Formel 1: Audi, Aston Martin und Co. im Formel-1-Look

Formel 1: Mehr Hersteller 2021

— 01.11.2017

Porsche und Aston Martin vor Einstieg

Die F1 blickt mit Rückenwind in die Zukunft. Mit neuem Motorenreglement sollen 2021 mindestens zwei neue Hersteller andocken. Die Pläne laufen schon.

Aufbruchsstimmung in der Formel 1. Die neuen Formel-1-Chefs um Ross Brawn kündigen weitreichende Änderungen für die Zukunft an. Basis dessen: Weniger komplexe Motoren, sinkende Kosten. Das soll neue Hersteller anlocken. Am Verhandlungstisch sitzen 13 interessierte Marken. Es sind die vier aktuell vertretenden Konzerne Mercedes, Ferrari, Renault und Honda, dazu kommen Audi und Porsche, Aston Martin, Alfa Romeo sowie die unabhängigen Hersteller Cosworth, Ilmor, Zytek, Magneti Marelli und McLaren.

Aston Martin will bald nicht mehr nur Sponsor sein

In zwei Konzernen ist das Formel-1-Projekt für 2021 schon mehr als in der Planungsphase. Aston Martin wird 2018 auf jeden Fall einsteigen - als Titelsponsor von Red Bull. Die britische Edelsportwagenmarke will 2021 nach 62 Jahren aber auch wieder einen eigenen Formel-1-Motor bauen. Dafür hat Aston Martin Ex-Ferrari-Motorchef Luca Marmorini verpflichtet. Der 56-Jährige war von 1990 bis 1999 bei Ferrari tätig, wechselte dann für zehn Jahre zu Toyota, ehe er bis 2014 wieder die Motorenabteilung bei Ferrari leitete.

Auch bei Porsche wird bereits ein Hochleistungs-Effizienzmotor entwickelt. Zwar sagt Ex-Porsche-Sportwagenpilot Mark Webber: „Porsche in der Formel 1 - das wird es nicht geben.“ Es gibt für den Motor aber nur zwei Einsatzgebiete: ein so genanntes Hypercar für die Straße, oder aber einen Einstieg in die Formel 1.

Designer Sean Bull zeigt schon mal Porsche im F1-Look

Logisch wäre ein Einstieg in die Formel 1. Das Formel-E-Projekt ist ein verständlicher Marketingschachzug, den so viele Hersteller spielen. Die Sportwagen-WM ist für Porsche aber deutlich aufwändiger. Es werden also Kapazitäten frei. Beim Italien GP trafen sich Porsche-Vertreter mit F1-Sportchef Ross Brawn. Und Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke bestätigt: „Die Formel 1 könnte für uns der richtige Platz sein.“

Bisher zögerten Marken wie Porsche und Aston Martin wegen den horrenden Kosten in der Formel 1. Aber im November will Liberty Media ein Konzept vorschlagen, wie in Zukunft viel Geld gespart wird. Eine Budgetobergrenze soll Teil des Sparkurses sein.

Motorhersteller mit den meisten F1-Rennen

1. Ferrari 948
2. Renault 595
3. Ford Cosworth 567
4. Mercedes 435
5. Honda 397
6. BMW 270
7. Alfa Romeo 214
8. BRM 189
9. Mugen-Honda 147
10. Hart 145

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Sean Bull Design / Picture-Alliance

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