BMW Motorrad (2016): Dynamisches Bremslicht
BMW-Bikes blinken mehr

Um das Motorradfahren sicherer zu machen, bietet BMW ab dem Modelljahr 2016 für sechs Modelle ein neu entwickeltes dynamisches Bremslicht an.
- Maike Schade

Bei Vollbremsung blinkt das neue Bremslicht zunächst rot. Unter 14 km/h wird zusätzlich die Warnblinkanlage aktiviert.
Für Biker: News zum Thema Motorrad
Unfallstatistik 2014: Mehr Motorradunfälle
So funkioniert die Leuchte: Bei Verzögerungen aus über 50 km/h blinkt die Bremsleuchte in der ersten Stufe mit einer Frequenz von fünf Hertz. Wird das Motorrad auf auf unter 14 km/h heruntergebremst (bevorstehender Stillstand), wird in der zweiten Stufe zusätzlich die Warnblinkanlage aktiviert. Sie blinkt, bis das Motorrad wieder mindestens 20 km/h schnell ist.
Wer die dynamische Bremse haben möchte, muss zusätzlich ABS Pro ordern. Im Gegensatz zum herkömmlichen ABS verhindert ABS Pro nicht nur das Blockieren der Räder im aufrechten Zustand der Maschine, sondern auch in Schräglage. Das reduziert laut BMW gerade auch bei Schreckbremsungen abrupte Lenkkraftänderungen und damit das unerwünschte Aufstellen des Fahrzeugs.
Zum großen AUTO BILD Motorrad-Spezial
Elektrische Motorräder: So cool sind E-Bikes

1/56
Auf der EICMA 2019 in Mailand, der weltgrößten Messe für Motorräder, werden neben spannenden Neuheiten mit Verbrenner auch zahlreiche Elektro-Motorräder gezeigt. Zum Beispiel der elektrische Cruiser aus dem Hause Hadin. Der trägt die typischen Merkmale seiner Gattung stolz vor sich her: Trittbretter statt Fußrasten, ein hochgezogener Lenker und ein Polster mit Sitzkuhle.
Bild: HADIN MOTORCYCLE CO., LTD.

2/56
Zwar sieht der Hadin Elektro-Cruiser auf den ersten Blick aus wie die E-Harley, doch technisch tritt er dezenter auf. Der Cruiser hat demnach 61 PS, gespeist aus einem Lithium-Akku von Panasonic. Die Reichweite wird mit 160 Kilometern beziffert. Per Riemenantrieb kommt die Kraft am Hinterrad an.
Bild: HADIN MOTORCYCLE CO., LTD.

3/56
Beinahe im kompletten Gegensatz zum Hadin Cruiser steht die UC1 von Kitinmoto. Sie stammt aus von einem kleinen Start-up aus Hong Kong, das sich Gedanken um die Mobilität in chinesischen Metropolen gemacht hat. Die UC1 soll gegen die 150er-Klasse der Verbrenner-Roller antreten.
Bild: Kitinmoto

4/56
Teil des Konzepts sind modulare Batterien, die verschiedene Reichweiten bieten und innerhalb von wenigen Sekunden getaucht werden können. Bis zu drei Module lassen sich zur gleichen Zeit einbauen, jedes bietet rund 50 Kilometer Reichweite. Der Topspeed soll nach ersten Informationen bei 120 km/h liegen.
Bild: Kitinmoto

5/56
Aus Indien kommt die kleine Firma Ultraviolette Automotive. Das Startup möchte den Verkehr in Großstädten revolutionieren und hat 2018 das E-Motorrad 12 Concept (Bild) vorgestellt. In Kürze soll die Serienversion FF77 mit 25 kW starkem E-Motor an den Start gehen. Die Reichweite liegt bei 150 Kilometern, es gibt einen Fahrmodus namens "wahnsinnig".
Bild: Ultraviolette Automotive Pvt Ltd.

