Christian Vietoris konnte nach dem Qualifying erstmals richtig lachen

DTM 2012

— 19.05.2012

Bei HWA angekommen: Vietoris starker Zweiter

Mit mehr Ruhe als zuletzt scheint sich Christian Vietoris nun bei HWA eingefunden zu haben: Startplatz zwei in Brands Hatch Basis für einen Podestplatz?

Für eine deutsche Pole-Position hat es nicht gereicht, aber beinahe hätte Christian Vietoris seinem HWA-Mercedes-Teamkollegen Gary Paffett das Qualifying beim Heimspiel in Brands Hatch durchkreuzt. Vietoris stieg wegen der früher gesetzten Zeit als Vierter ins Einzelzeitfahren auf, ex aequo mit Martin Tomczyk, und legte dort eine Zeit von 41,410 Sekunden vor. Die konnte nur noch Paffett unterbieten.

Begonnen hatte Vietoris als Zehnter in Q1. Von da an konnte er sich über den siebten auf den vierten und schließlich auf den zweiten Platz verbessern. "In Q1 wäre ich fast rausgeflogen, aber von da an bin ich besser gefahren", analysiert er. "Wir haben uns Session für Session gesteigert. In Q3 war das Auto dann wirklich gut. Ich bin glücklich, denn unser Auto ist normalerweise im Rennen sehr stark. Daher freue ich mich auf morgen."

Heute sei ein besonderer Tag, "besonders nachdem ich am Saisonbeginn Schwierigkeiten mit der Samstags-Performance hatte. Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt endlich beweisen konnte, dass ich auch im Qualifying schnell bin", sagt Vietoris. "Ich fühle mich pudelwohl. Die ersten beiden Qualifyings der Saison liefen nicht unbedingt nach Plan, da habe ich den einen oder anderen Fehler eingebaut. Hier lief zum ersten Mal alles so, wie ich es mir erträumt habe."

Die erste Startreihe sei "eine sehr gute Ausgangsbasis", die was genau zu bedeuten hat, Christian? "Mit Sicherheit sehr viel, denn Überholen ist hier schwierig", meint er im 'ARD'-Interview. "Wir wissen zwar noch nicht ganz, was das Wetter macht, denn heute war auch schon mal leichter Regen angesagt, aber ich bin schon mal happy mit dem Resultat heute. Das Auto fühlt sich gut an, von daher lass' uns morgen mal den Spaß über die Bühne bringen."

Froh ist Vietoris darüber, dass er auch fahrerisch einen Zahn zugelegt hat: "Ich war ehrlich gesagt etwas weniger nervös", gibt er zu. "In Hockenheim wollte ich zeigen, was ich kann, und da habe ich es vielleicht ein bisschen übertrieben. Jetzt bin ich etwas ruhiger und entspannter und ich habe mich bei HWA gut eingelebt, kenne ihre Arbeitsweise. Das war eine neue Situation für mich. Ich befinde mich aber nach wie vor im Lernprozess und hoffe, dass ich mich weiter verbessern kann."

Fotoquelle: xpbimages.com

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