Gary Paffett weiß nicht, wie gut sein Mercedes im Vergleich zur Konkurrenz ist

DTM 2012

— 14.01.2012

Paffett: Das Rätselraten geht weit

Die DTM nimmt den Testbetrieb im Jahr 2012 auf, doch derzeit weiß auch Gary Paffett nicht, wie das Kräfteverhältnis zwischen den drei Herstellern sein wird

Für die DTM-Teams von Audi, BMW und Mercedes geht in diesen Tagen der Fahrbetrieb wieder los. Bei den ersten Testfahrten des Jahres setzen die Hersteller die Entwicklung der neuen Fahrzeuge und die Vorbereitung auf die Saison fort. Dabei müssen sich die Teams und Fahrer vor allem auf die eigene Arbeit konzentrieren, ein Vergleich mit der Konkurrenz ist nach wie vor kaum möglich, wie HWA-Pilot Gary Paffett erklärt.

"Keiner spielt mit offenen Karten, es ist schwer zu sagen, wer welches Blatt auf der Hand hat", sagt Paffett gegenüber 'Autosport.' "Es ist schwierig, die Rundenzeiten richtig zu deuten, und das wird auch bei den nächsten Tests noch so sein." Hinzu kommt, dass die Hersteller in den nächsten Tagen, im Gegensatz zu den Tests in Monteblanco im November und Dezember, getrennt voneinander und unter der Ausschluss der Öffentlichkeit testen.

"Bislang waren auf Drängen von BMW bei den meisten Testfahrten alle drei Hersteller vor Ort, daher konnten wir die Autos auf der Rennstrecke und die Rundenzeiten beobachten", sagt Paffett. Allerdings sei dennoch eine Deutung des aktuellen Kräfteverhältnisses kaum möglich gewesen. "Es ist immer noch sehr schwierig, ein klares Bild zu erkennen. Erst die beiden ITR-Tests in Valencia und Hockenheim werden uns zeigen, wo wir stehen, vorher wird keiner die Karten offenlegen."

Erschwerend kommt hinzu, dass alle drei Hersteller aufgrund der geänderten Regeln von Null beginnen und über keinerlei Vergleichswerte verfügen. "Darüber hinaus gibt es Unterschiede beim Abtrieb, den Reifen und dem Gewicht, daher können wir die Daten nicht mit denen des Vorjahrs vergleichen und wissen nicht, wo wir sein müssten. Das ist wirklich schwierig", gibt der Brite zu.

Aus diesem Grund kann Paffett auch nur wenige über den Entwicklungsstand des neuen Mercedes sagen. "Die Balance des Autos ist wirklich gut, mit dieser Basis können wir arbeiten. Darüber hinaus ist es aber schwierig, weil wir keine Vergleichswerte haben. Es ist ein wenig wie in der Formel 1. Du baust nach bestem Wissen ein Auto und hoffst, dass es schnell ist."

Dennoch sind die letzten Wochen vor der Homologation für alle Hersteller entscheiden über den Verlauf der Saison. "Die Autos werden am 1. März homologiert. Was dann nicht passt, kann man im Laufe des Jahres nur sehr schwer verbessern. Daher ist es sehr wichtig, von Anfang an konkurrenzfähig zu sein, denn nach der Homologation sind keine wesentlichen Änderungen mehr möglich."

Fotoquelle: xpb.cc

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