6/56
Die T-Cruise Turismo von Tacita aus Italien wurde speziell auf Reiseanforderungen optimiert. Sie hat einen E-Motor mit wahlweise elf, 27, 34 oder 44 kW Leistung. Gleiches gilt für die Batterien. Neun, 18 und 27 kWh stehen zur Auswahl. Dabei kommen 113, 220 oder 322 Kilometer Reichweite heraus.
Bild: TACITA SRL

7/56
Für erhöhte Langstreckentauglichkeit im Vergleich zu ihrer Schwester Tacita Urban hat die Turismo einen höher gekröpften Lenker, ein Windschild und Satteltaschen aus Öko-Leder bekommen. Je nach Verfügbarkeit kann an einer normalen Steckdose oder an einer Schnelladesäule geladen werden. Die Preise starten bei 12.690 Euro.
Bild: TACITA SRL

8/56
Die Strike ist das bisher günstigste Motorrad des US-E-Herstellers Lightning Motorcycle. Optisch orientiert sie sich an ihrer Schwester LS-218. Der 150-Volt-Gleichstrom-Motor der Strike ist flüssigkeitsgekühlt und leistet 90 PS. Beeindruckendstes Detail der Strike dürften die gewaltigen 244 Nm Drehmoment sein, die sie entwickelt.
Bild: Lightning Motorcycles

9/56
Roller-Spezialist Kymco aus Taiwan hat auf der EICMA die RevoNEX gezeigt. Das elektrische Naked Bike ist sozusagen die Zwillingsschwester der Kymco SuperNEX. Technische Details gibt es bisher keine, nur ein paar Dynamik-Eckpunkte. So soll die RevoNEX etwa den Spurt von 0 auf hundert km/h in 3,9 Sekunden schaffen.
Bild: Kymco

10/56
Erik Buell ist wieder da, aus Buell wird Fuell. Kennern könnte die optische Verwandtschaft zu früheren Buell-Entwürfen mit Verbrenner auffallen. Das E-Motorrad Flow-1 soll 2021 serienreif sein und einen entscheidenden Beitrag zur urbanen Mobilität leisten, so die Verantwortlichen.
Bild: FUELL

11/56
Die Evoke 6061 des chinesischen Herstellers Evoke orientiert sich an der Ducati Diavel. Der Elektro-Cruiser versucht, futuristische Details mit Retro-Elementen zu kombinieren. Besonderheit: Der Rahmen besteht aus zwei Plattenelementen. Dazwischen sitzen ein 163 PS starker Elektromotor und ein 15,4 kWh starker Akku.
Bild: Evoke Electric Motorcycles

12/56
Zero Motorcycles frischt das Modellprogramm für 2020 umfassend auf. Augenfälligstes Schmankerl für europäische Fans dürfte die 15 PS starke, neue version der elektrischen Supermoto Zero FXS sein.
Bild: Zero Motorcycles, Inc.

13/56
Die Regent No. 1 ist mit ihrem Retro-Style ein echter Hingucker, nicht nur für umweltbewusste Biker. Sie erinnert, bewusst oder unbewusst, an die umstrittene wie legendäre Yamaha SR 500 ...
Bild: Regent Motorcycles

14/56
... aus den 1980ern und 90ern. Die Schwedin hat eine Reichweite von 150 Kilometern, einen wartungsfreien Nabenmotor, der bis zu 20 PS bereitstellt, 130 Kilogramm Gewicht, ein Stahlchassis, Teleskopgabeln und Doppelstoßdämpfer, 18-Zoll-Speichenräder sowie Scheibenbremsen ...
Bild: Regent Motorcycles

15/56
... an beiden Rädern, wobei hinten Bremsenergie zurückgewonnen wird. Statt des Motors sitzt eine Batterie mit 72 V/80 Ah in der Mitte. Ein Element der Moderne ist das Touchscreen-Cockpit, das auch Navi-Informationen bereithält. Als Preis ...
Bild: Regent Motorcycles

16/56
... nennt Regent 10.500 Euro, im Mai 2020 soll das Motorcycle No.1 geräuschlos und emissionsfrei losstromern. Bis zum 11. Oktober 2019 hatten 304 Kunden die kühle Elektro-Schönheit vorbestellt.
Bild: Regent Motorcycles

17/56
Aus den Niederlanden kommt die NXT Rage mit Monocoque-Chassis aus Kohlefaser-Kunststoff, edlen Komponenten und ohne Schaltgetriebe. Die Antriebsübertragung erfolgt über eine herkömmliche Kette. Doppelte Vorderradbremsen ...
Bild: NXT Motors

