Bruno Spengler hat in der Lausitz jede Menge Selbstvertrauen getankt

DTM 2012

— 19.05.2012

Spengler hofft auf nächsten Podestplatz

Während seine besten Markenkollegen Pech hatten, wusste Bruno Spengler in Brands Hatch zu überzeugen: "Ich habe nicht viele Fehler gemacht"

Nach dem dritten Platz im heutigen Qualifying in Brands Hatch möchte Bruno Spengler morgen zum zweiten Mal hintereinander auf das Podium fahren. Nach dem BMW-Premierensieg auf dem Lausitzring strotzt der Kanadier vor Selbstvertrauen - und auch Sportchef Jens Marquardt scheint zu ahnen, dass sich BMW als permanenter Player an der Spitze der DTM etabliert.

"Mit dem dritten Platz von Bruno sind wir absolut zufrieden", bilanziert er. "Gegen Ende von Q2 sah es noch sehr gut für uns aus. Doch wir haben schon am gesamten Wochenende gesehen: Hier geht es extrem eng zu, und dann muss einfach alles passen. Das war bei uns am Ende leider nicht der Fall. Dennoch hat Bruno in Q4 auf gebrauchten Reifen eine gute Leistung gezeigt. Gratulation an die gesamte Mannschaft. Das war ein gutes Qualifying auf einer für uns vorher unbekannten Strecke."

Mit den Plätzen drei und zwei in Q1 und Q2 hatte Augusto Farfus als Geheimtipp gegolten, doch letztendlich war es Spengler, der die BMW-Kohlen aus dem Feuer holen musste. Denn Farfus landete auf dem neunten, Martin Tomczyk auf dem zehnten Platz, sodass nur ein BMW-Pilot den Einzug ins Top-4-Finale schaffte. Spengler kann damit "gut leben", wie er sagt: "Es war ein gutes Qualifying, wir waren immer vorne dabei."

"Hier in Brands Hatch ist es unglaublich eng. Vor Q4 waren wir vier Fahrer innerhalb von acht Hundertsteln. Das war verrückt! Aber es hat auch Spaß gemacht. Die Q4-Runde war okay, ich habe nicht viele Fehler gemacht", erklärt Spengler. "Wir sind in Q3 auf Nummer sicher gegangen und sind mit dem Satz zwei Runden gefahren. Daher hatte unser Reifen in Q4 eine Runde mehr drauf als alle anderen. Das hat es für uns ein bisschen schwieriger gemacht, aber egal, es war trotzdem eine gute Performance."

"Mein Auto war sehr gut und mein Team und mein Ingenieur haben einen tollen Job gemacht, mich auf die Strecke zu schicken, als nicht so viel Verkehr war. Heute war es richtig schwierig, eine freie Runde zu finden, aber wir sind gut vorne dabei und ich freue mich auf das Rennen morgen", blickt der 28-Jährige schon auf das 98-Runden-Rennen. "Man muss ziemlich fit sein, denn die Strecke erlaubt nicht, dass man durchatmet. Aber ich bin ziemlich fit und freue mich daher auf morgen. Ich werde von der ersten bis zur 98. Runde pushen."

"Es ist ein langes Rennen und diese Jungs (deutet auf Mercedes; Anm. d. Red.) sind auf die Renndistanz sehr stark, wie sie in Hockenheim und auf dem Lausitzring gezeigt haben. Von dem, was ich im Freien Training gesehen habe, werden sie auch hier im Rennen schnell sein, wie sie es schon heute im Qualifying waren", meint Spengler. "Es wird ein schwieriges Rennen. Wir werden unser Bestes geben und versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen, vielleicht ein Podium."

Fotoquelle: xpbimages.com

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