Timo Scheider rollte mit seinem neuen Audi A5 durch den Regen

DTM 2012

— 24.03.2012

DTM 2012: Regen beim Test in Valencia

Die drei DTM-Hersteller haben vier Tage lang im spanischen Valencia getestet: Auftakt im Regen, Ende in der Sonne

Die DTM-Teams biegen in der Vorbereitung auf die DTM-Saison 2012 auf die Zielgerade ein. Von Dienstag bis Freitag absolvierten die drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes ein umfangreiches Testprogramm auf dem "Circuit de la Comunitat" nahe Valencia. Bei den offiziellen ITR-Testfahrten konnten einige Piloten erstmals Erfahrungen im neuen Auto für die Saison 2012 sammeln.

Alle sechs BMW-DTM-Piloten gingen im Verlauf der vier Tage auf die Strecke. Am Dienstag bot sich ihnen die willkommene Gelegenheit, den M3 DTM bei nassen Verhältnissen zu testen. Ab Mittwoch herrschten bei Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 18 Grad Celsius durchgängig trockene Bedingungen. "Hatten in Valencia etwas Wetterpech. Waren aber trotzdem zwei wichtige und arbeitsreiche Testtage, nach denen ich etwas 'nachschlafen' muss", berichtet Rahel Frey, die im neuen Audi A5 unterwegs war.

"Wir haben einiges abarbeiten können und uns in die richtige Richtung entwickelt", freut sich Timo Scheider, der erstmals in seinen Farben für 2012 fuhr. Der zweimalige DTM-Champion, der seit jeher eine besondere Beziehung zu seinen Rennfahrzeugen pflegt, ging bei seinem A5 sofort auf Kuschelkurs. "Eines habe ich auch rausgefunden: Mein A5 ist eine Sie und ich habe da auch schon so eine Idee wie sie heißen könnte", meint Scheider, ohne allerdings den Namen zu verraten.

"Der DTM-Test in Valencia ist abgeschlossen. Für mich waren es zwei wertvolle Tage mit vielen Kilometern im Auto", berichtet Mercedes-Speerspitze Gary Paffett. "Jetzt freue ich mich sehr auf Hockenheim. Auf der Strecke in Baden-Württemberg wird Ende April das erste Rennen gefahren. In der ersten Aprilwoche wird an gleicher Stelle noch einmal getestet. Dort steht ein viertägiger ITR-Test mit allen Herstellern auf dem Programm.

"Das war ein produktiver und interessanter Test", sagt Bruno Spengler. "Am ersten Tag sind wir zum ersten Mal bei komplett nassen Bedingungen gefahren. Erfahrungen im Regen zu sammeln ist sehr wichtig, und deshalb kam uns dieses Wetter gerade recht. Valencia ist immer speziell. Die Verhältnisse ändern sich im Tagesverlauf häufig. Dennoch konnten wir eine Menge ausprobieren. Im Fokus standen auch die Boxenstopps, damit wir uns beim Auftakt auch in dieser Hinsicht in Top-Form präsentieren können. Wir sind auf einem sehr guten Weg."

"Es ist schön zu sehen, wie wir mit jedem Test Fortschritte machen", freut sich Dirk Werner. "Der Großteil unseres Vorbereitungsprogramms liegt nun hinter uns. Umso wichtiger ist es, jeden Testtag optimal auszunutzen. Das ist uns hier in Valencia sehr gut gelungen. Ich bin viel gefahren und habe mich im Auto wohlgefühlt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Team Schnitzer klappt schon klasse. Wir wachsen immer enger zusammen, und darauf kommt es an."

"Der aktuellste Stand unseres Autos ist ein großer Fortschritt", lobt Andy Priaulx alle Verantwortlichen von BMW. "Ich denke, wir sollten für den letzten Test in Hockenheim und auch für den Saisonauftakt Ende April gut gerüstet sein. Wir haben in Valencia erneut wertvolle Erfahrungen gesammelt. Auch im Regen kam ich am Dienstag sehr gut zurecht und bin wirklich zufrieden."

"Das Auto, mit dem wir in Valencia gefahren sind, ist schon nah an dem Stand, mit dem wir auch den Saisonauftakt bestreiten werden", erklärt Augusto Farfus. "Die Balance war sehr gut, und wir kommen Schritt für Schritt voran. Der Regen am ersten Tag hat uns nicht behindert, wir konnten das geplante Programm abspulen. Ich bin wirklich guter Dinge. Unsere Gegner sind stark - aber auch wir müssen uns keineswegs versteckecken."

"Das war ein guter Test, insbesondere weil wir am ersten Tag auch im Nassen fahren konnten. Man merkt, dass der Saisonstart immer näher rückt und die Anspannung steigt", meint der amtierende DTM-Champion Martin Tomczyk. "Gleichzeitig sind wir immer besser aussortiert und kommen mit der Feinabstimmung der Autos gut voran. Das wirkt sich natürlich auch auf die Performance aus. Auch in Hockenheim werden wir Anfang April noch einmal ins Detail gehen."

"Nach dem GT-Sieg beim 12-Stunden-Rennen von Sebring bin ich natürlich hoch motiviert nach Valencia gereist. Im Vorjahr war der Erfolg in Florida der Auftakt für das beste Jahr in meiner Karriere. Ich hoffe, dass das auch diesmal so ist", sagt Joey Hand. "Der Wechsel vom BMW M3 GT auf den BMW M3 DTM hat mir überhaupt keine Schwierigkeiten gemacht. Ich liebe es einfach, das DTM-Auto zu fahren. Wir sind jetzt an einem Punkt, ab dem wir uns auf die Feinabstimmung konzentrieren. Das hat gut funktioniert."

Fotoquelle: Audi

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