18/56
... versprechen beim Zweisitzer die perfekte Kontrolle über das Motorrad, LED-Scheinwerfer beste Sicht. Zu Leistungsdaten von Motor und Batterie gibt es vom Start-up nach wie vor keine konkreten Angaben.
Bild: NXT Motors

19/56
Während man sich an eine geräuschlose Straßenmaschine durchaus gewöhnen kann, ist der stumme Lauf durchs Crossgelände noch ziemlich verstörend. Genau den verspricht die Honda CR Electric, von der jedoch bislang nur ein Prototyp existiert. Generell ist noch wenig bekannt: Das Fahrwerk stammt von der CRF 250 R, eine Lithium-Ionen Batterie von Maxell speist den E-Motor. Ob die CR Electric in Serie geht, ist noch nicht klar.
Bild: Honda

20/56
Die Hades der US-Firma Curtiss Motorcycles besticht sowohl mit ihrem Design ...
Bild: Curtiss Motorcycle Co.

21/56
... als auch mit ihren technischen Daten. Als erstes fällt das torpedoförmige, silberne Gehäuse zwischen den Rädern ins Auge. Es beherbergt den 16,8-kWh-Akku.
Bild: Curtiss Motorcycle Co.

22/56
Wie viele Kilometer die freischwebende Konstruktion hält, bleibt abzuwarten. Sie macht das Zweirad aber einzigartig. Noch dazu soll die Hades clever konstruiert sein. Jedes Bauteil übernimmt laut Hersteller mehr als eine Funktion.
Bild: Curtiss Motorcycle Co.

23/56
Zur Akku-Kapazität kommen 162 kW (220 PS) Leistung, mehr als das Doppelte der jüngst vorgestellten E-Harley-Livewire. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 67.000 Euro.
Bild: Curtiss Motorcycle Co.

24/56
Selbstverständlich ist man sich auch bei Curtiss der Trends auf dem Bike-Markt bewusst. Die Zeus geht 2020 in Serie und kommt sowohl als Cafe Racer ...
Bild: Curtiss Motorcycle Co.

25/56
... als auch als Bobber-Variante. Die Leistungsdaten beeindrucken schon auf dem Papier. Der E-Motor der Zeus leistet 190 PS, der Sprint von 0 auf hundert erfolgt in 2,1 Sekunden. Wenn Curtiss dieses Versprechen halten kann, sprintet das E-Bike schneller als die aktuell stärksten Supersportler mit Verbrenner.
Bild: Curtiss Motorcycle Co.

26/56
Italiens E-Zweirad-Spezialist Nito bringt die elektrische Supermoto N4 2020 an den Start. Ihr 15 PS starker Radnabenmotor soll eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h ermöglichen.
Bild: NITO

27/56
Die Reichweite liegt bei 150 Kilometern. Einzigartig macht die heiße Kiste jedoch ihre Optik. Der minimalistische Zentralrahmen nimmt nur Sitzbank und Akku auf.
Bild: NITO

28/56
Das Vorderrad steckt in einer mächtigen Parallelogramm-Gabel, das Hinterrad wird von einer eleganten Einarmschwinge geführt. Die Schweinwerfer sind vorne an der Gabel montiert und hinten in den Sitz integriert. Preis: ca. 14.000 Euro.
Bild: NITO

29/56
Auch die Kultmarke Harley-Davidson macht beim Trend zum Elektro-Motorrad mit. Die elektrische Livewire ist bestellbar. Ab 32.995 Euro müssen deutsche Interessenten für die erste E-Harley anlegen.
Bild: Harley-Davidson

30/56
Die Livewire soll in York im US-Bundesstaat Pennsylvania gebaut werden. Drei Farben sind zunächst geplant: Schwarz, Mattgelb und Orange. Über Bike-Sharing per App denken die Verantwortlichen bei Harley-Davidson offenbar bereits nach.
Bild: Harley-Davidson

31/56
Die Reichweite liegt bei zirka 235 Kilometern im Stadtverkehr, in 3,5 Sekunden sprintet die Livewire von null auf hundert. Brembo-Bremsen, justierbare Federung, Sportreifen und ABS mit Traktionskontrolle ermöglichen sportliches Fahren. Hier finden Sie AUTO BILDs ersten Eindruck von der Livewire.
Bild: Harley-Davidson

