Fiat Freemont: Preise (IAA 2011) — 06.09.2011
Das kostet der neue Freemont
Fast zeitgleich mit der IAA 2011 startet der neue Fiat Freemont. Der Spross der Fiat-Chrysler-Kooperation bringt sieben Sitze und viel Flexibilität mit. Der Freemont AWD feiert in Frankfurt Weltpremiere.
Die IAA 2011 öffnet am 15. September ihre Tore für das neugierige Publikum. Fünf Tage zuvor nimmt ein verkleideter
Dodge Journey auf dem deutschen Markt den Platz des Ulysse im Fiat-Portfolio ein. Sein Name:
Freemont. Auf dem
Genfer Salon 2011 zeigte sich der Spross der Fiat-Chrysler-Kooperation zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit. In Frankfurt nun feiert sein Allrad-Kollege Freemont AWD Weltpremiere (Marktstart im Oktober). Er bekommt unter anderem einen 3,6-Liter-V6-Benziner mit 280 PS verpasst. Die Preise für den All-Wheel-Drive sind noch nicht bekannt, die Tarife für den Fronttriebler hat
Fiat bereits verraten: Los geht es bei 25.990 Euro, zwei weitere Versionen sind ohne Extras für 27.290 Euro und 28.790 Euro zu haben (siehe unten). Dafür bekommt man einen siebensitzigen Familienvan mit 4,89 Metern Länge, 1,69 Metern Höhe und einem recht üppigen Radstand von 2,89 Metern. Ein Motto hat der Freemont auch. Es heißt: "Immer das Auto, das Sie sich wünschen". Das klingt nach einem ausgewiesenen Flexibilitätsprofi. Tatsächlich verspricht Fiat ein Maximum an Geräumigkeit, Komfort und Vielseitigkeit.
Video: Fiat Freemont
Erster Fahrbericht
Und das kann der neue Freemont: Die hinteren Türen öffnen in einem Winkel bis zu 90 Grad. Auf diese Weise sind die vollwertigen Sitze in der dritten Reihe leicht zu erreichen. Wer sie nicht braucht, soll sie kinderleicht im Boden verschwinden lassen können. So ergibt sich ein Fünfsitzer mit einer komplett ebenen Ladefläche. Wer noch mehr Stauraum braucht, kann auch die zweite Reihe versenken. Fiat zählt 32 Konfigurationsmöglichkeiten. Maximal 1461 Liter Kofferraumvolumen sind möglich. Sind alle Sitzreihen im Einsatz, sind sie aufsteigend angeordnet. Auf diese Weise können alle Passagiere sehen, wo die Fahrt hingeht. Darüberhinaus kann die zweite Reihe noch mit einer aus der Sitzfläche ausklappbaren, integrierten Sitzerhöhungen für Kinder punkten. Die Kleinen werden um 102 Millimeter aufgebockt, damit die Sicherheitsgurte ihre Schutzwirkung optimal entfalten können.
Am 10. September 2011 startet der Fiat Freemont ab 25.990 Euro. Im Oktober folgt die Allrad-Variante AWD.
Optisch fällt der Freemont durch seine markante Frontpartie und die LED-Rückleuchten ins Auge. Im Innenraum wartet der Van mit hochwertigen Softtouch-Materialien und Chrom-Elementen im Armaturenbrett auf. Weitere Annehmlichkeiten bieten das Infotainment-System mit 4,3 Zoll großem Touchscreen, die Drei-Zonen-Klimaanlage, die Sitzheizung oder auch die Stereoanlage. Dazu gibt es sechs Airbags und natürlich ESP mit integrierter Berganfahr-Hilfe und Überrollschutz. Zusätzlich ist der Freemont mit einer elektronischen Anhänger-Stabilitätskontrolle ausgerüstet. Angetrieben wird das neue Multitalent im Fiat-Portfolio wahlweise von einem Diesel mit 140 oder 170 PS. Beide Aggregate haben zwei Liter Hubraum, werden mit einer manuellen Sechsgangschaltung kombiniert und treiben die Vorderräder an. In 11,0 Sekunden soll der stärkere Diesel den Siebensitzer auf Tempo 100 bringen, die 140-PS-Variante braucht 12,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 beziehungsweise 180 km/h. Ende 2011 wird zusätzlich eine Allrad-Variante nachgeschoben. Sie greift auf den stärkeren der beiden Selbstzünder zurück und ist serienmäßig mit einer Sechsgang-Automatik ausgerüstet. Die kommt als einziges Bauteil der möglichen Motor-Getriebe-Kombinationen aus den USA.
| Preisliste Fiat Freemont zum Marktstart (September 2011) |
| Fiat Freemont |
(103 kW/140 PS) |
25.990 Euro |
| Fiat Freemont Urban |
(103 kW/140 PS) |
27.290 Euro |
| Fiat Freemont Urban |
(125 kW/170 PS) |
28.790 Euro |
Kommentare zum Artikel (70)
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Funktion
Optisch und im praktischen Sinne für mich was leckeres. Könnte ich mir in ein paar Jahren gut vorstellen. Aber nur in der Allradvariante. Der Laderaum ist sehr sehr praktisch angelegt und sehr tief (Ikea kann kommen). Trotz angeblich kleineren Kofferraumvolumen ist das Dingen in dieser praktischen Kategorie konkurenzfähig zu meinem Vectra C Caravan und nem Volvo V70. Eine Mischung zwischen einem klassischen Kombi und einem SUV, einfach genial. Besser als die aktuellen runden Lifstylepastillen.
Scheint ein schönes Auto zu sein. Erinnert mich an den Voyager, hat allerdings einen großen Fehler. Die für ein solches Fahrzeug als Pflicht anzusehenden Schiebetüren. Ohne die ist ein VAN in meinen Augen nicht viel Wert. Sogar VW ist mit dem Sharan jetzt auf die richtige Spur gekommen.
Also ohne Schiebetüren nichts für mich und jeder der sich solch ein Auto ohne Schiebetüren kauft hat scheinbar nochnie etwas von den Vorteilen solcher Türen mitbekommen.
Geiles Auto den kauf ich, steht schon fest, und Leuten wie dieser Foxhound den kann man nur sagen man riecht den neid auf Fiat bis hierhin bei euch, und das ehrt Fiat noch mehr, neid ist eben immer noch die grösste anerkennung.
Ich habe schon viele amerikanische Autohäuser besucht und in keinem konnte ich einen als Crossover angepriesenen Freemont entdecken. Die übernehmen konzernintern die Rolle der "Kompakt"-SUV's ;) Vielleicht war es hier in Europa anders, weil der Pacifica nicht angeboten wurde. Dieser nämlich wird in Amerika als Crossover - Van angeboten. Baugleich bedeutet nicht gleich vermarktet.
@ CEO - kurze Richtigstellung
Der Journey/Freemont, wie auch damals der ähnliche Chrysler Pacifica wurden und werden als Crossover vermarktet