Das neue DTM-Monocoque bietet den Fahrern deutlich mehr Sicherheit

DTM 2012

— 22.01.2012

DTM-Monocoque setzt neue Maßstäbe

Die neue Sicherheitszelle für die neuen DTM-Boliden ist extrem effizient und sicher - Stefan Aicher von Audi erklärt die Details der neuen Konstruktion

Beginn einer neuen Ära: Die innovative Sicherheitszelle in der DTM ist das Herzstück aller DTM-Rennwagen. Auch der neue Audi A5 DTM baut auf dem neuen Kohlefaser-Monocoque auf, das nun erstmals auf öffentlichen Fotos gezeigt wird. "Mit dieser Sicherheitszelle setzt die DTM erneut Maßstäbe", unterstreicht Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. "Die Konstruktion ist extrem robust, sehr effizient aufgebaut und damit auf einem so hohen Niveau zu sinnvollen Kosten umgesetzt worden."

"Mit der Zelle werden neue Maßstäbe gesetzt", sagt Stefan Aicher, der Konstruktionsleiter bei Audi. "Im August sind die ersten Bauteile ausgeliefert worden, seither bekommen alle Hersteller immer gleichzeitig je ein weiteres Chassis. Nach mehreren Tausend Kilometern Testfahrten sind wir höchst zufrieden." Das neue, einheitliche Monocoque für alle Hersteller in der DTM hat sich bei Tests bestens bewährt. In wenigen Wochen erfolgt die Homologation der Rennwagen für die DTM-Saison 2012.

"Das Monocoque wiegt nur 126 Kilogramm, der Überrollkäfig 32,5 Kilo. Dabei sind die Sicherheitsstandards drastisch gestiegen. Nicht nur bei Längscrashs, sondern gerade auch beim Seitenaufprall ist die Konstruktion extrem stabil. Die gesamte Seitenwand muss beim Seitenaufpralltest einer Kraft von 360 kN widerstehen, das entspricht rund 36 Tonnen", erklärt Aichter.

"Zum Vergleich: Beim A4 DTM betrug dieser Wert 80 kN. Bei verschiedenen Crashtests, zum Beispiel frontal oder seitlich mit 54 km/h, wird der Brustkorb des Fahrers einer Belastung von maximal nur noch 60g ausgesetzt." Die Zelle ist ganz anders aufgebaut als zuvor. Deshalb mussten sich die Teams darauf einstellen.

"Es ergibt sich ein sehr effizientes Zusammenspiel von der Planung über die Herstellung bis zum Einsatz. Man merkt die sehr gute Kooperation zwischen den drei Herstellern. Die Zuständigkeiten wurden markenspezifisch aufgeteilt, was die zeitliche Entwicklung enorm beschleunigt hat. Und die Teams werden längere Kontrollrhythmen erleben, weil das Monocoque auf eine deutlich längere Laufzeit ausgelegt ist. Das ist messbarer Fortschritt bei hoher Kostendisziplin."

Fotoquelle: Audi

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