32/56
Das amerikanisch-schwedische Start-up Tarform ...
Bild: Tarform Motorcycles

33/56
... will ebenfalls in Kürze einen elektrischen Cafe Racer mit 145 Kilometern Reichweite auf den Markt bringen.
Bild: Tarform Motorcycles

34/56
Zusätzlich zu seiner Retro-Optik besticht das Tarform-Bike mit Details wie seinem klassischen Kettenantrieb, Drahtspeichenrädern und der Upside-Down-Gabel vorne.
Bild: Tarform Motorcycles

35/56
Zeitgemäße Connectivity verspricht der Hersteller dazu. Auch soll das Motorrad warnen, wenn ein Wartungsintervall endet.
Bild: Tarform Motorcycles

36/56
Besonderheit: Teile wie der Lenker sollen im 3D-Drucker entstehen.
Bild: Tarform Motorcycles

37/56
Der Grundpreis beträgt 15.670 Euro, die Auslieferung soll Ende 2019 anlaufen. Zusätzlich wird es das Tarform-Bike als sogenannte Founders Edition ab 24.360 Euro geben.
Bild: Tarform Motorcycles

38/56
KTM hat die maximal 18 kW starke Freeride E-XC im Programm und verspricht bis zu eineinhalb Stunden Rennperformance.
Bild: KTM

39/56
Die auf 200 km/h beschränkte Energica Eva aus Italien wird vollmundig als ...
Bild: Energica

40/56
... die "elektrische Sünde" angepriesen. Sie hat einen 11,7 Kilowattstunden großen Akku und kommt mit einer Ladung laut Hersteller ca. 200 Kilometer weit. 145 PS und 200 Nm Drehmoment wirft ihr E-Motor in die Waagschale.
Bild: Energica

41/56
Das Schwestermodell Eva Esseesse 9 kommt etwas gemütlicher daher. Die Naked-Maschine hat "nur" 109 PS, die sie bei 6000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung stellt. Dafür ...
Bild: Energica

42/56
... kann sie äußerlich vollkommen mit den aktuell beliebten Retro-Maschinen à la Scrambler und Co mithalten. Energica verspricht, dass sich die Akkus beider Maschinen in 30 Minuten bis zu 85 Prozent aufladen lassen und in dreieinhalb Stunden voll sind.
Bild: Energica

43/56
Emflux Motors aus Indien hat auf der Delhi Auto Expo 2018 dieses scharfe Gerät vorgestellt, die One. Der Supersportler ist gerade mal 169 Kilogramm schwer, läuft bis zu 200 km/h und beschleunigt in drei Sekunden von 0 auf 100.
Bild: Emflux Motors Private Limited

44/56
Der Li-ion-Akku der One hat eine Kapazität von 9,7 Kilowattstunden und lädt in 36 Minuten bis auf 80 Prozent. Öhlins-Dämpfer sind auf Wunsch optional erhältlich.
Bild: Emflux Motors Private Limited

45/56
Zero aus Kalifornien ...
Bild: Zero

46/56
... und Quantya aus der Schweiz haben ebenfalls ausschließlich E-Zweiräder im Programm.
Bild: Thomas Ruddies

47/56
Quantya zum Beispiel die 93 Kilo schwere Evo1 Strada (Bild). Die ist 70 km/h schnell und schafft eine Laufzeit von 90 Minuten. Ihr Motor kommt auf eine Leistung von 8,55 kW.
Bild: Thomas Ruddies

48/56
Der wahrscheinlich größte Vorteil eines E-Crossers wie der Evo1: Beschwerden lärmgeplagter Anwohner von Motocross-Strecken gehören mit dem lautlosen Boliden der Vergangenheit an.
Bild: Thomas Ruddies

49/56
Der Ex-Nasa-Ingenieur Neal Saiki und seine Frau Lisa haben 2006 in Kalifornien die Marke Zero gegründet. Sämtliche Rahmen der Bikes bestehen aus Aluminium, die E-Motoren stammen vom deutschen Unternehmen Perm Motor.
Bild: Zero

50/56
Die Zero S (Bild) bezeichnet der Hersteller als Streetfighter. Es gibt sie in zwei Versionen mit sechs und neun Kilowattstunden großem Akku. Die Reichweite liegt bei 183 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit bei maximal 142 km/h.
Bild: Zero

