Formel 1: Bilder - Hamilton vs. Rosberg 2014

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Formel 1: Rosberg ohne Groll

— 26.11.2014

Bin nicht sauer auf Mercedes

Nico Rosberg hat die Finalniederlage in Abu Dhabi gegen Stallkollege Lewis Hamilton trotz des Technik-Pechs an seinem Silberpfeil gut weggesteckt.

Nico Rosberg hegt trotz seines dritten Technikdefekts in Abu Dhabi keinen Groll gegen Mercedes. „Ich bin nicht sauer auf mein Team“, sagt er in der aktuellen SPORT BILD. Rosberg war mit defekter ERS-Pumpe nur auf Rang 14 ins Ziel gekommen, musste Lewis Hamilton kampflos den Titel überlassen. Trotzdem fragt er sportlich fair: „Warum sollte ich sauer sein? Erstens: Ich bin einfach nicht so. Man gewinnt zusammen und man verliert zusammen. Zweitens: Mercedes hat mir das mit Abstand beste Auto meiner Formel-1-Karriere gebaut. Wenn meine erste Enttäuschung vorüber ist, schaue ich wieder nach vorne.“ Rosberg weiter: „Ich habe auch schon einen Plan. Ich kenne die Nuancen im Rennen, in denen ich mich verbessern muss. Da hat es noch ein bisschen gehapert.“
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Hamilton ist hartnäckig

ERS-Panne am Silberpfeil, nur P14 im Finale, Titel futsch: Doch Rosberg blieb tapfer und nahm es sportlich

Rosbergs Rezept klingt simpel: „Im Qualifying habe ich mich von letzter auf diese Saison auch gesteigert. Das Gleiche muss ich 2015 im Rennen tun.“ Indes erklärt Anthony Hamilton das Sieggeheimnis seines Sohns. „Immer, wenn man denkt, er ist geschlagen und rennt weg, schlägt er zurück und jagt dich“, sagt der Vater des Doppelweltmeisters in SPORT BILD. „Damals war er ein achtjähriger Junge mit einem rostigen Kart, heute ist er Doppelchampion. Weil er nie aufgibt. Und er hat noch so viel mehr zu bieten.“ Hamilton hatte emotional wie nie auf seinen zweiten Titel reagiert, im Raum vor der Podiumszeremonie hemmungslos geweint. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff erklärt das Gefühlsleben der neuen Nummer eins: „Das ganze Jahr war für Lewis extrem schwierig, mit den Hochs und Tiefs, die er hatte.“
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Für Zetsche zählt Platz eins und zwei

Wolff: „Die Niederlagen bis Hockenheim, die Diskussionen nach Ungarn und Spa, anschließend seine Siegesserie. Und dann den größten Gegner im eigenen Auto zu haben. Zu wissen: Da, wo du die Vorteile hast, hat er sie auch. Das macht es wahrscheinlich noch diesen kleinen Tick schwieriger. Dieser Druck ist jetzt von ihm abgefallen.“ Doch ab sofort gilt es mit Rosberg den Verlierer wieder aufzubauen. Daimler-Vorstand Dieter Zetsche sagt deshalb in SPORT BILD: „Wir sind jetzt da, wo wir nach fünf Jahren hingehören. Was mich aber besonders stolz macht: Ich habe die beiden besten Fahrer der Welt, und für mich macht es keinen Unterschied, wer den Titel gewonnen hat.“
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Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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