicht wirklich traurig sein. Schon kurz nach der Rückkehr aus dem Italienurlaub holte der Versicherungsangestellte und Vater von zwei Kindern seine neue Windsbraut im Werk Bremen ab. Wie man sieht, hält sich die Eifersucht bei Gattin Ute nach so vielen Jahren in Grenzen. Schließlich hat die rote Rakete ja Platz für zwei.