51/56
33 kW, 132 km/h und eine Reichweite von bis zu 161 Kilometern im Stadtverkehr stehen im Datenblatt der Zero FXS. Der Hersteller sieht sie als Supermoto.
Bild: Zero

52/56
Die Zero SR/F braucht ganze 3,3 Sekunden für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h. Das ist Porsche 911-Niveau! Zero hat die SR/F optisch sehr nah an der Verbrenner-Konkurrenz orientiert. Neben der Beschleunigung begeistert die Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. 110 PS (82 kW) maximale Leistung des E-Motors gibt Zero an.
Bild: Lars Hänsch-Petersen / AUTO BILD

53/56
Beim Dreh am Griff fallen 190 Nm Drehmoment übers Hinterrad her. 320 Kilometer Reichweite sollen mit der Akku-Erweiterung namens Power Tank möglich sein, innerorts sind es laut Hersteller 259 km, kombiniert immer noch 175. Preis: 20.490 Euro.
Bild: Lars Hänsch-Petersen / AUTO BILD

54/56
Der Johammer J1 sieht nicht nur skurril aus. Er ist laut Hersteller auch zu 100 Prozent recyclebar. Zwei Versionen ...
Bild: Johammer

55/56
... mit 150 und 200 Kilometern Reichweite sind im Programm. Beide treibt ein 15 PS starker Synchronmotor mit einstufigem Getriebe an. Der Akku kann an jeder Steckdose geladen werden, ...
Bild: Johammer

56/56
... mit Schnellladefunktion braucht der J1 150 80 Minuten zum Laden. Vorne hat der J1 eine zweiarmige Schwinge, hinten einen Einarm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch begrenzten 120 km/h.
Zweiräder mit Verbrenner: Die heißesten Bikes 2020
Zweiräder mit Verbrenner: Die heißesten Bikes 2020
Bild: Johammer
Übersicht: Das sind die aktuellen Trend-Motorräder

1/27
Die Trends auf dem Motorradmarkt heißen Cafe Racer, Scrambler (Bild oben), Roadster oder Bobber. Doch was verbirgt sich hinter den hippen In-Bikes?
Bild: Triumph Motorrad Deutschland GmbH

2/27
Was genau ist ein Cafe Racer? AUTO BILD klärt auf.
Bild: Mash Motors

3/27
Cafe Racer entstanden in den 60er-Jahren in Großbritannien. Die Rocker trafen sich damals in den Cafés der Vororte, beispielsweise im Ace Cafe in London. Fürs Kräftemessen unter Freunden wurden die Serienmaschinen der Zeit modifiziert.
Bild: Triumph

4/27
Zu den wichtigsten Merkmalen zählten flache Lenker, verkürzte Sitzbänke, demontierte Rückspiegel und schnörkellose Tanks für bessere Windschnittigkeit.
Bild: Triumph

5/27
Wer richtig schnell war, fuhr die Renndistanz vom Cafe zum nächsten Kreisverkehr und war zurück, bevor die Jukebox die Lieblingssingle zu Ende abgespielt hatte.
Bild: Mash Motors

6/27
Das Wort Scrambler bedeutet "Kletterer". Da es in den 60er-Jahren noch keine Enduros oder Motocross-Maschinen gab, wurden Bikes mit grobstolligen Reifen, breiteren Lenkern, Schutzblechen und hoch gelegten Auspuffrohren für den Offroad-Einsatz vorbereitet.
Bild: Triumph Motorrad Deutschland GmbH

7/27
Sie waren Straßenmotorrädern konstruktiv sehr ähnlich.
Bild: Ducati

8/27
Bald konnte man bei einigen Herstellern Scrambler als Serienbike kaufen. Im Zuge der Motorrad-Retrowelle der letzten Jahre haben Hersteller und Kunden den optischen Reiz der Scrambler wiederentdeckt.
Bild: Martin Meiners / AUTO BILD

9/27
Roadster werden als Unterkategorie der Naked Bikes (sprich Motorräder ohne Verkleidung) verstanden. Sie lehnen sich optisch und im Aufbau ihrer Fahrwerke an Motorrädern aus den 60er-Jahren an.
Bild: Kawasaki

