Das Mercedes C-Coupé soll genau so erfolgreich wie sein Vorgänger werden

DTM 2012

— 18.02.2012

Mercedes will mit neuem Auto an alte Erfolge anknüpfen

Die Mercedes C-Klasse war das erfolgreichste Auto in der Geschichte der DTM - Nun soll das neue C-Coupe diese Erfolgsserie fortsetzen

Im Jahr 2012 startet die DTM nicht nur in die 13. Saison seit ihrer Neuauflage im Jahr 2000, sondern auch in eine neue Ära mit einem überarbeiteten Technischen Reglement und neuen Fahrzeugen. Das neue C-Coupé ist der Nachfolger der C-Klasse, die mit 85 Siegen in 159 Rennen das erfolgreichste Fahrzeug in der 27-jährigen Geschichte der DTM ist, und basiert auf dem Mercedes-Benz C-Klasse Coupé, das im Sommer 2011 Weltpremiere feierte.

"Mit dieser neuen Generation von Rennfahrzeug auf Basis unseres C-Coupés werden wir ab 2012 ein noch spektakuläreres Fahrzeug einsetzen", sagt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Ich bin sicher, die Zuschauer werden beim Dreikampf Audi - BMW - Mercedes voll und ganz auf ihre Kosten kommen."

Entwicklung, Konstruktion und Bau des neuen DTM-Rennwagens begannen im Juni 2010 bei HWA. Der Zusammenbau des ersten Chassis fand im Juni 2011 statt, die Fertigstellung des ersten Fahrzeugs erfolgte im August. Der erste Test des C-Coupés fand Anfang September 2011 mit Gary Paffett auf dem Lausitzring statt.

"Der größte Unterschied zwischen den Autos ist, dass wir nicht mehr mit einem Viertürer, sondern mit einem Coupé antreten", erklärt Paffett. "Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist das Auto tiefer, breiter und sieht noch schnittiger aus." Ab der kommenden Saison schalten die DTM-Piloten wie in der Formel 1 mit Schaltwippen am Lenkrad.

Das C-Coupé wurde nach dem neuen, verbesserten Sicherheitskonzept für 2012 entworfen. Dazu zählen ein optimiertes Monocoque aus Kohlefaser sowie ein Überrollkäfig aus hochfestem Stahl. Um den Fahrer bei einem Unfall besser zu schützen, wurden alle sicherheitsrelevanten Komponenten wie Feuerlöschsystem und Tank ins Kohlefaser-Chassis integriert.

Außerdem ist jedes Fahrzeug mit sechs Crash-Absorbern versehen, die den Fahrer zusätzlich vorne, hinten und an den Seiten schützen. Diese Crash-Strukturen aus Kohlefaser bauen die Energie bei einem Einschlag schrittweise ab, sodass der Pilot nicht zu hohen Verzögerungskräften ausgesetzt wird.

Fotoquelle: Estoril Race Photos

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