Mazda Route 3

Mazda Route 3: Etappe 4

— 07.08.2013

Von Blagoveshchensk nach Skovorodino

Schichtwechsel und die erste Panne: Auf der Strecke nach Skovordodino fordern die russischen Schlaglöcher ihr erstes Opfer: Ein Reifen des englischen Teams platzt. Nach 1976 Kilometern kein Drama.

Schichtwechsel in Sibirien: Nach drei Etappen wird AUTO BILD-Teammitglied Sebastian Varchim von Bernd Volkens abgelöst.  Auch Fabian Meßner, Betreiber des Blogs Autophorie, ist mit von der Partie.  Jetzt liegt es an ihnen, den auf "Natascha" getauften Mazda3 nach Ulan-Ude zu überführen. Eine Strecke, die es in sich hat: Mit 2324 Kilometern ist der kommende Tourabschnitt der Längste der gesamten Mazda Route 3. Der erste Abschnitt führt das AUTO BILD-Team von Blagoveshchensk nach Skovorodino.

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Aller Anfang ist schwer, die Ausfahrt aus Blagoveshchensk gestaltet sich komplizierter als erwartet: Rote Ampeln, dichter Verkehr und verstopfte Kreuzungen sind an der Tagesordnung. Denn gerade weil der Osten Russlands dünn besiedelt ist, sammelt sich die Bevölkerung in den Städten. Gerade zu den Stoßzeiten geht es auf den Hauptstraßen nur im Schritttempo voran. Auf der Strecke dann ein völlig anderes Bild, über 636 Kilometer sehen die Fahrer des Mazda3-Konvois nur noch vereinzelt kleine Dörfer, abgelöst von Buchenwald und Feldern. Die schnurgeraden Straßen sind hier zwar asphaltiert, dafür aber reich an Bodenwellen. Natascha folgt dem Auf und Ab, wie die Ausflugsschiffe Richtung Helgoland dem Wellengang. Statt endlosem Meereshorizont säumen allerdings Feuchtgebiete mit Millionen Birken die Straßenränder.

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Der Auftrag an die Fahrer ist deutlich: Bitte, kein Schlagloch übersehen! Klappt nur leider nicht immer. Team 5 aus England holt sich auf der löchrigen Straße einen Plattfuß. Es ist nach 1976 Kilometern die erste gravierende Panne. Damit kann man leben. Das Ersatzrad liegt glücklicherweise griffbereit im Kofferraum und der Wechsel ist für die Profis eine Sache von wenigen Minuten. Schließlich braucht der Konvoi auch ohne weitere Pannen rund zehn Stunden für die 636 Kilometer. Zumindest die Durchschnittsgeschwindigkeit lässt sich so leicht berechnen: 63,6 km/h bei einem Verbrauch von 6,7 Litern auf 100 Kilometer. Erst nach Anbruch der Dunkelheit erreichen die Teams samt übermüdeter Fahrer den Zielort Skovodino an den Ufern des Großen Newer. Sehen Sie Eindrücke der vierten Etappe in unserer Bildergalerie.

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