Maxime Martin wird künftig viel Zeit in der BMW-Box verbringen

DTM 2013

— 14.01.2013

Offiziell: Martin erhält BMW-Werksvertrag und wird Testfahrer

Der Belgier hat 2012 mit starken Leistungen im GT-Bereich überzeugt und setzt sich einer Doppelbelastung aus ? BMW-Sportpokal als Sprungbrett

Ein freies Einsatzcockpit im DTM-Programm von BMW für die kommende Saison gibt es noch. Allerdings muss ein Kandidat von der Liste für den begehrten Platz gestrichen werden. Zwar darf Maxime Martin sich über einen Werksvertrag bei den Münchenern freuen, jedoch bleibt für den Belgier in der DTM nur das Sprungbrett Test- und Entwicklungsfahrer, während er in der American Le-Mans-Series (ALMS) zum Stammpersonal gehören wird. Der 26-Jährige tritt in dieser Funktion die Nachfolge Marco Wittmanns an.

Martin zeigt sich dennoch erfreut über die Entscheidung: "Ich bin sehr glücklich und denke, dass das ein sehr guter Weg ist, um meine Arbeit als Werksfahrer zu beginnen", meint er und erkennt in seinem neuen Job eine Perspektive: "Ich habe die Möglichkeit, die DTM-Mannschaft kennen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln." Martin wird an sieben von zehn Rennwochenenden vor Ort sein. Auch sein neuer Job in der ALMS, wo ein Z4 GTE sein Arbeitsgerät sein wird, lässt ihn frohlocken.

Genau wie sein Markenkollege Joey Hand setzt sich Martin einer Doppelbelastung aus und bezeichnet es als "besondere Herausforderung", zwischen den Kontinenten zu pendeln. "Ich bin noch nie in Nordamerika Rennen gefahren. Darauf freue ich mich riesig." Jens Marquardt lobt die Verpflichtung: "Wir freuen uns sehr, Maxime in unserem Kreis der Werksfahrer begrüßen zu dürfen", so der Motorsport-Direktor. "Er hat sich diesen Aufstieg durch großartige Leistungen in der vergangenen Saison verdient."

Gemeint ist ein zweiter Rang in der Gesamtwertung der Blancpain-Serie sowie ein vierter Platz in der Endabrechnung des GT-Masters. Die Bilanz des Jahres 2012 garniert ein vierter Rang bei den 24 Stunden vom Nürburgring. "An meinem Werdegang sieht man, wie sehr es hilft, im Rahmen des BMW-Sportpokals genau beobachtet und unterstützt zu werden", unterstreicht der ehemalige Marc-VDS-Pilot. Marquardt sieht in der Personalie Martin die Bestätigung für die Fahrerpolitik seiner Marke.

Er betont: "Besonders stolz bin ich darauf, dass es mit ihm ein Pilot geschafft hat, über den BMW-Sportpokal den Sprung in unser Werksfahrer-Aufgebot zu machen." Martins Laufbahn zeige, welchen Stellenwert die Privatiers für BMW hätten und wie hoch das Niveau der Teilnehmer sei. Bereits vor 2012 hatte der Mann aus Uccle auf sich aufmerksam gemacht: 2009 gewann er den 24-Stunden-Klassiker in Spa-Francorchamps, 2010 die 1000 Kilometer in den Ardennen. Anschließend sicherte sich Martin Rang sechs in der GT1-Weltmeisterschaft.

Fotoquelle: BMW

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