10/27
Der Lenkkopfwinkel ist meist steil, der Radstand kurz und der Schwerpunkt niedrig. Helfer wie ABS sind höchstens in einer Basisversion an Bord. Für Vortrieb sorgen drehmomentstarke Zwei- bis Vierzylinder.
Bild: Moto Guzzi

11/27
Bobber stammen aus den USA. Die Stilrichtung hat ihren Ursprung in den 40er- und 50er-Jahren. Um ihre Harleys schneller zu machen, tunten Biker damals nicht nur die Motoren.
Bild: Indian Motorcycle

12/27
Sie bauten alle nicht unbedingt benötigten Teile ab. Die Optik wurde unter anderem dadurch verschlankt, dass man das Vorderradschutzblech abhnahm und anstelle des hinteren anbaute.
Bild: Triumph

13/27
Durchs nach vorne Kippen fiel der Blick des Betrachters dann auf den Außenschwung des Schutzblechs, den Bob. Fertig war der Bobber. Das Kennzeichen wird heute gerne am Hinterrad montiert.
Bild: Indian Motorcycle

14/27
Track-Rennen sind das amerikanische Gegenstück zum Speedway. Die Motorräder sind schmal und minimalistisch und sollen vor allem gut driften können.
Bild: Indian Motorcycle

15/27
Von vorne sehen Tracker mit ihren langen Gabeln Enduros ähnlich, trotzdem ist die Sitzposition niedrig. Meist werden grobstollige Reifen verwendet.
Bild: Indian Motorcycle

16/27
Street Tracker oder Flat Tracker sind für den Straßeneinsatz hergerichtete Dirt Tracker. In der Customizing-Szene bilden die Tracker eine eigene Subkultur.
Bild: Indian Motorcycle

17/27
Freunde des Bagger-Stils bauen nichts von ihren Cruiser-Bikes ab. Im Gegenteil, sie bauen an. Im Mittelpunkt stehen die Seitenkoffer.
Bild: Harley-Davidson

18/27
Sie sollen das Design prägen und werden oft nach unten und nach hinten verlängert. In manchen Fällen umschließen die Koffer sogar die Endrohre der Auspuffanlage.
Bild: Harley-Davidson

19/27
Passend zu den Koffern wird das Motorrad mit einer Cockpit-Verkleidung versehen. Besonders opulent ausgestattete Bikes fallen mit einem extragroßen Vorderrad auf.
Bild: Harley-Davidson

20/27
Rat Bikes kommen äußerlich mit Absicht ungepflegt bis verwahrlost daher. Meist ist nicht mehr auf den ersten Blick zu erkennen, um welches Modell es sich handelt.
Bild: Björn Marek

21/27
Oft wird mattschwarzer oder Tarnlack mit dem Pinsel aufgetragen und allerlei Nützliches oder auch Unsinniges angebaut.
Bild: Björn Marek

22/27
Grundsätzlich ist jedes Motorrad, das nicht dem Serienzustand entspricht, ein Custom Bike. Custom bedeutet "maßgeschneidert", dem Geschmack des Besitzers entsprechend.
Bild: Werk

23/27
Allgemein werden unter Custom Bikes aber Motorräder verstanden, die mit großem Aufwand umgebaut wurden. Zu beliebten Umbauten zählen individuelle Rahmen, geänderte Schwingen, verlängerte Tanks und spezielle Lackierungen.
Bild: Micah Smith

24/27
Manche Hersteller nennen ihre Modelle Custom, wenn sie ab Werk kleine Änderungen zu einem anderen Serienmodell aufweisen.
Bild: Harley Davidson

25/27
Noch cooler sind solche Alteisen. Sie sind aber vor allem was für leidenschaftliche Schrauber. Ganz edel: Eigenbauten auf BMW-Basis. Diese R 65 von 1981 nahmen sich die AUTO BILD-Kollegen Jan Horn und Joachim Staat vor, hier vor dem Umbau.
Bild: Jan Horn / AUTO BILD

26/27
Das Rezept lautete: Alu-Kotflügel, kurzes Heck, handgefertigte Sitzbank, "alt wirkende Instrumente", Masse abspecken.
Bild: Kersten Weichbrodt

27/27
Das Ergebnis ist diese extrem coole "HB1". Auch stylish: Oldie-Umbauten vom Tuner Walzwerk.
Bild: Kersten Weichbrodt
Service-Links


